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Passau/Regensburg  |  10.04.2018  |  12:39 Uhr

Kampagne gegen Wohnungsnot in Studentenstädten

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Zu Beginn des Sommersemesters 2018 stehen wieder viele Studienanfänger vor der Aufgabe der Wohnungssuche in den Unistädten. Denn während die Zahl der Studierenden an Bayerns Hochschulen weiter ansteige, werde bezahlbarer Wohnraum in den Städten immer knapper, wie der Landesausschuss der Studentinnen und Studenten (LASS) in der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Bayern mitteilt.

Der LASS appelliert daher an die politisch Verantwortlichen: "Es muss endlich ein Umdenken in der städtischen Wohnbaupolitik stattfinden: weg von Gentrifizierung, Immobilienwucher und jahrelangen Leerständen und hin zu mehr sozialem Wohnungsbau", so Sprecher Patrick Weißler. Eine Schlüsselrolle im Bereich erschwinglichen studentischen Wohnens komme dem Ausbau von Studierendenwohnheimen zu. Allerdings betreibe die Landesregierung gegenüber den Studierendenwerken als Träger vieler Wohnheime seit Jahren eine schleichende Kürzung. Die staatlichen Zuschüsse würden stagnieren. "Der Freistaat muss dringend die Zuschüsse für Studierendenwerke erhöhen", fordert LASS-Sprecherin Christiane Fuchs.

Um auf das Problem und die Ursachen mangelnden bezahlbaren Wohnraums in Unistädten aufmerksam zu machen, beteiligt sich der LASS Bayern an der bundesweiten Wohnraumkampagne "Studis gegen Wohnungsnot". Für das Sommersemester sind an den Standorten Augsburg, Bamberg, Eichstätt, Nürnberg, Passau, Regensburg und Würzburg Aktionen gegen die Wohnungsnot geplant.

Studentenzahlen in Passau

In Passau gibt es seit 9. April 12.117 Studierende, für 773 von ihnen ist es das erste Fachsemester, wie die Universität gestern mitteilte. Damit liegt die Anzahl der Studierenden rund 6 Prozent höher als im Sommersemester 2017. Den größten Zuwachs verzeichnen die Lehramtsstudiengänge (13 Prozent), gefolgt von den Masterstudiengängen (10 Prozent) und den Bachelorstudiengängen (4 Prozent). Erneut gestiegen ist zudem die Zahl der internationalen Studierenden: 1425 Personen aus 106 Ländern sind es derzeit (Anteil: 11,8 Prozent). − pnp






 

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