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23.12.2015  |  09:30 Uhr

How-To: Das Comeback des Ponchos

Ein Poncho in 30 Minuten

von Anika Zuschke

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Was sieht man schon seit Beginn des Winters in mindestens jedem zweiten Schaufenster in der Stadt hängen? Ganz richtig, den Poncho! Schon die Indigenas in Südamerika entdeckten vor Hunderten von Jahren die Vorteile des raffinierten Kleidungsstückes, jetzt hat es bei uns sein großes Comeback. Ob nun farbenfroh mit Indianermuster oder in schlichtem Beige, der stylische Überwurf ist in dieser Saison das It-Stück, das in keinem Kleiderschrank fehlen darf. Auch wenn wir hier bei UNIkat auf Individualität bestehen, der Poncho ist einfach ein traumhaftes Kombinationsgenie. Ganz leger zu Jeans und T-Shirt oder über dem kleinen Schwarzen, er verleiht jedem Outfit das gewisse Extra und hält idealerweise auch noch warm. Und mit dem Trend wollen wir natürlich schon gehen... Deswegen lernt ihr heute, wie ihr ganz einfach und in nur wenigen Schritten euren eigenen Poncho aus einem Schal oder einer Decke nähen könnt!

Utensilien für einen Poncho

Utensilien für einen Poncho | Nils Neubauer

Utensilien für einen Poncho - Nils Neubauer


Ihr denkt euch jetzt sicher, wer hat so kurz vor Weihnachten noch Zeit, einen Poncho selber zu machen? Doch für unser UNIkat- Modell braucht ihr nur Mutters Nähmaschine, einen großen Schal und höchstens eine halbe Stunde eurer wertvollen Zeit. Außerdem, falls ihr immer noch im Geschenke-Stress seid, ein selbst gemachter Poncho ist ein individuelles und kreatives Geschenk, über das sich bestimmt viele eurer weiblichen Freunde und Familienmitglieder freuen würden.

Also, kommen wir zur Sache!

Wie ihr auf dem Titelbild seht, haben wir sogar schon drei verschiedene Ponchos in unterschiedlichen Formen und Farben entworfen. Der Linke entstand aus zwei Schals, der Rechte aus einer großen Decke. Heute soll es aber um den Bunten in der Mitte gehen, den wir aus einem gemütlichen großen Schal gebastelt haben und den ich mir seitdem schon an einigen kalten Tagen über den Kopf gezogen habe.
Der Schal für euren eigenen Poncho sollte mindestens 70 Zentimeter breit sein und natürlich einmal um eure Schultern herum passen. Je breiter er ist, desto tiefer schmiegt er sich an eure Taille. Das ist bei kalten Temperaturen wesentlich angenehmer als ein Tuch, das euch kaum bis zu den Rippen geht. Also, je breiter, desto besser!

Ende zum Nähen einzeichnen

Ende zum Nähen einzeichnen | Nils Neubauer

Zeichnet ein, bis zu welchem Punkt ihr nähen wollt, oberhalb muss noch euer Kopf durchpassen. - Nils Neubauer


1.: Faltet den Schal einmal so in der Mitte, dass die breiten Enden genau aufeinander liegen. Achtet dabei darauf, dass die "Innenseite" des Schals oben liegt. Natürlich nur, falls es eine Innenseite gibt.
2.: Nun müsst ihr entscheiden, wie groß eure Kopföffnung sein sollte. Je nach Länge des Schals, sollten nach oben hin mindestens 50 Zentimeter Platz bleiben, die ihr nicht vernäht.

Seiten des Schals von oben nach unten vernähen

Seiten des Schals von oben nach unten vernähen | Nils Neubauer

Seiten des Schals von oben nach unten vernähen - Nils Neubauer


3.: Zeichnet nun einen kleinen Strich mit Kreide oder Filzstift an die Stelle, bis zu der ihr nähen wollt. Oberhalb davon muss euer Kopf noch durch passen.
4.: Danach näht ihr ab dieser eingezeichneten Stelle bis nach ganz unten am langen, äußeren Rand des Schals entlang. Verwendet am besten wieder den Zick-Zack-Stich und eine Nahtfarbe, die zum Schal passt.
5.: Dreht den Schal nach außen und probiert euren ersten selbstgemachten Poncho an.

Es mag schon fast zu einfach klingen, aber schon ist euer Prachtstück fertig! Es kann sein, dass euch die Kopföffnung zu groß ist, das ist uns auch bei unserem ersten Versuch passiert. In diesem Fall dreht den Schal einfach noch einmal nach innen, setzt unterhalb der Kopföffnung an und näht noch ein Stückchen weiter nach oben, bis es euch passender erscheint.

Nun könnt ihr noch entscheiden, ob ihr die Naht vorne oder hinten tragen wollt, natürlich auch je nach dem, wie sauber und schön sie geworden ist. Auf den Bildern trage ich die Naht immer hinten, da durch den überschüssigen Stoff am Dekolleté eine Art Kragen entsteht, der mir persönlich ganz gut gefällt, aber das ist natürlich Geschmacksache.

Poncho von vorne und hinten

Poncho von vorne und hinten - Nils Neubauer


So einen Poncho könnt ihr nun in allen möglichen Farben und Formen zaubern oder wenn ihr ihn zum Beispiel ein bisschen größer haben wollt, einfach zwei gleiche Schals zusammen nähen und danach die oben beschriebene Prozedur anwenden. Natürlich kann man den Poncho auch mit einem kleinen Knopf oder Fransen versehen, da sind eurer Kreativität keine Grenzen gesetzt.

Also zögert nicht, kramt einmal in eurer Mützen-, Handschuh- und Schalkiste und ich bin mir sicher, dass ihr das eine oder andere Tuch toll neu verwerten könnt und so vielleicht noch das letzte Geschenk aus dem Ärmel zaubert!
In diesem Sinne, frohe Weihnachten und

Stay unique!

Anika






 

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Hier schreiben Studenten der Universität Passau. Im Rahmen einer wissenschaftlichen Übung am Lehrstuhl für Medien und Kommunikation unter der Leitung von Professor Thomas Knieper erstellen sie ihre eigenen Blogs. Darin nehmen sie die Uni von innen unter die Lupe, testen Passaus Lifestyle-Qualitäten oder geben ihren Kommilitonen Tipps fürs Leben als Student.




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