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PNP-Interview mit Carola Jungwirth  |  16.12.2017  |  10:22 Uhr

Passauer Uni-Präsidentin: "Wir sind hungrig, neue Wege zu gehen"

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Die Passauer Uni-Präsidentin Prof. Dr. Carola Jungwirth betont im PNP-Interview unter anderem das Interesse der Hochschule, Lehrerinnen und Lehrer im wichtigen Bereich Digitalisierung fortzubilden.

Glückwunsch, Frau Präsidentin! Beim jüngsten internationalen Universitätsvergleich, dem THE-Ranking, ist Passau im vorderen Viertel gelandet. Kann man die Uni Passau jetzt ganz offiziell eine Spitzen-Universität nennen?
Prof. Dr. Carola Jungwirth: Die Universität Passau bemüht sich nach Kräften, eine Spitzen-Universität zu sein. In einigen Punkten waren wir schon immer, zumindest bundesweit, spitze - etwa im gesamten Bereich der Lehre. Dass wir uns aber in den letzten Jahren auch im Bereich der Forschung international sehr weit nach vorne geschoben haben, ist für uns schon ein großer Erfolg. Und auch eine große Verpflichtung.

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Das Interview mit Carola Jungwirth führten PNP-Chefredakteur Ernst Fuchs (2.v.r.) sowie Wolfgang Lampelsdorfer (l.), Leiter der Lokalredaktion Passau, und Roland Holzapfel.

Das Interview mit Carola Jungwirth führten PNP-Chefredakteur Ernst Fuchs (2.v.r.) sowie Wolfgang Lampelsdorfer (l.), Leiter der Lokalredaktion Passau, und Roland Holzapfel.

Das Interview mit Carola Jungwirth führten PNP-Chefredakteur Ernst Fuchs (2.v.r.) sowie Wolfgang Lampelsdorfer (l.), Leiter der Lokalredaktion Passau, und Roland Holzapfel.


Ein anderer Erfolg: Vor Kurzem hat die Uni einen kleinen Ableger des Fraunhofer-Instituts bekommen. Welche Hoffnungen verbinden Sie damit?
Jungwirth: Die Fraunhofer-Gesellschaft in Deutschland ist sozusagen ein außeruniversitäres, wissenschaftliches Unternehmen, das sich dem Wissenstransfer verpflichtet hat und dabei eng mit Universitäten und Hochschulen zusammenarbeitet. Fraunhofer ist ein professionalisierter Anbieter der Vermarktung von Wissen. Davon zu lernen und sich hier professioneller aufzustellen, ist für die Universität Passau eine große Chance. Wichtig ist, dass die Unternehmen in der Region verstehen, dass Fraunhofer für das Wissen, das weitergegeben wird, auch Marktpreise verlangt. Über Fraunhofer werden Unternehmen und Universität zu Geschäftspartnern. Wir müssen eine Leistung erbringen und die Firmen dazu bereit sein, sie adäquat zu bezahlen.
Weniger erfolgreich war die Universität mit ihrer Beteiligung an der Exzellenzinitiative.
Jungwirth: Das stimmt nicht ganz. Wir hatten drei unterschiedliche Programme. Eines war das Bund-Länder-Programm "Innovative Hochschule". Da ging es vor allem um den Bereich Transfer – und da hat es sehr gut geklappt. Dann gab es den Bereich "Tenure Track", also die Einführung eines neuen Professurensystems, und den Bereich "Exzellenzstrategie". Hier hat es – vorerst – nicht geklappt, aber das trifft für die Mehrheit der bayerischen Universitäten zu. Trotzdem war es für die Universität Passau positiv, dass das Kultusministerium als unser wichtigster Geldgeber gesehen hat: Wir sind leistungsfähig und hungrig, neue Wege zu gehen. Das Ministerium sieht sich alle Anträge an, bevor es sie an das Bundesministerium für Bildung und Forschung und die Deutsche Forschungsgemeinschaft zur Entscheidung über eine Förderung weitergibt. Alle drei unserer Anträge wurden für sehr gut befunden. Uns wurden in der Folge an anderer Stelle einige Mittel bewilligt, die wir sonst nicht bekommen hätten.

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