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17.12.2016  |  14:00 Uhr

Online-Fitness: Jetzt zuhause in Form kommen?

von Isabella Althoff / Fotos: Jana Weers

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"Trainiere flexibel und zuhause mit professionellen Trainingsvideos. Wir bringen dich in Bestform.", heißt es in der Gymondo-Werbung. Das Training im Onlinefitnessstudio ist praktisch und momentan total angesagt. Dass man immer und überall trainieren kann, dass man sich nicht erst auf den langen Weg ins Fitnessstudio machen muss, in welchem dann eh nur schwitzende und stinkende Muskelprotze auf einen warten, sind nur zwei Vorteile, die das Training für zu Hause so attraktiv für viele macht. Doch wie beweisen sich die Onlinekurse im Alltag neben Studium, Minijob und Freizeitstress? Ich habe mich auf der Gymondo-Website angemeldet und eine Woche lang für euch deren Training getestet. Doch bevor ich mit dem Training starten kann, stellen sich mir noch einige Hürden in den Weg. Zu allererst muss ich meine Kontonummer angeben, damit meine kostenlose Probewoche geschickterweise in ein drei monatiges Abo übergehen kann, wenn ich nicht rechtzeitig kündige. Zudem habe ich mich sehr widerstrebend  breitschlagen lassen, mein Gewicht und meine Maße preiszugeben. Darauf folgte ein 5-minütiger Test, um mein Fitnessprofil zu ermitteln. Je nach Trainingszielen und Fitnesslevel wird dann ein Programm empfohlen, was perfekt zu einem passen soll. Für mich heißt es jetzt sieben Tage lang BODYShape.

 Bridge Dips

Am ersten Tag bin ich noch bei meinen Eltern zu Besuch. Also wird die Yogamatte in meinem alten Zimmer ausgerollt und der Laptop auf dem Schreibtisch platziert. Ich bin voll motiviert, aber ein bisschen skeptisch, ob so ein 20-minütiges Video mit meinen normalen Trainingseinheiten im Fitnessstudio mithalten kann. Aber gut, jetzt habe ich mich schon darauf eingelassen, also drücke ich auf Play. Zuerst amüsiere ich mich noch über die zierliche Blondine mit der hellen Stimme, die so voller Energie über den Bildschirm hüpft, doch nach zehn Minuten Push Ups und Skipping fang ich an zu keuchen und zu schwitzen, ich kann nicht mehr. Doch der Trainerin sieht man die Anstrengungen noch nicht mal an. Langsam fange ich an sie zu verfluchen, doch da ist das Training für heute auch schon vorbei und ich fühle mich eigentlich ganz gut. Ich bin verschwitzt und ausgepowert, aber auch verdammt zufrieden mit mir. Der Muskelkater am nächsten Tag hat sich dann echt sehen lassen.

Der Reverse Butterfly

In der folgenden Woche habe ich insgesamt sieben Trainingseinheiten absolviert und dabei einige Erfahrungen gesammelt, die vielleicht auch für euch ganz nützlich sind, wenn ihr mit dem Gedanken spielt, ebenfalls ein solches Fitnessprogramm für Zuhause zu starten. Zusätzlich zu den Trainingsvideos werden einem Ernährungstipps mit auf den Weg gegeben. Allerdings ist die Vorweihnachtszeit der denkbar ungünstigste Zeitpunkt, mit dem Ernährungsprogramm anzufangen, den ich mir vorstellen kann. Überall lauern Kekse, Lebkuchen und andere Leckereien, die einen wieder in Versuchung führen und es einem unmöglich machen, sich an den Plan zu halten.

Russian Jumps

Zudem noch zwei Tipps, bei denen es sich ums Trinken dreht. Ganz wichtig ist erstens: Trainiere nicht verkatert! Das habe ich einmal versucht und es gleich wieder sein lassen. Es war kein Spaß! Und zweitens: Habe immer eine Flasche Wasser parat. Schwitzen macht sehr durstig und generell sollte man beim Training eh viel trinken. Das habe ich mal irgendwo gelesen.

Sumo Squads

Mein Fazit zu Onlinefitnesskursen lautet: Sie sind bestimmt nicht für jedermann das Richtige, vor allem nicht für Anfänger oder Faulenzer. Denn man braucht viel Motivation und guten Willen, um seine Ziele zu erreichen. Über Gymondo kann ich sagen, dass sie für 24,74 Euro ein gutes Preis-Leistungsverhältnis bieten. Die Kurse sind anspruchsvoll und gut nachzumachen. Ich habe mich entschieden, das Training jetzt noch weiter durchzuziehen. Aus dem einfachen Grund, dass ich über die Weihnachtszeit bei meinen Eltern bin und nicht in mein Passauer Stammfitnessstudio gehen kann.






 

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Hast Du Lust, durchtrainierte Körper zu sehen, die Dir sagen "Hey, so auszusehen ist doch super easy!"? Gut, wir nämlich auch nicht! Wir stellen die neuesten Trends rund um das Thema Fitness auf die Probe und checken sie auf ihren Realitätsfaktor. Mit viel Schweiß und ein wenig Ironie testen wir für Euch, welche dieser Hypes auch im wahren Leben umsetzbar sind – neben Uni, Arbeit und sonstigem Freizeitstress. Vielleicht ist darunter ja auch die Form, in die Du reinpasst.

Stay fit!
Eure FitIn-Crew
Sarah, Charlotte, Jana und Isabella

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