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Nervös vor dem Referat?  |  19.11.2015  |  18:00 Uhr

Stellt sie euch nackt vor...

von Kristin Knoll

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Wir sind mitten im Semester und vermutlich stehen bei den meisten von euch auch schon wieder Referate an. Um eine gute Note einzukassieren, kommt es nicht immer nur auf den Inhalt an. Die Präsentation und euer Auftreten sind genauso wichtig. Wie ihr es schafft, nicht mehr so nervös zu sein und schon bald mit guten Präsentationen zu punkten, erfahrt ihr hier!

Gegen das Nervössein gibt es viele bekannte Tricks. "Stellt euch euer Publikum nackt vor" ist wohl der Bekannteste, aber wollt ihr das wirklich? Vor dem Vortrag tief durchatmen, sich auch während des Sprechens Zeit nehmen und nicht hetzen sollte allerdings jeder versuchen. Leichter gesagt als getan, ja. Aber jeder kennt das Gefühl da vorne zu stehen und wird euch deshalb eine kurze (Atem-)Pause gönnen. Oder denkt daran, dass ihr als Zuhörer auch nicht super kritisch seid, wenn jemand anderes einen Vortrag hält.

Schluss mit dem Verstecken hinter Karteikarten

Schluss mit dem Verstecken hinter Karteikarten | Laura Wanninger

Schluss mit dem Verstecken hinter Karteikarten - Laura Wanninger


Wenn ihr euch dann etwas beruhigt habt, kommt ihr auch sicher schnell von euren Karteikarten und Laptopbildschirmen weg und könnt frei sprechen ohne nur abzulesen. Das zeigt, dass ihr Ahnung vom Thema habt und euch in eurer Position und Situation wohlfühlt.

vollgestopfte Folie vs. reorganisierte Folie

vollgestopfte Folie vs. reorganisierte Folie | Eileen Kier

vollgestopfte Folie vs. reorganisierte Folie - Eileen Kier


Ein weiterer wichtiger Punkt ist, eure Folien nicht zu überladen. Schreibt lieber wenige ausgewählte Schlagwörter auf eine Folie und eure Zuhörer hören euch auch wirklich zu. Reorganisation statt Reproduktion ist hier die Devise! Zeigt, dass ihr das Thema verstanden habt, euch eigene Gedanken gemacht und nicht nur einen Text kopiert habt.
Um euer Publikum (in unserem Fall hochmotivierte und stets ausgeschlafene Studenten) nicht zum Einschlafen zu bringen, haltet keinen Monolog! Baut Fragen und kurze Diskussionsrunden in euer Referat ein. Das kommt beim Prof gut an und lockert den Vortrag auf.

Verzichtet besser auf Kaugummi

Verzichtet besser auf Kaugummi | Eileen Kier

Verzichtet besser auf Kaugummi - Eileen Kier


Daran anknüpfend solltet ihr auch auf eure Stimme achten. Jemandem, der monoton und langweilig vor sich hin nuschelt, hört niemand zu oder gibt es nach wenigen Minuten auf. Ändert also ruhig auch die Lautstärke und die Tonlage, um jedes Thema möglichst spannend rüberzubringen.
Ein absolutes No-Go ist Kaugummi kauen! Das erinnert an eine Kuh auf der Weide und wenn alles schief läuft, brauchen die Menschen in der ersten Reihe einen Regenschirm wegen Spuckgefahr. Und das will doch wirklich niemand.

Hände raus aus den Hosentaschen - Stift in die Hand

Hände raus aus den Hosentaschen - Stift in die Hand | Eileen Kier

Hände raus aus den Hosentaschen - Stift in die Hand - Eileen Kier


Nächste Frage: Wohin mit den Händen? Raus aus den Hosentaschen! Das wirkt uninteressiert und hinterlässt keinen guten Eindruck. Unser Tipp: Nehmt einen Stift in die Hand. Wichtig dabei: Er sollte keinen Deckel haben, an dem ihr rumspielen könnt. Ein einfacher Bleistift ist die beste Wahl. Ihr könnt ihn als Zeigestab benutzen, er hilft gegen die Nervosität und eure Hände sind aufgeräumt. Probiert es aus, es hilft wirklich!

Gammel-Klamotten vs. Vortragstauglich

Gammel-Klamotten vs. Vortragstauglich | Eileen Kier

Gammel-Klamotten vs. Vortragstauglich - Eileen Kier


Als letzten Punkt kommen wir nun zum Outfit. In Jogginghose und Kapuzenpulli eine Präsentation zu halten ist nicht gerade optimal. Auch grelle Farben und Muster lenken eher ab, als unterstützend zu wirken. Mit einem schlichten, schicken Outfit wirkt ihr kompetent und man nimmt euch ernst. Natürlich verlangt niemand, dass ihr ab jetzt nur noch Anzüge und Blazer in der Uni tragt, aber für eine wichtige Präsentation solltet ihr euch lieber schon am Abend vorher überlegen was ihr anziehen wollt. Ihr solltet euch aber auf jeden Fall darin wohlfühlen und euch nicht verkleidet vorkommen.

Wir hoffen, euch mit unseren Ratschlägen alle kommenden Referate und Vorträge ein bisschen leichter zu machen. Wenn ihr noch weitere Tipps habt, schickt uns doch gerne eine Nachricht auf Facebook!
Viel Erfolg wünschen Laura und Krissy






 

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