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Smartphoneobjektive im Test  |  07.12.2017  |  09:30 Uhr

Fotoeffekte to go!

von Nadja Girster

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Alle Hobbyfotografen, die es leid sind immer eine schwere Spiegelreflexkamera mit verschiedenen Objektiven mitzuschleppen. Alle Amateure, die einfach nur Spaß am Fotografieren haben, aber sich für eine Kamera nicht in Unkosten stürzen wollen. Alle, die gerne kreative Bilder von sich und ihren Freunden machen. Ihr seid hier genau richtig! Denn wir testen heute drei handliche Objektive für euer Smartphone. Weitwinkel-, Fischaugen- oder Makroobjektiv einfach über der Smartphone Kamera anbringen und drauf los knipsen – das versprechen jedenfalls die Anbieter.

Objektive und Touch-Handschuhe

Objektive und Touch-Handschuhe | Nadja Girster

Objektive und Touch-Handschuhe - Nadja Girster


Für 10-15 Euro (je nach Angebot) bekommt man ein 0,65x Weitwinkel-, 10x Makro- und 180-Grad-Fischaugenobjektiv mit Halterung für das Smartphone und einen kleinen Aufbewahrungsbeutel. Außerdem finden sich Schutzkappen und Gebrauchsanleitungen in dem Paket. Der Hersteller wirbt auf Amazon mit einem rutschfesten Design und hochwertiger Qualität dank Aluminiumlegierung. Die flexible Halterung soll sich an jedes Smartphone mit einer maximalen Dicke von 1,5 cm anpassen.

Zusatztipp: Wer trotz eisiger Temperaturen beim Fotografieren warme Hände haben will, sollte sich Touch-Handschuhe anschaffen. Die handelsüblichen Handwärmer sind an den Fingern mit Mikro-Silberfäden durchzogen und ermöglichen so die Bedienung des Touchscreens. Die billigsten Handschuhe findet man bei Amazon schon ab einem Euro. Wer seine alten Handschuhe ungern aufgeben möchte, kann sich im Bastelladen leitfähiges Garn kaufen und dieses selbst an den Fingerspitzen vernähen.

Alle gegenübergestellten Bilder sind aus der gleichen Position und mit dem selben Smartphone (ZTE Blade V7 LITE) aufgenommen worden. Links seht ihr die Fotos ohne Objektiv  und rechts mit.
Aber genug geredet, jetzt geht's ans Fotografieren!

Fischaugenobjektiv:

Beim Fischaugenobjektiv sieht man die Veränderung sehr deutlich. Wie erwartet wirkt das Bild leicht gewölbt und auch der Hintergrund ist aufgrund der 180-Grad-Aufnahme zu sehen. Qualitativ wirkt das Foto mit dem Aufsatz minimal unschärfer als das Andere. Leider sieht man im unteren linken Eck den Rand des Objektivs. Wir finden, dass dieser Effekt, trotz kleiner Abstriche super für Selfies und experimentierfreudige Fotografen geeignet ist.

Weitwinkelobjektiv:

Das zweite Objektiv zeigt keinen großen Unterschied. Das Bild ist nur um wenige Zentimeter breiter und wirkt eher gewölbt, wie beim Fischaugeneffekt. An der Auflösung des Bildes hat sich mit Objektiv nichts verändert. Doch auch hier ist unten der schwarze Rand der Linse zu sehen, der das Motiv verzieht und unschön umrandet. Alles in allem überzeugt uns dieser Aufsatz am wenigsten.

Makroobjektiv:

Und zum Schluss unser absoluter Favorit: das Makroobjektiv. Der Unterschied zwischen beiden Bildern ist eindeutig. Das Objektiv macht seinem Namen alle Ehre und bildet jedes noch so kleine Detail ab. Im Vergleich zu den anderen verbessert es sogar die Bildqualität. Dieses Mal ist auch kein störender schwarzer Rand zu sehen. Das Markoobjektiv überzeugt auf ganzer Linie!

Fazit:

Die Objektive sind hochwertig verarbeitet und stabil, die Bedienungsanleitung ist durch Bilder leicht verständlich und die Halterung ist rutschfest. Durch die strenge Befestigung wird das Anbringen der Aufsätze aber leider zur Geduldsprobe und erfordert Fingerspitzengefühl. Dem dünnen Plastik der Halterung schreiben wir keine lange Lebensdauer zu. Super einfach hingegen gestaltet sich der Transport, da man die drei kleinen Objektive einfach im beiliegenden Säckchen überall mit hin nehmen kann. Wie auf den Testfotos zu sehen, kommt der jeweilige Effekt bei Makro und Fischauge gut zur Geltung und auch die Qualität leidet kaum. Das Weitwinkelobjektiv ist bei unserem Test durchgefallen. Trotzdem sind  die Objektive bei einem Preis von etwa 12 Euro definitv zu empfehlen. Eine Spiegelreflexkamera kann, auch aufgrund der begrenzten Megapixel einer Handykamera (in unserem Fall 13 MP), natürlich nicht ersetzt werden. Für Hobbyfotografen, die einfach mal verschiedene Objektive ausprobieren wollen, sind die kleinen Kameraaufsätze aber auf jeden Fall ein Gewinn.

Eure TesterSchwestern!






 

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Ob Student, Geschäftsmann, Hausfrau oder Rentner: Niemand gibt gern zu viel Geld für Dinge aus, die am Ende doch nicht funktionieren. Daher testen wir - Anna, Kathi und Nadja - für euch auf diesem Blog verschiedene Produkte und Dienstleistungen, die uns den frostig kalten Winter in Passau verschönern sollen. Ist teuer wirklich immer besser als günstig, oder können uns auch die preiswerteren Alternativen überzeugen? Welches Gadget schafft es, uns den Alltag zu erleichtern und von welchem Serviceleister werden wir positiv überrascht? Wir testen für euch was das Zeug hält und stellen in den nächsten zwei Monaten sowohl die Testsieger, als auch die Verlierer auf unserem Blog vor. Denn Probieren geht über Studieren!

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