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Für den letzten inhaltlichen Beitrag dieses Blogs macht es natürlich nur Sinn, einmal zusammengefasst aufzuzählen, was zu beachten ist, sollte man sich einen Hund zulegen wollen.
Dabei stellen sich viele große Fragen, zum Beispiel welche Hunderasse am geignetsten ist oder was so ein Hund eigentlich alles braucht. Doch bevor wir dazu kommen, soll es erst einmal um das zukünftige Herrchen oder Frauchen gehen.

Bin ich bereit für einen Hund?

Golden Retriever

Golden Retriever

Golden Retriever


Die erste Frage sollte erst einmal ganz banal sein, ob es laut Mietvertrag überhaupt gestattet ist, Haustiere zu halten. Dann sollte die Wohnung natürlich genügend Platz bieten beziehungsweise genug Möglichkeiten zum Gassi gehen. Idealerweise sollten die Gassiwege nicht nur durch den Asphaltdschungel verlaufen, aber die meisten Städte haben genug Pärke, damit der vierbeinige Freund auch mal etwas Grün vor der Nase hat.
Auch sollte man fit genug sein, das Ausgehbedürfnis des Hundes befriedigen zu können und natürlich keine Tierhaarallergie haben. Vor allem aber ist ein Hund zeitaufwendig: Die Hauptfrage muss sein, ob man im Alltag gemeinsam mit möglicherweise vorhandenen Partnern oder Kindern genug Zeit und Aufmerksamkeit erübrigen kann.
An dieser Stelle sollte man vielleicht erwähnen, dass der Kauf eines Hundes möglicherweise vorher mit den Partnern abgesprochen werden sollte, um völlig unverständliche Einwände aus der Welt zu räumen.
Denn man muss sich auch darüber im Klaren sein, dass ein Hund als Haustier die Urlaubsplanung um Einiges verkomplizieren kann, da er nicht gerne im Flugzeug unterwegs ist. Entweder man gestaltet seine Urlaubsplanung "hundefreundlich" oder man muss sich um einen Hundesitter bemühen. Wer noch mehr über Reisen mit Hund wissen möchte, sei an unseren ersten Artikel verwiesen,
der die Qualitäten des Hundes als Travelbuddy beleuchtet.
Die letzte und vermutlich unangenehmste Frage sollte sich auf die finanziellen Mittel beziehen: So ein Hund kann sehr teuer sein, wie wir im Folgenden noch feststellen werden. Da man einen Hund etwa 15 Jahre besitzen dürfte, ist ein gesichertes Einkommen sicher nicht verkehrt. Konnte man jede dieser Kriterien gut erfüllen, so steht dem Hundekauf nichts mehr im Weg, außer die Qual der Wahl.

Welche Rasse ist am besten für mich geeignet?

