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Uni Passau  |  28.04.2017  |  09:00 Uhr

Neustart nach der Flut: Städteplanerisches Entwicklungskonzept für Simbach am Inn

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Die Normalität ist noch immer nicht nach Simbach zurückgekehrt, zu groß sind die Schäden, die die Flut hinterlassen hat. Nach der verheerenden Hochwasserkatastrophe vom Juni 2016 ist es nun das oberste Ziel, wieder eine belebte Innenstadt mit zahlreichen geöffneten Geschäften zu schaffen. Ein Forschungsteam der Universität Passau erarbeitet deshalb unter Leitung von Prof. Dr. Werner Gamerith und Janine Maier derzeit ein städteplanerisches Entwicklungskonzept für die Simbacher Innenstadt. Die Ergebnisse sollen im Herbst 2017 in Form von Handlungsempfehlungen der Öffentlichkeit und der Stadt Simbach zugänglich gemacht werden.
Das Forschungsteam der Professur für Regionale Geographie wird sich mittels Begehungen, Kartierungen, Experteninterviews und Befragungen zu Gebäudestrukturen und aktuellen Nutzungen Einblicke verschaffen, die Ergebnisse erfassen und die Resultate zu einem Rahmenkonzept zusammenführen. Der Projektauftrag an die Passauer Geographen ist Teil eines umfangreichen Sanierungsplans, der Simbach zugute kommen soll.

In Reaktion auf das Hochwasser erstellt unter Federführung des Architekturbüros Wenzl (Passau) eine Expertengruppe aus Verkehrsplanern der Firma Transver Gmbh, Landschaftsarchitekten der Firma Mahl Gebhard Konzepte und der Professur für Regionale Geographie der Universität Passau ein koordiniertes Gesamtkonzept für den östlichen Teil der Innenstadt Simbachs entlang der Innstraße und des Simbachs. Hauptaspekte der Planung sind eine passende Wieder- oder Neunutzung der beim Hochwasser zwar beschädigten, aber reparablen Gebäude sowie eine Flächenplanung für freie oder frei werdende Areale. Eine Veränderung der Verkehrsführung steht dabei ebenfalls zur Diskussion.
"Die Stadt Simbach betrachtet das Naturereignis unter anderem als Chance, ein auf sozialen Ausgleich ausgerichtetes und an die regionalen Potenziale angepasstes Stadtentwicklungskonzept zu schaffen – für uns in der Wissenschaft ist dies eine ganz besonders reizvolle Aufgabe, zu der wir gerne einen Beitrag leisten wollen", betont Prof. Dr. Werner Gamerith. Alle Bürger sollen weitestgehend in die Planungsprozesse eingebunden werden. Deshalb seien im Rahmen der Konzepterstellung auch öffentliche Workshops geplant. − red






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