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Uni Passau  |  08.06.2017  |  09:45 Uhr

Der Mathe-Motivator: Dr. Fritz Haselbeck in den Ruhestand verabschiedet

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Dr. Fritz Haselbeck, Akademischer Direktor und Dozent in der Fachdidaktik Mathematik, ist nach 24-jähriger dienstlicher Tätigkeit von Präsidentin Prof. Dr. Carola Jungwirth und Prof. Dr. Michael Granitzer, Prodekan der Fakultät für Informatik und Mathematik, in den Ruhestand verabschiedet worden.
Dr. Haselbeck setzte didaktische Konzepte für eine moderne Lehrerausbildung um, die stets den Puls der Zeit auffassten. Darin fand sich auch sein Praxiswissen wieder, das er sich im Beruf zuvor an den Mittelschulen Freyung und Waldkirchen angeeignet hatte. Er versuchte immer, Forschung, Lehre und Schulpraxis für ein erfolgreiches Mathematik-lernen miteinander eng zu verknüpfen. Dies mit großem Erfolg: Er erhielt den Preis für "Gute Lehre" sowohl von der Universität Passau als auch vom Bayerischen Ministerium für Unterricht und Kultus, Wissenschaft und Kunst, außerdem wurde ihm eine besondere Urkunde vom Bayerischen Lehrerinnen- und Lehrerverband für "Innovative Pädagogik" verliehen. Pro Semester betreute der Didaktiker im Durchschnitt 750 Lehramtsstudierende für Grund- und Mittelschulen, um ihnen Methoden und Instrumente für guten Unterricht draußen in der Schule transparent zu machen. Er hatte sich schon früh vom reinen "Vorlesungsstil" verabschiedet und arbeitete in seinen Veranstaltungen intensiv mit Hilfe neuer Lernmethoden, konzentrierte sich auf attraktive Projekte und auf den Einsatz moderner Medien. Die Mitgestaltung des "Mathe-Museums", die Betreuung der Lernwerkstatt und die Analyse von PC-Lernprogrammen setzten dabei wichtige Akzente. Besonders am Herzen lag es ihm, Studierenden, Schülern und Lehrern einen motivierenden Zugang zur Mathematik zu eröffnen. Dieser fand vor allem in "experimentellen Mathematikmodellen", um die er sich kümmerte, ihre Anwendung: Beteiligte konnten an Probier- und Knobelobjekten selbst Hand anlegen und Wege zur Aufgabenlösung finden. Im Laufe der Jahre entstand ein vielseitiges Netz von Kooperationsmöglichkeiten mit Schulen in Niederbayern, um Mathematikunterricht neu auszuloten und für Schüler interessanter und effizienter zu gestalten. So stand Dr. Haselbeck Pate beim Aufbau von zahlreichen Lernwerkstätten in der Umgebung und stand mit Rat und Tat zur Seite.

Im Forschungsbereich beschäftigte sich Dr. Haselbeck zum einen mit dem Aspekt der Klassengröße und deren Auswirkung auf Einstellungen von Schülern, zum anderen mit der Bedeutung eigener Denkkräfte der Schüler in Bezug auf mathematisches Lernen und Verstehen. − red






 

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