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Das sind WIR  |  18.05.2018  |  11:30 Uhr

Wenn ich groß bin, werde ich ...

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Viele Berufe wie Nonne, Sanitäter und Bestatter sind mit Klischees behaftet, doch wer hat da schon eine konkrete Vorstellung? Darum begleiten wir Personen durch ihren Arbeitsalltag und schauen dabei hinter die Kulissen – mit dem Ziel, sowohl unsere, als auch die Sicht unserer Leser auf die verschiedenen Berufe zu verändern.



Lena // Die genervte Managerin                                                                                                                                                 Als kleines Mädchen wollte ich unbedingt Grundschullehrerin werden. Das hat sich am Gymnasium schlagartig geändert, nachdem ich Bekanntschaft mit den frauenfeindlichen Witzen meines Religionslehrers und mit meiner schadenfrohen Mathelehrerin gemacht habe (ich war in Mathe eine absolute Niete). Seit vier Jahren arbeite ich Zuhause in Landshut als Verkäuferin beim Bäcker und werde oft belächelt, wenn ich das erzähle. "Süß, sie verkauft Brezen!"… Dass der Job verdammt anstrengend ist, glauben die Wenigsten.

Alex // Der Handwerker                                                                                                                                                                  Als ich klein war, gab es für mich nur einen Traum: Fußball-Star werden. Dem Fußball bin ich zwar heute noch verbunden – doch zum Star hat's bei Weitem nicht gereicht. Überhaupt würde ich mich fragen: Wohin mit dem ganzen Geld? Dann doch lieber was "Ehrliches"…



Verena // Die Sanitäterin                                                                                                                                                       Kleine flauschige Tiere untersuchen? Mit fünf Jahren genau meine Welt! Ich klebte meinem Meerschweinchen "Skanki" Pflaster auf seine Auas und tröpfelte ihm gewissenhaft jeden Tag seine Medizin in das Trinkfläschchen. Zwei Jahre später wurde bei einem Tierarzt-Termin meine Welt erschüttert: Ich sollte Skanki ganz fest halten, während er eine Spritze bekam. Er quiekte, ich weinte und der Traumberuf Tierärztin war abgeschrieben.



Marina // Die Köchin                                                                                                                                                                        In der Grundschule hatte ich etwas zu viel Fantasie. Zwei Berufe konnte ich mir besonders gut vorstellen: Tierärztin oder Profi-Tennisspielerin. Die Tatsache, dass mir Tiere eher suspekt sind (Was geht in ihren Köpfen vor?) und dass ich kein Blut sehen kann, kam mir damals nicht hinderlich vor. Den Umfang eines Medizin-Studiums hatte ich übrigens minimal unterschätzt. Auch meine Tennis-Karriere wurde nicht von allzu vielen Faktoren begünstigt. Ich hatte Spaß am Tennis, stellte mich nicht ganz so dämlich an und mein Ehrgeiz reichte für zwei Trainingseinheiten pro Woche. Knapp vorbei an der Profi-Karriere!

Caterina // Die Feuerwehrfrau                                                                                                                                                      Als ich klein (noch kleiner) war, wollte ich Delphin-Dompteurin oder Kriminalpolizistin werden. Warum? Ich war einmal mit meiner Familie in einem Ferienpark in Italien und habe dort zum ersten Mal Delphine gesehen. Kurze Zeit später begriff ich aber, dass die Tiere nicht in ein 40 Meter langes Wasserbecken gehören. Und die Polizisten-Karriere musste ich an den Nagel hängen, als ich bemerkte, dass ich zu klein und zu blind bin.






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Über Schichtwechsel




Zeit für einen "Schichtwechsel": Einfach mal die Perspektive ändern und den Blick schärfen für einen Alltag, der dem Studentenleben alles andere als ähnlich ist.

Wir gehen (hin und wieder) in die Vorlesungen, treffen uns in der Mensa, engagieren uns in Hochschulgruppen und verbringen unsere Abende auf der Innwiese. Während wir im Hörsaal sitzen, legt ein Kapitän mit seinem Schiff am Donauufer an. Wenn wir in der Mensa essen, platzieren Handwerker zur gleichen Zeit den Grundstein für ein neues Bauprojekt. Und beim ersten Zischen unseres kühlen Bieres auf der Innwiese bereitet sich im selben Augenblick ein Pfarrer für seinen Abendgottesdienst vor. Passau hält die verschiedensten Alltagsgeschichten bereit.

Wir, Lena, Verena, Marina, Caterina und Alex kehren dem Campus den Rücken, damit wir diese Geschichten selbst erleben und Euch weitererzählen können.

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Hier schreiben Studenten der Universität Passau. Im Rahmen einer wissenschaftlichen Übung am Lehrstuhl für Medien und Kommunikation unter der Leitung von Professor Thomas Knieper erstellen sie ihre eigenen Blogs. Darin nehmen sie die Uni von innen unter die Lupe, testen Passaus Lifestyle-Qualitäten oder geben ihren Kommilitonen Tipps fürs Leben als Student. [Tutorial]




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