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TH Deggendorf  |  21.11.2017  |  09:43 Uhr

Anfassen erlaubt – TastING war wieder voller Erfolg

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Vierzig junge Leute der 10. bis 12. Klassenstufen aller Schularten probierten sich in der Herbstferienwoche an der TH Deggendorf im Ingenieursein aus. Sechs Studiengänge aus vier Fakultäten boten dabei zahlreiche Laborpraktika an. So konnten Rennwagen gebaut und vermessen sowie die Grundlagen des 3D-CAD erlernt werden (Studiengang Maschinenbau), eine Physikvorlesung besucht und ein Produktentwicklungszyklus simuliert (Studiengang Mechatronik), eine Einführung in die Optik mit anschließender Laborführung besucht und ein Handspektroskop gebaut werden (Studiengang Technische Physik). Im Bildverarbeitungslabor wurde am Livebild programmiert und ein elektronischer Würfel gebaut (Studiengang Elektrotechnik), ferner wurde ein Legoroboter programmiert und eine Spiele-App entwickelt (Studiengang Angewandte Informatik), das Vermessen und 3D-Scannen wurde geübt und ein Chemiepraktikum gemacht (Studiengänge Umwelttechnik und Bauingenieurwesen).

Die SchülerInnen waren begeistert bei der Sache und tüftelten fleißig. Mit Rat und Tat zur Seite standen ihnen dabei die ProfessorenInnen und LaboringenieurInnen der Technischen Fakultäten. Betriebsinspektor Heinrich Schreiner von der Fakultät Bauingenieurwesen und Umwelttechnik empfing die jungen Studierenden in spe im Chemiepraktikumssaal mit Schutzbrille und Kittel. So ausgerüstet durften die SchülerInnen verschiedene Versuche selbst durchführen, um Kationen (positiv geladene Teilchen) und Anionen (negativ geladene Teilchen) nachzuweisen. Wichtig ist dies zum Beispiel in Einrichtungen der Wasserversorgung, wenn es um die Nitratbelastung von Grundwasser geht.

Bei Martin Fischer im Informatiklabor durften die TeilnehmerInnen Lego-Roboter mit Textzeilen programmieren. Ergab der Programmcode einen Sinn, fuhren die Roboter kleine und große Kreise, geradeaus oder rückwärts oder was sonst die jungen Programmierer ihren Robotern noch beibrachten. Außerdem durften sie das Modell eines Audis bewundern, das mittels Barbiepuppen lernt, feste Hindernisse und Menschen zu unterscheiden. Weiterhin konnte eine nagelneue Roboterplattform bestaunt werden, die in Zukunft unsere Pakete direkt vor die Haustür liefern könnte.
Alle SchülerInnen trafen sich jeweils morgens und nachmittags zu gemeinsamen Veranstaltungen bzw. mittags zum Essen wieder. Donnerstagabend konnte außerdem der Rennstall von Fast Forest besichtigt werden. Der studentische Verein baut jedes Jahr ein eigenes elektrisch betriebenes Rennauto, das sich auf internationalen Wettbewerben behaupten muss. Seit der letzten Saison wird zusätzlich ein fahrerloses E-Mobil , der "Ghostdriver" entwickelt. Freitagmorgen wurde durch die Zentrale Studienberatung erstmalig bei TastING ein Workshop zur Studienorientierung durchgeführt. Hierbei erarbeiteten die SchülerInnen in Gruppen sehr aktiv die Inhalte verschiedener Studiengänge und kundschafteten das Angebot der TH Deggendorf aus. Nicht zuletzt zählt die Neigung jedes Einzelnen, wie Professor Raimund Förg am Beginn der zweitägigen Veranstaltung ausführte. Wichtig wäre, so Förg, sich auch bei der Berufswahl vom eigenen Herzen leiten zu lassen. Denn nur so mache die tägliche Arbeit später auch Spaß. Als Ingenieur bzw. Physiker bereite ihm seine Arbeit jeden Tag Freude; ein Vorteil des Ingenieurberufs sei seine große Bandbreite. Von dieser Bandbreite erzählten auch in diesem Jahr wieder IngenieurInnen aus dem Berufsleben beim Round-Table-Dating. Die Ingenieurin Franziska Weiderer beispielsweise stand Rede und Antwort zu Ihrem Ingenieursalltag bei der Max Streicher GmbH in Deggendorf.

So konnte die THD zusammen mit Unternehmen ein stimmiges Angebot schaffen, um junge Menschen für Technik zu begeistern. In Workshops und durch den Austausch mit Studierenden, IngenieurInnen und ProfessorInnen entstanden tiefe Einblicke in die Berufswelt von morgen. "TastING ist ein gelungenes Beispiel für die lebendige MINT-Region Niederbayern. Durch das Zusammenwirken verschiedener MINT-Partner wie Unternehmen und Hochschule gelingt es, praxisnah und vielseitig, junge Menschen für Technik zu begeistern und ihnen intensive Einblicke in die Berufswelt bzw. ein Studienfach zu ermöglichen", meint die MINT-Managerin Andrea Stelzl.
Viele Teilnehmer freuen sich schon auf TastING 2018, um weitere Informationen zu anderen Berufs-und Studienfelder zu erhalten, weil "die zwei Tage viel zu schnell vergangen sind". -red






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