Bulldogge

Bulldogge | urheberrechtsfrei

Bulldogge - urheberrechtsfrei


Welche Hunderasse soll es werden, welches Geschlecht soll er haben und wie alt soll der Hund sein? Lieber einen verspielten und energiegeladenen Welpen von klein auf großziehen oder eher einen bereits trainierten und erfahrenen Hund adoptieren? Alles eigentlich Geschmackssache, dennoch sei versucht eine kleine Hilfestellung zu geben.
Zuerst einmal zu Entscheidung Welpe vs. ausgewachsener Hund: Wie bereits erwähnt, bergen Welpen den Vorteil, dass sie unglaublich viel Energie besitzen und noch sehr verspielt sind, Spaß ist also garantiert. Außerdem sind sie nebenbei bemerkt unglaublich süß anzusehen, während sie ihre ersten Erfahrungen mit der Welt machen.
Allerdings bringt diese Unerfahrenheit einige Pflichten für den Halter mit sich: man muss sie stubenrein bekommen, ihnen Kommandos und gutes Verhalten beibringen und sich darüber im Klaren sein, dass die Welpen zu Beginn wenig Rücksicht darauf nehmen, ob ihr Herrchen oder Frauchen nun gerade in Spiellaune ist oder nicht. Diesen Mehraufwand kann man sich durch die Adoption eines bereits erfahreneren Hundes sparen. Allerdings kommt es hierbei darauf an, welche Erfahrungen der Hund bei früheren Herrchen gemacht hat bzw. welche Ausbildung er genossen hat. Dementsprechend kann der Hund im Beispiel von Misshandlungsfällen eine aggressive Natur entwickelt haben. Hier ist es wichtig, genau nachzufragen, bevor man sich zum Kauf entscheidet.
Im Idealfall bekommt man aber einen stubenreinen Vierbeiner, der bereits die Grundkommandos kennt und wesentlich weniger Zeit in Ansprucht nimmt. Je nachdem, wie viel Zeit man also für den Hund entbehren will, sollte man sich entsprechend entscheiden.
Die Entscheidung über das Geschlecht des Hundes ist recht banal: während Rüden eher einmal ihre Grenzen austesten wollen, sind Weibchen etwas ruhiger veranlagt. Ohne eine gute Ausbildung jedoch werden beide Geschlechter schwer zu bändigen sein.
Die nächste Entscheidung ist wohl die schwierigste: Welche Hunderasse soll es werden? Da die Analyse der über 350 existierenden Rassen an dieser Stelle etwas zu ausführlich wäre, beschränke ich mich auf die Kategorie der Familienhunde. Auch wenn man jetzt noch ledig oder kinderlos sein könnte, in 15 Jahren kann viel passieren. Die Entscheidung für einen familientauglichen Hund sollte sich also auf keinen Fall rächen.
Zu den beliebten Rassen zählen hierbei der Golden Retriever, der Labrador oder die Französische Bulldogge. Alle drei haben eine hohe Lärmtoleranz, lassen sich also durch Parties oder Kindergeschrei nicht aus der Ruhe bringen. Natürlich gibt es nocht etliche andere Faktoren, die bei jeder Adoption individuell zu beachten sind, daher emfpiehlt sich eine gute Recherche.

Was kostet mich ein Hund?

Labrador

Labrador | urheberrechtsfrei

Labrador - urheberrechtsfrei


Hat man all diese Entscheidungen bewältigt und einen entsprechend seriösen Züchter gefunden, von dem man das neue Familienmitglied erstehen möchte, so steht dem Hundekauf nichts mehr im Weg. Man sollte sich aber darüber im Klaren sein, welche Dinge der Hund brauchen wird, sobald er einmal sein neues Leben mit Herrchen oder Frauchen beginnt.
Zunächst einmal muss ein Hund steuerlich angemeldet werden. Der "Ersthund" kostet je nach Wohnsitz pro Jahr etwa 100-150 Euro, der zweite Hund wird noch teurer. Außerdem sollte ein Hund versichert werden: Je nach enthaltenen Leistungen kostet die Haftpflichtversicherung etwa 60-200 Euro jährlich. Die Krankenversicherung liegt, wieder je nach enthaltenen Leistungen, zwischen 20 und 70 Euro im Jahr.
Für eine gute tierärztliche Betreuung, beispielsweise zur regelmäßigen Entwurmung oder zum Durchchecken ist jährlich mit weiteren 120 Euro zu rechnen. Dazu kommen noch Fixkosten für Ausrüstung, Hundeschule, Spielzeug und natürlich Futter. Je nach Größe kann ein Hund monatlich bis zu 100 Euro an Futter verputzen, wobei der Durchschnitt etwas niedriger liegen dürfte (Zahlen laut Focus Online).
Trotz der Kosten ist der Hund immernoch das beliebteste Haustier in Deutschland: knapp 9 Millionen Menschen haben einen Hund, 1,7 Millionen Menschen besitzen sogar zwei oder noch mehr Hunde. Ich persönlich hoffe in Zukunft irgendwann all die hier gestellten Fragen mit "Ja" beantworten zu können, um mich dann ebenfalls zu den Hundebesitzern zählen zu können.






 

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Hier schreiben Studenten der Universität Passau. Im Rahmen einer wissenschaftlichen Übung am Lehrstuhl für Medien und Kommunikation unter der Leitung von Professor Thomas Knieper erstellen sie ihre eigenen Blogs. Darin nehmen sie die Uni von innen unter die Lupe, testen Passaus Lifestyle-Qualitäten oder geben ihren Kommilitonen Tipps fürs Leben als Student.




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