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Fitness-Nahrung  |  13.07.2018  |  13:00 Uhr

Sportnahrung beim Fitness: ja oder nein?

Von Mikita Kharabrou

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Von Mikita Kharabrou

Fitness ist eine der beliebtesten Sportarten der Welt. Dabei steht aber nicht nur die sportliche Leistung im Vordergrund, sondern auch die daran angepasste Ernährung. Aber was ist damit gemeint? Wie kann man die Mahlzeiten für den ganzen Tag richtig aufteilen und dabei noch Spezialnahrung mit einbeziehen? Welche Ergänzungsmittel sind gesundheitsgefährdend und braucht man sie überhaupt, wenn man sich gut und ausgewogen ernähren möchte? In meinem Blog "Fitness-Nahrung" erfahren Sie alles rund um das Thema nähr- und ballaststoffreiche Ernährung für Fitnessfans und auch über die richtige Dosierung und Verwendung von verschiedenen Arten der Sportnahrung.

Allgemeine Definition und Arten der Sportnahrung
Sportnahrung gehört zur Gruppe der Zusatzlebensmittel, die für Menschen mit einem aktiven Lebensstil gedacht sind. Solche Menschen treiben viel Sport, arbeiten an einer Verbesserung der körperlichen Form. Allerdings können sie aus der normalen Nahrung nicht genug Nährstoffe bekommen.

Es werden grundsätzlich folgende Arten der Sportnahrung unterschieden:


| Mikita Kharabrou

- Mikita Kharabrou


Protein (Substanz auf der Basis von hochkonzentrierten Eiweißmischungen), Gainer (Eiweiß-Kohlenhydrate-Mischung), Aminosäuren (Nährstoffe, aus denen Proteinzellen in unserem Körper gebildet sind), BCAA (Komplex von drei essentiellen Aminosäuren: Leucin, Isoleucin und Valin), Kreatin (Zusatzmittel für Energiezufuhr und Wachstum der Kraftindikatoren), Vitamin-Mineral-Komplexe (Ergänzungen, die den Körper mit notwendigen Vitaminen und Mineralstoffen versorgen) und Gewichtsverlust-Ergänzungsmittel (Spezialprodukte für die Reduktion der Menge an Körperfett).

Anabolika als Gesundheitsrisiko
Große Muskeln werden gewöhnlich als ein Symbol von Stärke und Attraktivität gesehen. Doch nicht jeder Sportler hat genug Geduld und Disziplin, hart zu trainieren, um stufenweise Muskeln aufzubauen. "Anabolika" ist das Zauberwort, dass die Muskeln schnell wachsen lässt. Anabole Steroide bestehen aus synthetischen Substanzen, deren chemische Struktur dem männlichen Sexualhormon Testosteron ähnlich ist.

Die Einnahme von diesen fördert den Aufbau von Eiweiß in der Muskulatur. Anabole Steroide können auch die Regenerationsfähigkeit der Muskulatur erhöhen. Der Sportler trainiert somit häufiger und macht weniger Pausen.

Wenn man dauernd anabole Stereoiden einnimmt, kann es psychische und physische Abhängigkeit, sowie starke körperliche Entzugssymptome hervorrufen. Unerwartete Stimmungsschwankungen, aggressives Verhalten und ständige Depressionen sind nur einige Nebenwirkungen. Langfristige Nebenwirkungen können Schilddrüsenüberfunktion, Hautverunreinigungen, Rückgang der Kopfbehaarung und Wasseransammlungen im Gewebe auslösen. Das Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko wird auch wesentlich erhöht. Schwere Schädigungen der Leber, die insbesondere Gelbsucht und Tumore bewirken, sind oft die Folgen dieser Substanzen.

