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03.07.2016  |  10:00 Uhr

Radlausflug zum Mostbauern

von Elisabeth Wohlfarth, Rike Peschek

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Die schönen Sommertage dieses Jahr kann man sich leider bisher an den Fingern abzählen, doch bei so wenig Sonne ist es umso wichtiger, sie richtig auszunutzen. Das perfekte Programm an einem schönen Tag ist ein Ausflug zum Mostbauern. Nur knapp zwanzig Minuten radelt man am Inn entlang, wer lieber mit dem Auto fährt, kann dort auch ohne Probleme hinterm Haus parken.

Der Mostbauer, der eigentlich "Mostausschank Unterer Inn" heißt, liegt hinter der Österreichischen Grenze zwischen Ingling und Bernstein. Seit dem 15. Jahrhundert gibt es dort einen landwirtschaftlichen Betrieb und durch den Fahrradboom entstand 1984 das beliebte Ausflugslokal.
Bernhard und Veronika Doppermann haben den Bertieb von Bernhards Eltern übernommen. Neben dem Lokal kümmern sie sich noch um ihre 60 Tiere.
Ein Geheimtipp für alle Fleischliebhaber: immer am ersten Freitag im Monat wird geschlachtet und nach einer Terminvereinbarung kann man das frische Rindfleisch direkt am Hof abholen.

Von Ende März bis Anfang Oktober hat das Lokal geöffnet. Man kann Most in verschiedenen Variationen trinken und sich an den leckeren Brotzeitplatten und Kuchen satt essen.
Was das Studentenherz besonderes freut: Beim Mostbauern ist alles sehr preiswert. Hier kann man ohne Sorge um den Geldbeutel schlemmen und trinken.

Brotzeit

Brotzeit


Letzte Woche haben wir das gute Wetter ausgenutzt. Wir haben uns aufs Radl geschwungen und sind bei strahlendem Sonnenschein zum Mostbauern gefahren.

Gleich bei der Ankunft wird man schon von einer Kuh aus dem Stall begrüßt.
Draußen in der Sonne auf den Holzgarnituren macht man es sich gemütlich und dann gibt es gegen den Durst gleich eine Runde Most.
Jedes Mal gibt es die gleiche Diskussion, welchen Most man das letze Mal hatte, war es der Gespritzte mit Holler oder doch mit Melisse? Welcher war nochmal besser?
Nach dieser ersten schwierigen Entscheidung steht noch die Essensauswahl an. Das Topfenkäsbrot, das Schmalzbrot mit Zwiebeln oder doch einen Rindfleischsalat?

In gemütlicher Atmosphäre kann man es sich dann unter freiem Himmel schmecken lassen. Nach einer weiteren Runde Most - inklusive Diskussion, welcher Most jetzt der bessere war - muss dann noch eine Nachspeise her. Es gibt leckere hausgemachte Kuchen, wie z.B. Rhabarberkuchen. Besonders beliebt ist aber der Pofesen, den die meisten wahrscheinlich eher unter dem Namen "Armer Ritter" kennen.

Nach einem Besuch bei den Tieren im Stall und auf den Schaukeln hinterm Haus radelt man dann wieder zurück nach Passau.
Die Spiegelung der tiefstehenden Sonne im Inn ist wunderschön und man genießt die Ruhe. Fast wie ein Kurzurlaub - man kann dem stressigen Prüfungsalltag entfliehen und in Gedanken ist man schon beim nächsten Ausflug zum Mostbauern.

Ein paar Eindrücke von unserem Ausflug und ein kurzes Interview mit der Wirtin seht ihr hier:

Wer noch nie beim Mostbauern war, sollte unbedingt einmal hinfahren.
Er hat noch bis zum ersten Sonntag im Oktober geöffnet.
Wir sind gespannt, welcher Most euch am besten schmeckt :)

Eure Lissy
von KLEINstattgroßSTADT

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Wer braucht schon Berlin, Hamburg oder München, wenn man in Passau studieren kann? Kleine verwinkelte Gassen und italienisches Flair statt grauem Betondschungel. Wer jetzt aber mit einem 08/15-Stadtführer rechnet, der Bilder vom Dom und der Ortsspitze präsentiert, täuscht sich. Wir von KLEINstattgroßSTADT zeigen euch versteckte Ecken und bunte Plätze - gemischt mit ein bisschen Geschichte. Passau aus einem anderen Blickwinkel. Wir sagen: Klein ist definitiv das neue Groß!

Eure Rike, Lissy, Kristina, Leah, Chris und Lea

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