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24.11.2016  |  09:00 Uhr

Star Wars, der Hobbit und Assassin‘s Creed – genug oder mehr mehr mehr?

von Mara Schwind, Anika Schock

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Egal ob Kinofilme, Serien oder Videospiele – statt neue und innovative Ideen präsentiert zu bekommen, werden wir seit einigen Jahren größtenteils mit Fortsetzungen, Remakes und Spin-Offs überschwemmt. Jedes Jahr ein neues "Assassin's Creed", das sich im Prinzip nur noch durch die Schauplätze unterscheidet, Superhelden am Fließband und haufenweise Klassiker von Disney, die neu verfilmt werden.

Dabei können Remakes und Fortsetzungen durchaus funktionieren; genauso oft will man sie aber am liebsten aus dem Fenster werfen. Egal ob "Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels" oder "Fluch der Karibik - Fremde Gezeiten" – wirklich gebraucht hätte die beiden niemand! Schließlich bieten sie nichts wirklich Neues, sollen nur Geld einbringen und rufen beim Zuschauer dezente Aggressionen hervor. Das Problem ist nämlich, dass sie eine eigentlich abgeschlossene Reihe wieder aufgreifen, das Ende des letzten Teils komplett übergehen und so ein ziemlich schales Gefühl zurücklassen.

Auch sehr beliebt: Ein Buch in zwei Filme aufzuteilen – vordergründig um der Geschichte mehr Raum zu geben, hintergründig um den größtmöglichen Profit zu machen. Das beste Beispiel ist hier die "Hobbit" Trilogie von Peter Jackson, bei der das Buch auf ganze drei Filme ausgeweitet wurde. Der erste Film hatte anfangs noch dieses wunderbare "Herr der Ringe" Gefühl, der zweite bot schon einige schlechte Szenen mehr und beim letzten war nur noch großes Kopfschütteln angesagt! Gleiches auch bei den finalen Teilen von "Die Tribute von Panem" und "Harry Potter": Anstatt jede Minute der Filme zu genießen, fragt man sich beim Schauen leider viel zu oft, was das eigentlich soll.


- Mara Schwind


Wirklich toll ist dagegen die Fortsetzung "Star Wars – Das Erwachen der Macht". Natürlich kann man auch hier darüber streiten, ob der Film wirklich so innovativ und neu ist. Schließlich sind Aufbau und Handlung im Vergleich zu den vorherigen Filmen ziemlich ähnlich und auch die alten Charaktere tauchen wieder auf. Aber genau das unterscheidet für mich gute Fortsetzungen, Remakes und Spin-offs von den schlechten – das Gefühl, nach Hause zu kommen. Ich will mich beim Schauen wohlfühlen, mich in der gleichen Welt wiederfinden und vor allem wissen, dass die alten Werke nicht völlig über den Haufen geworfen werden. Wenn es eine Fortsetzung schafft, dass ich mich wieder gerne an die Vorgänger zurückerinnere, hat sie alles richtiggemacht.

Das lässt sich auch auf die Realverfilmungen von Disney übertragen: Die Story ist gleich, die Charaktere sind es auch und selbst die Musik ändert sich nicht wirklich. Trotzdem sind die Filme toll. Ganz einfach, weil sie uns an früher erinnern und wir die Lieder auch heute noch ohne Probleme mitsingen könnten. Was wir natürlich nie tun würden, ähäm. Also ganz egal in welcher Form – "Das Dschungelbuch", "Die Schöne und das Biest" und "Dornröschen" sind die Helden unserer Kindheit, an die wir immer wieder gerne zurückdenken!

Ich denke das Wichtigste ist es, Neues und Altes zu verbinden. Wenn es in Reihen noch offene Fragen gibt, sind Fortsetzungen sinnvoll. Beispielsweise "Star Wars – Rogue One", der die inhaltliche Lücke zwischen dem dritten und vierten Teil der Saga schließt und Fragen beantwortet, die sich wahrscheinlich jeder Fan schon gestellt hat. Aber – möchte ich nach dem grandiosen dritten Teil von "Indiana Jones" wirklich sehen, wie Stimmung und Aufmachung der Trilogie durch einen unsinnigen vierten Teil kaputt gemacht werden, der absolut keinen Sinn hat? Jack Sparrow wieder und wieder irgendwelche Schätze jagen lassen? Mich bei jedem neuen "Assassin's Creed" gedanklich wieder in den Vorgängern wiederfinden? Arnold Schwarzenegger als Terminator mit Falten sehen? Erleben, wie in "Jurassic Park" zum gefühlten tausendsten Mal Dinosaurier aufgrund absoluter menschlicher Dummheit ausbrechen?

Nein, definitiv nicht.

Wie steht ihr der Thematik gegenüber?
Welche Fortsetzungen findet ihr gut gelungen und welche nicht?

 


- Mara Schwind









 

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