Icon Breadcrumb Sie sind hier:




Tipps und Tricks mit Hubert  |  01.01.2018  |  11:00 Uhr

Nichts Zuhause und trotzdem Lust auf Cocktails?

von Anne HornÿAnne Horn

Lesenswert (11) Lesenswert kommentierenKommentare Weitersagen Weitersagen drucken Drucken


  • Artikel 7 / 12
  • Pfeil
  • Pfeil




Ich wage die Behauptung aufzustellen, dass jeder mindestens zwei verschiedene Cocktails kennt. Sei es Mojito, Caipirinha, Sex on the Beach oder Long Island Ice Tea – Cocktails sind und bleiben Klassiker. So gibt es auch in Passau unzählige Bars, die Cocktails anbieten. Doch Studenten sind bekanntlich dafür berühmt, dass ihnen oft das nötige Kleingeld fehlt. So scheitert das stilvolle Getränk für gemütliche Abende oft an folgender Konversation:

"Lass uns doch heute Abend mal Cocktails machen!"
"Ne lass mal. Da müssen wir extra einkaufen gehen. Ist viel zu aufwendig und teuer."

Doch der Spruch wird bei mir ab sofort nicht mehr ziehen. Denn wir haben uns auf zum Journey in Passaus Altstadt gemacht und zusammen mit Hubert, dem Besitzer des Journey, mit den kläglichen Beständen unserer Kühlschränke kreative Cocktails erstellt.
Aus den Resten drei verschiedener WG's standen zur Auswahl: Tomaten, Heidelbeeren, ein bisschen Gin, ein letzter Rest Aperol, der Bärwurz, der schon seit letztem Semester im Schrank steht, das Basilikum, das schon bessere Tage gesehen hat, eine Kaki, Mandarinen und Ingwer.
Am Anfang waren wir skeptisch, ob man aus diesen Zutaten überhaupt etwas machen kann, doch Hubert hat uns schnell gezeigt, dass es gar nicht viel braucht, um einen genialen Cocktail zu kreieren.

Natürlich hatte Hubert in seiner Bar ein-zwei Dinge, die wir so nicht zuhause haben, aber trotzdem kann man die Cocktails super leicht nachmachen:

Cocktails

Cocktails - Anne Horn




Der erste Cocktail klang beim Mixen wirklich gewöhnungsbedürftig. Zuerst hat Hubert die Tomaten im Mixer zerkleinert. Dann ein bisschen Zitronensirup dazugetan. Hierfür kann man einfach eine normale Zitrone verwenden. Neben Salz und Pfeffer kam dann noch der Bärwurz dazu. Sehr viel Bärwurz. Ja, ich weiß schon wovor ihr Angst habt, aber glaubt mir, durch immer wieder Abschmecken findet ihr die richtige Balance aus Bärwurz und Tomaten. Die Mischung hat Hubert durch einen Sieb laufen lassen, sodass die Tomatenstücken draußen bleiben (natürlich geht das auch ohne Sieb). Das Ganze wurde dann mit dem Cocktailmixer vermischt. Keine Sorge, falls ihr keinen habt kann man da mit einem Löffel kreativ werden. Jetzt wird es nur noch mit Salz, Pfeffer, einem Tomaten Stück und Basilikum verziert und fertig ist unser erster Cocktail!

Tipps und Tricks mit Hubert:
Wenn du denkst es geht nicht mehr, hol nochmal den Bärwurz her.

Der zweite Cocktail passt meiner Meinung nach (ganz dekadent) zu einem Rucolasalat mit Erdbeeren. Zuerst werden die Heidelbeeren mit dem Basilikum vermischt und zerstampft. Dann geben wir den Gin dazu. Nach dem Verrühren verfeinern wir alles mit einem Teelöffel braunem Zucker (weißer Zucker ist natürlich genauso akzeptiert). Darauf kommt dann noch ein bisschen Zitrone und schon kann es wieder mit dem Cocktailmixer gemixt werden. Auch beim zweiten Cocktail haben wir das Sieb verwendet.

Tipps und Tricks mit Hubert:
Langsam trinken und sich mit dem Aroma auseinandersetzen führt zum perfekten Genuss.

