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Artikel Panorama

03.01.2018  |  13:30 Uhr

Teamsport ohne Schiedsrichter

Probetraining im Kurs "Ultimate Frisbee"

von Elisabeth Manner

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Mit hochrotem Kopf greife ich nach meiner Wasserflasche. Eineinhalb Stunden Ultimate-Training überstanden. Puh! Ultimate Frisbee – ob der Sport so heißt, weil er ultimativ anstrengend ist, frage ich mich. Möglich. Aber zurück zum Anfang:

Trainer Dome baut in der Halle einige Hütchen auf und holt die Wurfscheiben. Schon ewig hatte ich kein Frisbee mehr in der Hand. Zuletzt, als ich mit meinem Bruder damit im Garten gespielt habe. Aber da waren wir noch Kinder. Ist also schon ein paar Jährchen her. Also lasse ich mir zeigen, wie man die Scheibe richtig hält und wie sie im besten Fall geworfen wird. Wir beginnen mit der Rückhand. Das ist die Technik, die wir auch damals angewendet haben. Aber wo es eine Rückhand gibt, gibt's auch eine Vorhand! Und dafür braucht man wohl etwas mehr Übung. Hier soll die Bewegung hauptsächlich aus dem Handgelenk kommen, ohne den Arm mit einzusetzen. In der Theorie nicht schwer zu verstehen. Aber praktisch schon! Das Frisbee fliegt nicht mehr in die Richtung, die ich angepeilt habe und der Schwung fehlt auch.

Weiter geht's mit dem Dehnen. Vor allem die Hüfte wird gelockert, um Verletzungen vorzubeugen. Nach einer weiteren Übung, bei der wir das Fangen aus der Laufbewegung heraus geübt haben, teilen wir uns in zwei Mannschaften auf. Ich lasse mir im Schnelldurchgang die wichtigsten Spielregeln erklären und bereue es, mich nicht im Vornherein darüber informiert zu haben. Das restliche Training verbringen wir mit einem Spiel – fünf gegen fünf.

Jetzt noch ein paar Fakten über die Sportart:

1. Fair-Play wird großgeschrieben! Es geht zwar wie bei anderen Teamsportarten um den Zweikampf zwischen den Spielern, aber ohne Berühren des Gegners. Verantwortlich für das Einhalten der Spielregeln sind die Spieler selbst, denn es gibt keinen Schiedsrichter.
2. Gepunktet wird in der Endzone! Es gibt also kein Tor, sondern einen festgelegten Bereich, in dem der Punkt erzielt wird. Dazu muss das Frisbee von einem Mannschaftskollegen gefangen werden, ohne die Spielfeldbegrenzung zu übertreten.
3. Fünf Spieler pro Team! Findet das Spiel allerdings im Freien, also auf dem Rasen statt, besteht eine Mannschaft aus sieben Spielern.
4. Aufstellung nach jedem Punkt! Es folgt der Anwurf. Grundsätzlich darf das Frisbee in alle Richtungen geworfen werden. Nur laufen darf man damit nicht.
5. Eins, Zwei, Drei, Vier,...! Wer das Frisbee in den Händen hält, hat 10 Sekunden Zeit, es einem Teamkollegen zuzuwerfen. Der Gegenspieler zählt dabei laut mit.

Im Video seht ihr ein paar Ausschnitte aus dem Training und wie ich mich so angestellt habe.

 


Mein Fazit: Wer sich völlig auspowern möchte und zwar nicht alleine, sondern im Team, der ist hier richtig! Weil es keinen Schiedsrichter gibt, sollte Fairness für alle Spieler gleichermaßen wichtig sein. Die Regeln sind überschaubar und mit etwas Übung gut verständlich. Ich persönlich bin absolut begeistert. Daumen hoch!






 

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