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Passau  |  10.06.2018  |  12:52 Uhr

Jung, dynamisch, erfolgreich, hungrig: Uni Passau feiert 40sten

von Wolfgang Lampelsdorfer

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Glückwunsch zum 40. Geburtstag: Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich (v.l.), Minister Bernd Sibler, Unipräsidentin Prof. Dr. Carola Jungwirth, der Passauer Oberbürgermeister Jürgen Dupper, Uni-Kanzler Dr. Achim Dilling und Regierungspräsident Rainer Haselbeck. − Fotos: Lampelsdorfer

Glückwunsch zum 40. Geburtstag: Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich (v.l.), Minister Bernd Sibler, Unipräsidentin Prof. Dr. Carola Jungwirth, der Passauer Oberbürgermeister Jürgen Dupper, Uni-Kanzler Dr. Achim Dilling und Regierungspräsident Rainer Haselbeck. − Fotos: Lampelsdorfer

Glückwunsch zum 40. Geburtstag: Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich (v.l.), Minister Bernd Sibler, Unipräsidentin Prof. Dr. Carola Jungwirth, der Passauer Oberbürgermeister Jürgen Dupper, Uni-Kanzler Dr. Achim Dilling und Regierungspräsident Rainer Haselbeck. − Fotos: Lampelsdorfer


Mit einem Tag der offenen Tür, einem fröhlichen Fest von Studenten, Universitätsmitarbeitern und Bürgern, hat die Universität Passau am Samstag ihren 40. Geburtstag gefeiert. Von Midlife Crisis könne dabei gar keine Spur sein, konstatierte in ihrer Begrüßungsansprache Uni-Präsidentin Prof. Dr. Carola Jungwirth, die Uni sei jung und dynamisch, erfolgreich, schlank und hungrig.

Dass diese Einschätzung stimmt, belegte gerade rechtzeitig zum 40-Jährigen der jüngste internationale Vergleich, das "Times Higher Education (THE) Ranking": Nicht nur gehört Passau zu den besten 25 Prozent aller Universitäten weltweit. Im Vergleich aller Unis, die jünger als 50 Jahre sind, belegte Passau unter 250 teilnehmenden Universitäten aus 55 Ländern auf Anhieb Platz 27 und liegt damit innerhalb von Deutschland nach Duisburg-Essen und Potsdam auf Platz drei. Fast 13.000 Studenten sind derzeit an der Uni Passau eingeschrieben, die derzeit gerade dabei ist, in der wissenschaftlichen Aufarbeitung von digitalem Wandel und vernetzter Gesellschaft neue Schwerpunkte zu setzen.

Wichtig ist für Jungwirth die Verankerung in der Region ("Wir sind Passauer, auch wenn wir nicht immer Niederbairisch sprechen"). Dies dokumentierte auch das Festprogramm, das in ein abendliches "Fest für alle Passauerinnen und Passauer" in der Innstegaula mündete, bei dem sich auch Vertreter der Politik, aus den Behörden, Sponsoren und Partner austauschten.

Sibler: "Ein starkes Stück Heimat"

"Vor fünf Jahren hätten wir uns hier nicht treffen können", erinnerte Kultusminister Bernd Sibler, selbst 1995 Absolvent der Uni, an die Tage des Katastrophenhochwassers, das in all seinen Schrecken doch auch ein neues Gemeinschaftsgefühl zwischen Universität und Stadt hervorgebracht habe. "Ein starkes Stück Heimat" sei so entstanden. Er lobte die interkulturelle Arbeit der Universität, deren Beitrag zur strukturellen, wissenschaftlichen und kulturellen Entwicklung der Region.

An die reiche Passauer Bildungstradition erinnerte OB Jürgen Dupper: Schließlich sei 1622 hier ein Jesuitenkolleg als Hochschule gegründet worden – in vier Jahren wäre dann das 400-Jährige fällig. Regierungspräsident Rainer Haselbeck, Vorsitzender des Vereins der Freunde und Förderer, verwies darauf, dass die Entwicklung Niederbayerns von einer Agrarregion in einen der führenden Wirtschaftsstandorte ohne die Universität Passau nicht denkbar gewesen wäre. Mit dem neuen Schwerpunktthema Digitalisierung zähle Passau heute zur wissenschaftlichen Avantgarde. Mit einem kurzweiligen Science Slam, bei dem Nachwuchswissenschaftler humorvoll ihre Forschungen vorstellten, und flotter Volksmusik aus der Region endete die Geburtstagsfete.






 

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