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Uni Passau/Myanmar  |  04.01.2018  |  10:43 Uhr

Passauer bei Tagung an der Universität Yangon in Myanmar

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Die Chancen und Herausforderungen einer Demokratisierung Myanmars waren Thema der zweiten Wissenschaftsforum-Myanmar-Konferenz an der Universität Yangon in diesem Jahr. Für die Universität Passau nahmen daran Prof. Dr. Rüdiger Korff (Südostasien-Studien), Prof. Dr. Oliver Hahn (Kommunikation) und Dr. Dagmar Hellmann-Rajanayagam (Südostasien-Studien) teil.

Aus dem deutschsprachigen Raum kamen zudem Prof. Dr. Wolfram Schaffar und Rainer Einzenberger von der Universität Wien. Außerdem nahm eine große chinesische Delegation der Universitäten Yunnan, Kunming, Sichuan, Tsinghua und Leshan teil. Die Konferenz wurde von der Hanns-Seidel-Stiftung teilweise gefördert.

Die Diskussionen zu den einzelnen Präsentationen über Militär, Religion, Medien, Wirtschaft und internationale Vernetzung verliefen intensiv und fruchtbar, heißt es in einer Presseinformation der Uni Passau. Interessant sei auch der Austausch mit den chinesischen Kollegen gewesen.

In den anschließenden Besprechungen mit den Kolleginnen der Abteilungen Internationale Beziehungen und Geschichte wurden vor allem zwei Themen angesprochen: Das seit 2014 bestehende Memorandum of Understanding (MoU) zwischen der Yangon Universität und der Universität Passau wurde als äußerst erfolgreich in Bezug auf die wissenschaftliche Kooperation und den Studierendenaustausch angesehen. Die Kolleginnen sind an einer Verlängerung des MoU nach dessen Auslaufen in zwei Jahren sehr interessiert und baten, dementsprechend bei der Uni Passau aktiv zu werden.

Insbesondere bat Prof. Mo Mo Thant, Head of Department for History an der Universität Yangon, die schon einige Male Gast bei den Südostasien-Studien in Passau war, darum, bei der Reform und Umstrukturierung des Studiengangs Geschichte an ihrer Uni mitzuarbeiten. Auch die Sozial- und Politikwissenschaft sind dieser Abteilung zugeordnet. Hellmann hat während eines DAAD-Lektorats 2014 bis 2015 bereits Vorarbeiten dazu in Angriff genommen. Ein Workshop zur Planung der weiteren Zusammenarbeit ist für Mai vorgesehen. − red






 

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