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Uni Passau  |  28.12.2016  |  07:29 Uhr

Präsidentin: "Studierende sollen wissen, für was sie sich entscheiden"

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Seit knapp neun Monaten ist Präsidentin Prof. Carola Jungwirth der Universität Passau. Im Interview mit der PNP zieht die 50-Jährige Bilanz – und blickt in die Zukunft. Ein Gespräch über Passaus Weg zur Elite-Universität, klarere Studiengangs-Profile und den Bürger als Mäzen.

Prof. Jungwirth, Sie haben bei Ihrem Antritt im April eine Reform in der Verwaltung angekündigt. Wie weit sind Sie mit der Umstrukturierung?

Carola Jungwirth: Sehr weit. Das große Thema ist gelöst. Es ist strukturell verankert, dass die Universitätsleitung das zentrale Entscheidungsorgan ist und sämtliche Ressourcenentscheidungen über dieses Gremium zu gehen haben.

Was sind Ihre Pläne für 2017?

Jungwirth: Meine Schwerpunkte für 2017 sind die Bereiche Exzellenzinitiative, Reform der Studiengangsstruktur und Werbung für ein Mäzenatentum.

Wie sehen Ihre Pläne bei den Studiengängen aus?
Jungwirth: Wir sind dabei, einen Studiengang im Bereich Journalismus aufzubauen. Bisher hatte der bereits bestehende Studiengang Medien und Kommunikation zwei Komponenten: Kommunikations- und Medienwissenschaft. Daraus entstehen jetzt zwei Studiengänge. Dafür wird ein Lehrstuhl für Wissenschaftskommunikation besetzt. Der neue Studiengang Journalismus hat im Übrigen Vorbildcharakter im Sinne einer neuen Studiengangsstruktur. Wir diskutieren intensiv darüber, in Zukunft mit größeren und kleineren Modulen zu arbeiten, die einen Studiengang bilden. Es erinnert ein bisschen an die frühere Form des Haupt- und Nebenfaches, die für die Studierenden leichter greifbar ist als die unendlichen Wahlmöglichkeiten und Verflechtungen, die wir in vielen Studiengängen haben.

Wie bei European Studies oder Kulturwirtschaft?

Jungwirth: Wenn wir uns diese Studiengänge anschauen, ist es schwierig, auf den Punkt zu sagen, worin sie sich genau voneinander unterscheiden. Wir wollen mit einem scharfen Profil erreichen, dass die Studierenden ganz genau wissen, für was sie sich entscheiden. Aber auch derjenige, der einen Absolventen einstellt, soll schnell wissen, was dieser Bewerber gelernt hat.

Wenn neue Studiengänge, wie jetzt im Bereich Journalismus, entstehen, müssen andere dafür weichen?

Jungwirth: Der neue Studiengang soll im Wintersemester 2017/18 starten, muss aber noch alle Gremien durchlaufen. Auch ein Master in Mathematik ist in Planung. Wir können aufgrund unserer Ressourcenausstattung nur eine bestimmte Anzahl an Studiengängen vollziehen. Wenn wir Studiengänge mit insgesamt zehn Studierenden haben, müssen wir uns auf die Dauer gut überlegen, welchen strategischen Zweck dieser Studiengang haben könnte, um ihn weiterzuführen. Diese Überlegung müssen wir bei jedem einzelnen der kleinen Studiengänge anstellen.

Interview: Martin Wanninger und Christina Fleischmann

Das komplette Interview lesen Sie am Mittwoch in Ihrer PNP (Online-Kiosk) oder hier als registrierter Abonnent.






 

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