Braucht man überhaupt Sportnahrung?
Wenn Sie keine professionellen Leistungen verfolgen und Ihre Fitness-Kurse sich lediglich auf die Aufrechterhaltung guter körperlicher Form und dem Wohlbefinden richten, wenn Ihre Ernährung sowohl ausgewogen als auch reich an nützlichen Nährstoffen ist und Sie die Möglichkeit haben, 5-6 Mal am Tag zu essen, dann brauchen Sie die Sportnahrung gar nicht!

Aber wenn Sie so schnell wie möglich bestimmte Ergebnisse erzielen, schnell Muskeln aufbauen, subkutanes Fett verbrennen oder Ausdauer steigern wollen, dann helfen Sie durch die Einnahme von Spezialnahrung Ihrem Organismus, mit starker körperlicher Anstrengung klarzukommen und schneller den gesamten Komplex von gesunden Stoffen zu bekommen.

Unverträglichkeit und Alternative für die Sportnahrung

Qualitativ hochwertige Sportnahrung als solche ist absolut harmlos und hat keine Nebenwirkungen. Aber einige Athleten können eine Unverträglichkeit gegen einzelne Komponenten haben. In den meisten Fällen zeigt sich das in einer Magenverstimmung. Dieses Problem lässt sich meistens auf zwei Wege lösen: die Suche nach einem anderem "geeigneten" Hersteller der einzunehmenden Mittel oder einfach der Senkung der Dosierung.

Wegen zahlreicher Gründe, wie Laktoseintoleranz oder Budget-Einschränkung, können sich viele Menschen die Einnahme von Protein-Pulver nicht leisten.

Aber nach einem Sporttraining braucht der Organismus für die Muskelwiederherstellung und deren Wachstum eher Kohlenhydrate als Protein. Ein Cocktail aus zwei Bananen und einem Glas Milch ist viel nützlicher als eine Portion Protein-Isolat mit Null-Prozent-Zucker!

Kindernahrungsmittel unterscheiden sich grundlegend von Milchpulver. Sie sind sorgfältig gereinigt und enthalten wichtige Vitamine und Mineralstoffe für das Körperwachstum.

Ein weiterer Zusatz, der für die Unverträglichkeiten bei Sportlern sorgt, ist Kreatin. Es kann erhöhte Gasbildung oder Durchfall verursachen. Aus diesen Gründen darf man die Tagesdosis nicht überschreiten und die Nahrungsergänzung nicht auf leeren Magen einnehmen. Kreatin ist eine typische Komponente des Muskelgewebes und ist in Tierfleisch enthalten. Wenn Sie 100-200 Gramm Fleisch pro Tag essen, decken Sie in jedem Fall den täglichen Bedarf an Kreatin.

Jeder Mensch benötigt Vitamine, so wie die Luft. Die Einnahme von synthetischen Vitaminen ist, laut einiger Ärzte, nicht empfehlenswert. Die natürlichen Vitamine, die durch Obst und Gemüse in den Körper gelangen, lassen sich nicht durch einen Vitamin-Mineral-Komplex ersetzen.

Darüber hinaus können Sie eine gesunde und nicht weniger nützliche Sportnahrung zu Hause selbst machen. Es erspart Ihnen nicht nur Geld, sondern vermeidet auch die Enttäuschung nach dem Einkauf eines Zusatzmittels mit schlechtem Geschmack oder das für den Körper unverträglich ist. In dem unten stehenden Video können Sie lernen, wie man einen leckeren Banane-Heidelbeere-Protein-Cocktail zubereitet. Lassen Sie es sich schmecken!

Fazit
Die angemessene Einnahme von Spezialnahrung für bessere Sportleistung hängt vom gesetzten Ziel des Sportlers ab. Für professionelle Athleten ist sie notwendig, für Freizeitsportler dagegen nicht unbedingt. Anabolika sind aber für beide Gruppen gefährlich. Das Wichtigste ist, zu verstehen, dass die Sportnahrung ohne tägliche nähr- und ballaststoffreiche Ernährung sowieso nichts bringen kann!






 

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