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Hochschule Landshut  |  04.02.2018  |  20:40 Uhr

Drei Dozierende hielten Antrittsvorlesungen

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Vergangene Woche Dienstag gaben drei Dozierende an der Hochschule Landshut Einblick in ihr Lehr- und Forschungsfeld. Prof. Dr. Walter Fischer von der Fakultät Maschinenbau nahm die anwesenden Professorinnen, Professoren und Studierenden mit in die Welt der Kunststoffe. Für ihn "ein problematischer und zugleich faszinierender Werkstoff". Jährlich werden laut Bundesministerium für Bildung und Forschung rund 311 Millionen Tonnen Kunststoffe hergestellt. Sie bieten als Werkstoff Vorteile für viele Branchen, von der Medizin- bis zur Automobiltechnik. Das Problem ist laut Fischer das Recycling: "Die meisten Kunststoffe kann man wieder aufschmelzen", erklärte er. "Doch das genügt nicht." So sind beispielsweise Farben nicht trennbar und Lebensmittelreste schwer zu entfernen.

Campus wird zu 76 Prozent aus erneuerbaren Energien versorgt

Fischers Kollegin aus der gleichen Fakultät, Prof. Dr. Diana Hehenberger-Risse, knüpfte mit ihrem Vortrag an das Thema Nachhaltigkeit an. Sie beschäftigt sich vorrangig mit effizienten Energiesystemen, die über intelligente Vernetzung Energie einsparen. Die Professorin stellte eine Projektarbeit ihrer Studierenden vor: "Wir haben die Energiebilanz der Hochschule Landshut untersucht", fasste Hehenberger-Risse zusammen. Dafür haben die Studierenden eine Datenbank aufgestellt. Darin ist verzeichnet, an welchen Stellen die Hochschule Energie verbraucht und aus welchen Quellen sie stammen. "Der Campus wird bereits zu 76 Prozent aus erneuerbaren Energien versorgt", so Hehenberger-Risse. "Wir sparen damit rund 2.400 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr ein."

Den Abschluss der Antrittsvorlesungen bildete Prof. Dr. Dieter Koller von der Fakultät Elektrotechnik und Wirtschaftsingenieurwesen. Er sprach über die Technik, die in kontaktlosen Fingerlinienscanner steckt. "Wer einen neuen Personalausweis oder einen Reisepass beantragt, muss Fingerabdrücke leisten", so Koller. Doch Fingerabdrücke werden auch genutzt, um beispielsweise Zahlungsvorgänge zu autorisieren. Dafür bieten sich besonders kontaktlose Fingerscanner an. Denn sie besitzen keine Sensoroberfläche, die beschädigt werden könnte. "Damit sind sie robuster und funktionieren auch besser bei sehr trockenen oder feuchten Fingern", erklärte Koller. -red






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