Der dritte Cocktail passt eigentlich weniger zur Jahreszeit, obwohl er winterliche Komponenten enthält. Zuerst verreiben wir frischen Rosmarin, den Hubert für uns bereitgestellt hat, und weichen ihn in unserem Rest Aperol auf. So wird das Aroma des Rosmarins gelöst. Falls ihr in eurem Gewürzschrank noch ein bisschen getrockneten Rosmarin findet, geht das natürlich genauso. Dann schneiden wir die Kaki in kleine Stücke und zerstampfen sie. Dazu geben wir den Aperol. Der Rosmarin kommt jedoch nicht mit ins Glas. Die Mandarine wird gepresst und ihr Saft in unseren Cocktail gegeben. Jetzt kommt die Geheimzutat Honig dazu, die uns Hubert zwar auch wieder bereitgestellt hat, jedoch in jedem Haushalt bestimmt zu finden ist (wenn nicht – eine neue Möglichkeit den Nachbarn kennenzulernen). Der Honig muss verrührt werden, bevor das Eis dazugegeben wird, damit er sich löst. Zum Schluss dann das Eis, alles verrühren und fertig ist unser erfrischender Cocktail!

Tipps und Tricks mit Hubert:
Jede neue Herausforderung ist ein weiterer Schritt zu neuen Cocktailkreationen

Zum Schluss habe ich noch ein paar allgemeine Tipps für euch, die ich beim Zuschauen gelernt habe:

1. Damit der Cocktail länger kalt bleibt, hat Hubert zunächst immer das Glas mit Eis vorgekühlt. So erlebt man gleich ein ganz anderes Gefühl beim Trinken!
2.
Mit ständigem Probieren zur perfekten Mischung. Hubert verwendet dafür Strohalme, die sich am Ende unserer Cocktailsession haufenweise im Müll stapeln (wir wollten alle mal professionell mit dem Strohhalm probieren).
3.
Kreativität ist das A und O. Egal ob die Zutaten augenscheinlich nicht zusammen passen, durch kreative Mischungen kommt man meistens zu einem gelungenen Cocktail.

Zwar werden wir das zuhause nicht ganz so professionell hinbekommen wie Hubert, aber eins steht fest: Auch mit Resten lässt sich ein guter Cocktail gestalten – man muss nur kreativ werden!

Ich wünsche euch genussvolles Trinken und ganz viel Spaß beim Ausprobieren.






 

(dies stellt eine direkte Verbindung Ihres Browsers zu Facebook her)
Weitere Hinweise finden Sie in unserer Datenschutzerklärung (Ziffer 8 – Facebook-Plugins)


Dokumenten Information
Copyright © PNP-Campus 2018
Dokument erstellt am
Letzte Änderung am




Über authenTISCH – 08/15 ist aus!




Kein Bock auf 08/15 Essen in Passau? Kein Problem! Wir, Anne, Lissy, Franzi, Annabelle und Kathi nämlich auch nicht. Deshalb machen wir uns authenTISCH auf die Suche nach dem besten Burger Passaus oder versuchen herauszufinden, ob wir nicht genauso gute Cocktails mixen wie das Journey's! Seid gespannt auf eine kulinarische & spirituöse Reise durch die Dreiflüssestadt. Eines können wir euch schon jetzt verraten: 08/15 ist aus! Wir sind kein "typischer Foodblog", sondern absolut authenTISCH. Lust auf ein Abenteuer?
Stay tuned! Folgt uns auf Instagram und Faceboook!




Hier schreiben Studenten der Universität Passau. Im Rahmen einer wissenschaftlichen Übung am Lehrstuhl für Medien und Kommunikation unter der Leitung von Professor Thomas Knieper erstellen sie ihre eigenen Blogs. Darin nehmen sie die Uni von innen unter die Lupe, testen Passaus Lifestyle-Qualitäten oder geben ihren Kommilitonen Tipps fürs Leben als Student.




Limitierte Aktion


Jetzt das Studentenabo der Passauer Neuen Presse bestellen und gratis BIBBAG sichern! [mehr]








realisiert von Evolver