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Uni Passau  |  25.03.2018  |  13:18 Uhr

Neue Professoren für Informatik und Jura

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Der neue Lehrstuhlinhaber Prof. Dr. Michael Beurskens ist Experte für digitale Wirtschaft. −F.: privat

Der neue Lehrstuhlinhaber Prof. Dr. Michael Beurskens ist Experte für digitale Wirtschaft. −F.: privat

Der neue Lehrstuhlinhaber Prof. Dr. Michael Beurskens ist Experte für digitale Wirtschaft. −F.: privat


Dr. Ignaz Rutter ist von Universitätspräsidentin Prof. Dr. Carola Jungwirth auf die Professur für Informatik mit Schwerpunkt Theoretische Informatik berufen worden. Die Professur für Bürgerliches Recht, Deutsches, Europäisches und Internationales Wirtschaftsrecht übernimmt zum 1. April Dr. Michael Beurskens.

Rutter (Jahrgang 1981) hat snach Angaben der Universität ein Informatikstudium am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) absolviert. Dort legte er auch 2011 seine Promotion mit dem Titel "The Many Faces Of Planarity – Matching, Augmentation, and Embedding Algorithms for Planar Graphs" mit Auszeichnung ab. Nach der Dissertation führten ihn seine beruflichen Stationen u.a. nach Tschechien; dem KIT blieb er ebenfalls wissenschaftlich verbunden. Im Sommersemester 2016 übernahm er die Vertretung der Professur für Algorithm Engineering an der Goethe-Universität Frankfurt. Im Anschluss war der gebürtige Karlsruher bis zu seinem Ruf an die Universität Passau an der Technischen Universität Eindhoven in den Niederlanden als Assistenzprofessor am Department of Mathematics and Computer Science. Er wurde bereits mehrfach für seine gute Lehre ausgezeichnet.
Rutters Forschungsschwerpunkte liegen u.a. in der algorithmischen Graphentheorie und der kombinatorischen Optimierung. So beschäftigt er sich beispielsweise mit der Visualisierung von dynamischen Netzwerken, die sich über die Zeit verändern, etwa soziale Netze, Organigramme oder UML-Diagramme aus der Softwareentwicklung. "Ziel meiner Forschungsaktivitäten ist es, automatisierte Verfahren zu entwickeln, die es ermöglichen, solche Netze verständlich und graphisch ansprechend darzustellen. Die Herausforderung gegenüber statischen Netzen liegt darin, dass ein Kompromiss zwischen der Qualität der Darstellung zu einzelnen Zeitschritten und der zeitlichen Stabilität der Darstellung gefunden werden muss.", erklärt er.
Prof. Dr. Michael Beurskens (Jahrgang 1977) hat sein Studium der Rechtswissenschaft an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf absolviert und im Jahr 2000 mit dem Ersten Staatsexamen abgeschlossen. Begleitend studierte er Informatik mit Nebenfach Betriebswirtschaftslehre an der Fernuniversität Hagen. An sein Zweites Staatsexamen 2003 schloss er ein Magisterstudium im Gewerblichen Rechtsschutz an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf an. Seinen Master of Laws legte Michael Beurskens an der University of Chicago ab; im Anschluss erwarb er die Anwaltszulassung für den Staat New York.
2007 wurde Beurskens an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf zum Thema "Haftung für enttäuschtes Aktionärsvertrauen" promoviert. Seine Habilitation mit dem Titel "Privatrechtliche Selbsthilfe – Rechte, Pflichte und Verantwortlichkeit bei digitalen Zugangsbeschränkungen und Selbstdurchsetzungsbefugnissen" schloss er ebendort 2013 ab. Von 2013 bis 2015 vertrat er den Lehrstuhl für Bürgerliches Recht und Europäisches Wirtschaftsrecht an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. 2015 folgte ein Ruf an die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, wo er bis zu seinem Ruf nach Passau tätig war.

Beurskens Forschungsschwerpunkte liegen in der digitalen Wirtschaft. So beschäftigt er sich beispielsweise mit Facebook und Google als marktmächtigen Unternehmen, mit der Preisermittlung durch Algorithmen, mit der ökonomischen Bedeutung von Daten als Handelsgut oder mit virtuellen Unternehmen in der Blockchain. "Ziel meiner Forschungsaktivitäten ist es, gerade in diesen rechtlich oft als unklar und verworren empfundenen Gebieten klare Linien und damit effiziente Handlungsoptionen sowohl für Unternehmen als auch für Verbraucherschutzverbände aufzuzeigen", erklärt er. Gleichzeitig will er die Möglichkeiten der Digitalisierung aber auch praktisch in der Lehre einsetzen: Von Vorlesungsaufzeichnungen und Lehrfilmen über Multiple-Choice-Tests, interaktive Tutorien und Onlinesprechstunden bis hin zu interaktiven Fallsimulationen soll den Studierenden ein breites Spektrum an Selbstlernmöglichkeiten geboten werden. Auch die damit verbundenen Rechtsfragen im Urheberrecht, Prüfungsrecht und Datenschutzrecht gehören zu seinem Forschungsfeld. − red






 

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