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Uni Passau  |  11.10.2018  |  08:49 Uhr

Digional – sogar die Uni gibt Starthilfe

von Elke Fischer

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Ob Internetfreak oder absoluter Neuling – die Veranstaltung "Digitalisierung im stationären Handel", die am 25. Oktober um 19 Uhr in der Heilig-Geist-Kirche in Passau stattfindet, ist für jeden Besitzer eines kleineren oder mittleren Unternehmens interessant, versprechen die Veranstalter. Interessant deshalb, weil diejenigen Händler, die sich im weltweiten Netz bewegen, erfahren, wie es um ihre Präsenz bestellt ist und was sie verbessern könnten, um mehr Kunden zu erreichen oder neue für sich zu gewinnen. Die anderen, die bisher keine Kapazitäten oder nicht die Muße hatten, sich online aufzustellen, werden an der Hand genommen, um die ersten Schritte gehen zu können.

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"Ein einmaliges Angebot", schwärmt Lisa Salwiczek, Geschäftsführerin von City Marketing Passau. Und auch Werner Lang, Wirtschaftsreferent der Stadt Passau, ist voll des Lobes für das Projekt der Universität Passau, das auf den Namen Digional hört.

Dr. Stefan Mang, Geschäftsführer des Centrums für Marktforschung der Universität Passau, hat zusammen mit einem 15-köpfigen Team über zwei Monate lang alle 263 Händler in Passau in punkto Internetauftritt durchleuchtet. "Keine Sorge, wir stellen bei unserer Präsentation des Digitalisierungschecks am 25. Oktober niemanden an den Pranger", versichert er. Aber spannend sei die Analyse schon gewesen. "Es gibt welche, die es sehr gut machen, andere wiederum hätten wirklich großen Bedarf, etwas an ihrem Internetauftritt zu ändern. Da stimmen nicht mal die Öffnungszeiten und die Angebote sind schon zwei Jahre alt", hat er festgestellt.

Dass es als Einzelhändler immer wichtiger wird, sich gegen die Internet-Giganten zu behaupten, steht außer Frage. Für die Kunden ist es einfach zu verlockend, von der Couch aus per Klick das neue Outfit zu ordern und es sogar noch am selben Tag geliefert zu bekommen. Kein Wunder, dass die Umsätze des Online-Handels immer weiter steigen würden. Aber auch die immer stärkere Verdichtung der Einzelhandelsstrukturen hin zu städtischen Ballungsgebieten stellten den Handel der Region vor neue Herausforderung.

Das kann Werner Lang voll und ganz unterstreichen: "Die digitale Herausforderung war auch das zentrale Thema unserer Arbeitsgruppe Innenstadt", bestätigt er. "Insofern sind wir der Universität jetzt sehr dankbar, dass sie uns quasi mit ihrem Forschungswissen zur Seite steht und die Sache vorantreibt. Auch die Heimatzeitung mit ihrer Initiative Alles Regional setzt auf diese Thematik und bietet in sehr schön aufgemachter Form eine Möglichkeit der Präsentation", lobt er.

Zwei Millionen Euro Fördergelder stehen Digional in insgesamt drei Jahren für den digitalen Anschub in ganz Niederbayern zur Verfügung, eine gewaltige Summe. Auch die Universität Passau beteiligt sich an diesen Kosten, denn sie hat ein erhebliches Interesse daran, die Region zu stärken. Wie gut oder schlecht Passau im Vergleich zu anderen Städten in Niederbayern aufgestellt ist, das wird in Zukunft untersucht.

Zurück nach Passau: Zehn ausgewählte Firmen haben bei einem ersten Händlerworkshop bereits die Vorzüge von Digional erfahren dürfen. "Am 25. Oktober wollen wir ein breiteres Publikum informieren und mit den Händlern ins Gespräch kommen, denn jeder hat unterschiedliche Bedürfnisse", weiß Dr. Mang. Die Teilnahme an dem Abend ist frei. Um Anmeldung unter Telefonnummer0851/5092172 oder unter projekt-digional@uni-passau.de wird gebeten.






 

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