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Hochschulleben  |  05.11.2014  |  17:15 Uhr

Jung und planlos? Experten fordern Starthilfe für Studenten

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Neuland Uni: Bildungsexperten sehen bei sehr jungen Studenten die Studierfähigkeit noch nicht gegeben. Die Folge: Viele brechen ihr Studium wieder ab. − Foto: dpa

Neuland Uni: Bildungsexperten sehen bei sehr jungen Studenten die Studierfähigkeit noch nicht gegeben. Die Folge: Viele brechen ihr Studium wieder ab. − Foto: dpa

Neuland Uni: Bildungsexperten sehen bei sehr jungen Studenten die Studierfähigkeit noch nicht gegeben. Die Folge: Viele brechen ihr Studium wieder ab. − Foto: dpa


Die Studienanfänger in Bayern werden immer jünger - und immer orientierungsloser. Experten haben deshalb im Wissenschaftsausschuss des Landtags dazu geraten, Studenten besonders zu Beginn des Studiums zu unterstützen, um die Zahl der Studienabbrecher zu reduzieren. "Auf den Anfang kommt es an", sagte Christof Prechtl von der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft am Mittwoch. Ob ein sogenanntes Schnupperstudium oder ein Vorpraktikum - wer Erfahrungswerte hat, könne sich leichter und erfolgreicher für ein Studium entscheiden und bleibe dann auch bei dieser Entscheidung.

Viele Studenten würden sich heute für ein Studium einschreiben und sich erst im Anschluss mit der Frage beschäftigen, was sie darin inhaltlich erwarte, meinte Michael Braun, Vorstand des Verbunds der bayerischen Hochschulen. "Der Reifeprozess der jungen Menschen ist aus der Schule herausgenommen und in die ersten Semester verlegt worden."

Genaue Zahlen zu Studienabbrechern existieren nicht, sie werden bislang mit statistischen Schätzverfahren ermittelt. Etwa ein Drittel der Studenten bricht demnach das Studium ab. Auch wenn die Zahl in den vergangenen Jahren konstant blieb, warnten die Experten vor einer zunehmenden Orientierungslosigkeit der Studenten, die letztlich häufig zum Studienabbruch führe. G8 und das Ende der Wehrpflicht hätten dafür gesorgt, dass bereits 17-Jährige ein Studium beginnen. "Die sogenannte Studierfähigkeit ist aufgrund des jungen Alters ein Problem", erklärte Nora Weiner von der Landes-Asten-Konferenz, welche die Interessen der Studenten vertritt. − dpa






 

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