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08.06.2016  |  11:00 Uhr

Schwerelos unter'm Regenschirm

Über das Schwerelos Open Air - Passaus erstes Electro-Festival

von Jakob Huss

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Yoga-Zelt

Yoga-Zelt | Jakob Huss

Yoga-Zelt - Jakob Huss


Nach der Fahrt mit dem Rad zum Festival fühl' ich mich, so leicht "angeschwitzt", noch nicht wirklich schwerelos. Bei 22 Grad zur Mittagszeit ist das Wetter zwar ein Segen, vor allem nach den schweren Gewittern der letzten Tage, aber die Sonne knallt so heftig auf den Asphalt des Geländes an der Wall of Fame in Haibach, dass jeder Besucher erstmal Schatten sucht. Zu meiner Begeisterung nimmt mir der Security am Eingang natürlich auch noch meine Wasserflasche ab - hätt' ich aber auch ahnen können.

Ein wenig leer wirkt die Area durch die Hitze, was wirklich schade ist, denn die Veranstalter, das DJ-Kollektiv 'Villa TuNichtGut' und Kollegen, haben sich auch neben dem Line-Up sichtlich große Mühe gegeben. Gleich hinter der Kasse begrüßt mich das 'Pipi-Tipi': Mehrere Dixi-Klos umrahmt von einer Holzpalisade. Weiter hinten finde ich neben zahlreichen Ständen noch ein Yoga-Zelt, in dem schon fleißig geübt wird und an der Wand findet ein Graffiti-Workshop statt. Zwischendrin sind überall kleine Holzschilder, Schmetterlinge und Lampenschirme.

Graffiti-Workshop

Graffiti-Workshop | Jakob Huss

Graffiti-Workshop - Jakob Huss


Nachdem ich ihn neben der Bühne finden konnte, muss mir Lukas Koumides bzw. 'Luke At Me' von der 'Villa TuNichtGut' seine Erläuterungen fast ins Ohr brüllen, weil daneben seine Kollegen schon ziemlich laut aufdrehen: "Knapp zwei Wochen haben wir für den Aufbau gebraucht, die Orga lief schon seit Februar. Wir wollten ein Festival auf die Beine stellen, auf dem man sich wirklich frei, eben schwerelos, fühlt! Nach dem Motto haben wir uns auch mit der Deko ausgetobt". Was auch immer die Männer damit wirklich ausdrücken wollen, die Mischung aus Pfadfinderlager, Indianerstamm und Coachella hat ihren Charme!

Aber so liebevoll und zahlreich die Deko auch ist, ein Schutz gegen das Wetter kann sie leider nicht sein. Nach zwei Stunden ist nicht nur das Gelände mittlerweile brechend voll, sondern leider auch der Himmel voll mit Wolken: Es fängt an zu regnen, als würde ein Wettergott den Besuchern die Feier verderben wollen. Denen ist das aber herzlich egal, sie schmeißen sich Müllbeutel drüber oder feiern einfach schwerelos unter'm Regenschirm in die Nacht hinein.

Aber seht am besten einfach noch selbst wie es so lief:

Und wer die Musik der DJs noch (nach-)hören will, hier sind die Links zu ihren Accounts:






 

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Über Musikfluss




Kommt man als Quietschie nach Passau macht sich vor allem ein Eindruck breit: Hier feiern alle Studenten nur zu Elektro. Von der Camera über Cubana bis zum Frizz immer nur dasselbe. Und die "Locals"? Hören doch bestimmt alle ‘Blasmusi'!

Kratzt man aber nur ein bisschen an der Oberfläche, merkt man schnell, dass Passau doch einiges mehr zu bieten hat. Wir, das sind Michi, Lukas, Jakob und Amelie, wollen mit euch die Musikflüsse von Passau entdecken. Also Kopfhörer auf und laut drehen!

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