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Campus Burghausen  |  10.02.2018  |  14:55 Uhr

Studenten sollen zu Fuß gehen

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Das einstige VR-Bankgebäude gehört zum Campus. In einer Tiefgarage gibt es 14 Stellplätze für Autos.

Das einstige VR-Bankgebäude gehört zum Campus. In einer Tiefgarage gibt es 14 Stellplätze für Autos.

Das einstige VR-Bankgebäude gehört zum Campus. In einer Tiefgarage gibt es 14 Stellplätze für Autos.

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"Wo sollen die Studenten parken?, fragte Stadtrat Norbert Stadler in der Sitzung des Bauausschusses in Burghausen am Mittwoch, als es um die Baugenehmigung für das neue Campusgebäude ging. Rein rechnerisch sind 53 Parkplätze erforderlich. Bürgermeister Hans Steindl machte aber klar, dass allenfalls für das Lehrpersonal im rückwärtigen Bereich zur Ludwig-Schön-Straße hin einige Stellflächen ausgewiesen werden. Die Studenten sollten am Bahnhof oder in der künftigen Tiefgarage des Salzach-Forums ihre Autos abstellen. Die Anwohner am Campusbereich sollen jedenfalls geschützt werden – mit Kurzparkzonen oder bei Bedarf mit Parkplätzen, die für Anlieger reserviert werden. Steindl betonte zudem: "Wir haben eine Hochschule der kurzen Wege und ein gut ausgebautes Bussystem."

Stadtrat Roland Resch warnte dennoch: "Es werden mehr Autos kommen" – zumal viele der Studenten aus dem Landkreis und den angrenzenden Gebieten nach Burghausen pendeln. Bürgermeister Steindl blieb dennoch hart. In Rosenheim gebe es 6000 Studenten und nicht einen Studentenparkplatz. "Wir werden das anlaufen lassen und dann nach Bedarf agieren", so seine Marschroute.

Der Bauantrag wurde einstimmig befürwortet, der Stadtrat dürfte kommenden Mittwoch einen gleichen Beschluss fassen. Wie der Bürgermeister informierte, baut die städtische Beteiligungsgesellschaft WiBG das Gebäude , in dem ein Audimax mit 178 Plätzen, zwei Hörsäle mit je 100 Plätzen und drei Seminarräume mit zusammen 155 Plätzen entstehen. Die Baukosten betragen zwischen 5,5 und 6 Millionen Euro. Die Betreibergesellschaft von Kreis und Stadt mietet sich dann ein. Zusammen mit den Kosten für das Laborgebäude geht Steindl davon aus, dass der Landkreis in den kommenden Jahren eine Million, die Stadt eine halbe Million jährliche Miete aufwenden muss. − rw Mehr zum Thema lesen Sie in Ihrer Heimatzeitung vom 9. Februar 2018 (Online-Kiosk) oder kostenlos im PNP Plusportal.






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