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Der Traum vom eigenen Designlabel  |  18.11.2015  |  09:00 Uhr

Mode mit dem Potenzial zum Lieblingsteil

Ein Startup-Unternehmen stellt sich vor

von Natalie Pinzl

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Wer kennt eigentlich nicht diesen Moment, wenn man das erste Mal mit dem gerade erst neu ergatterten Lieblingsshirt das Haus verlässt, nur um dann festzustellen, dass einem bereits innerhalb weniger Minuten mindestens eine weitere Person begegnet, die anscheinend den genau gleichen Glückskauf gemacht hat? Diese Situation mag zwar ziemlich frustrierend sein, sollte aber eigentlich kaum noch jemanden überraschen. Schon ein einfacher Blick in Deutschlands' Fußgängerzonen zeigt uns hunderte Menschen mit den immer gleichen Tüten der bekannten Textilketten.

Der Dilly-Dally-Designmarkt in Regensburg

Der Dilly-Dally-Designmarkt in Regensburg | Natalie Pinzl

Der Dilly-Dally-Designmarkt in Regensburg - Natalie Pinzl


Weil aber nicht jeder unbedingt diesen "Einheitslook" tragen möchte, wünschen sich immer mehr Kunden ausgefallene Designs, die eben nicht an jeder nächstbesten Kaufhausstange zu finden sind. Dazu sollen alle Produkte, soweit es nur irgendwie möglich ist, in Handarbeit und mit viel Liebe zum Detail gefertigt werden, wobei natürlich auch der Faktor Umweltfreundlichkeit nicht vergessen werden darf. Und dann sollen die Trendteile am besten auch noch möglichst günstig zu haben sein.

"Geht nicht!", denkt ihr jetzt? - "Geht sehr wohl!", haben wir für euch herausgefunden!

Auf dem Dilly-Dally-Designmarkt in Regensburg haben wir die Verkaufsecke des Mode-Startups "Fuxs" besucht, die genau all diese Merkmale in ihren Produkten vereinen. Vom T-Shirt über die Mütze bis hin zum Turnbeutel wird alles in Handarbeit mit künstlerischen Illustrationen bedruckt und dann selbst verkauft. Rund 80 verschiedene Teile gehören bereits zum Sortiment, das ständig weiter wächst. Doch wie kam eigentlich die Idee zum eigenen, kleinen Modeunternehmen?

"Wir kommen beide aus der Werbebranche und haben einen Weg gesucht, um uns selbst zu verwirklichen", antworten Marianne Kopp und Mario Engel, die hinter dem Projekt "Fuxs" stehen. "Wir wolten unsere Illustrationen nach außen tragen, und da wir uns beide auf einer Wellenlänge befinden, passt das recht gut."

Gastkünstlerin Jennifer Rebkowetz vor dem Fuxs-Stand in Regensburg

Gastkünstlerin Jennifer Rebkowetz vor dem Fuxs-Stand in Regensburg | Natalie Pinzl

Gastkünstlerin Jennifer Rebkowetz vor dem Fuxs-Stand in Regensburg - Natalie Pinzl


Inspirationen für ihre Motive holen sich die beiden Grafiker hauptsächlich auf Reisen, durch Street-Art oder auch in Designmuseen. Zusätzlich sollen jetzt auch öfters Motive von weiteren kreativen Köpfen oder Tattookünstlern gedruckt werden. Die Premiere gab es im November erstmals mit einem neuen Design von Gastkünstlerin Jennifer Rebkowetz. "Für neue Motive sind wir immer offen, das Ganze darf ruhig wachsen", sind sich die "Fuxs'ler" einig. Der ausgefallene Name des Unternehmens soll übrigens neben Heimatbezug und Wieder-erkennungswert tatsächlich auch die Liebe zum Fuchs symbolisieren.

Obwohl der Verkauf der "Fuxs"-Produkte erst in diesem Jahr startete, gab es im Vorlauf bereits eine zweijährige Entwicklungsphase, in der man versuchte, Faktoren wie den Preis, die Umweltfreundlichkeit und natürlich auch das passende Rohmaterial für die eigenen Drucke unter einen Hut zu kriegen. "Vor zwei Jahren hab ich mir ein Siebdruckkarussell gekauft, und dann haben wir erstmal viel herumprobiert, bis endlich alles gepasst hat", erklärt Marianne Kopp. "Schließlich sollten unsere Produkte das Potenzial zum Lieblingsteil haben!"

Momentan sind die Lieblingsteile der "Fuxs"-Macher über die Homepage www.fuxs.me zu haben.

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Natalie






 

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