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Vielleicht habt ihr sie auch schon mal durch die Stadt springen sehen: Parkourläufer, die scheinbar mühelos über alle möglichen Hindernisse springen oder Mauern hochklettern. Sieht vielleicht ganz einfach aus, aber lasst euch sagen: Das ist es ganz und gar nicht! Wir haben für euch den Blick hinter die Kulissen gewagt und Parkourläufer Flo beim Training begleitet.

Wenn Florian Czmaiduch über das Unigelände läuft, sieht er darin nicht nur den Campus, sondern vielmehr auch ein großes Übungsgelände für sein außergewöhnliches Hobby.  Der leidenschaftliche Parkourläufer studiert Medien und Kommunikation in Passau und hat uns mit zu seinem Training der Extraklasse genommen. Doch  ehe das überhaupt beginnt, müssen erst einmal alle Hindernisse aufgebaut werden. Trainiert wird nämlich nicht im Freien, sondern in der Halle. Ist vielleicht auch besser so, denn neben Barren, Reck, Schwebebalken und diversen Kästen werden auch großzügig Matten im ganzen Raum verteilt. Erinnert alles ein bisschen an den Turnunterricht.

Wer aber glaubt, dass man jetzt sofort drauflos springen kann, irrt sich gewaltig. Bevor wir zum eigentlichen Parkourlauf kommen, macht Flo ein umfangreiches Aufwärmtraining mit uns. Zuerst werden ein paar Runden gejoggt, die Turngeräte dabei aber schon eingebaut. Es geht im wahrsten Sinne des Wortes drunter und drüber über die Kästen und Balken. Weil beim Parkour der ganze Körper beansprucht wird, ist das Dehnen aller Körperteile extrem wichtig. Auch die Koordination darf nicht vernachlässigt werden, denn oft ist der Bereich, auf oder in den man springt, recht klein. Auf einem Bein stehend malen wir zum Beispiel mit dem unbelasteten Fuß Achter in die Luft, mal linksherum, mal rechtsherum. Anschließend noch eine Ladung Crunches sowie ein paar Liegestützen und dann geht es endlich los.

Flo rennt und springt durch die Halle. Bei ihm sieht das alles sehr lässig und leicht aus, als hätte er nie etwas anderes gemacht. Dabei ist Parkour überaus anstrengend, wie wir am eigenen Leibe erfahren dürfen. Neben viel Spaß und allgemeiner Fitness für Körper und Geist  ist bei uns zunächst einmal zwei Tage Muskelkater angesagt.

Mit Leichtigkeit überwindet Florian Czmaiduch jedes Hindernis.

Trotz Anstrengung macht das Training richtig Spaß. Wir lernen den sogenannten "lazy vault" und den "cat vault", beides einfache Techniken um kleine Hindernisse wie in unserem Fall Kästen zu überwinden. Beim "lazy vault" rennt man auf das Hindernis zu, stützt sich mit der einen Hand ab, schwingt die Beine darüber und setzt anschließend die zweite Hand hinter dem Körper ab, um die Landung zu stabilisieren. Für die zweite Übung, den "cat vault", stützt man sich mit beiden Händen ab und springt dann mit beiden Beinen über das Hindernis. Wir probieren beide Bewegungen ein paar Mal aus. Im Freien könnten wir jetzt lässig niedrige Mauern, Zäune und Geländer überspringen. Ob man Hindernisse im "lazy" oder der "Katze", wie Flo die beiden Techniken oft nennt, überwindet, entscheidet sich dann aber doch spontan.

Beim Parkour geht es nämlich nicht darum, irgendetwas einzustudieren, sondern darum, sich cool und lässig durch die Hindernisse zu bewegen -  kurz gesagt: Parkour vereint Moves und Flow. Und natürlich geht´s primär um den Spaß an der Bewegung, wofür sich diese außergewöhnliche Sportart bestens eignet. Wenn man nämlich mal ein paar Techniken drauf hat, kann man sie praktisch überall ausführen: In der Stadt, auf Spielplätzen oder eben auf dem Campus.

Auch nach dem Training noch gut gelaunt: Bloggerin Tamara nach einer Sportstunde mit Parkour - Profi Florian Czmaiduch.

Fazit: Wenn ihr etwas wirklich ungewöhnliches ausprobieren wollt, das sowohl euren Körper (und zwar alle Teile) als auch eure Koordinationsfähigkeit und Balance trainiert, dann ist Parkour die absolut richtige Sportart für euch. Wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist und sich selber mal daran versuchen möchte, findet Parkour seit diesem Semester im Hochschulsportprogramm. Trainiert wird immer freitags ab 16 Uhr im Sportzentrum der Universität.






 

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Hier schreiben Studenten der Universität Passau. Im Rahmen einer wissenschaftlichen Übung am Lehrstuhl für Medien und Kommunikation unter der Leitung von Professor Thomas Knieper erstellen sie ihre eigenen Blogs. Darin nehmen sie die Uni von innen unter die Lupe, testen Passaus Lifestyle-Qualitäten oder geben ihren Kommilitonen Tipps fürs Leben als Student.




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