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Uni Passau  |  22.04.2017  |  07:33 Uhr

Go-Europe: Gemeinsam durch Europa

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Andere sollen sich anschließen und mit verschiedenen Fortbewegungsmitteln gemeinsam reisen. − Foto: Screenshot

Andere sollen sich anschließen und mit verschiedenen Fortbewegungsmitteln gemeinsam reisen. − Foto: Screenshot

Andere sollen sich anschließen und mit verschiedenen Fortbewegungsmitteln gemeinsam reisen. − Foto: Screenshot


Ein Jahr lang zu Fuß, auf dem Rad oder mit der Kutsche quer durch Europa reisen, mit den Einheimischen in Kontakt treten, bei ihnen wohnen, mit ihnen essen und eine unvergessliche Tour erleben – aber nicht alleine, sondern zusammen mit vielen anderen Gleichgesinnten, die Europa erleben oder sich vom europäischen Gedanken überzeugen lassen wollen. Die Macher der "Make-Europe-Greater-Tour" setzen auf den "Forrest-Gump-Effekt" und hoffen, dass sich ihnen Millionen Menschen anschließen, wenn sie in Gruppen durch Europa laufen, radeln oder rollen. Der Passauer Student Jakob Sonnenholzner (24) hat die Tour zusammen mit seinem Vater und seinem Bruder initiiert. Das Ziel: den Zusammenhalt in Europa fördern.

"Europa erodiert", sagt Sonnenholzner, der aus München stammt und an der Uni Passau den Bachelor "European Studies" mit den Schwerpunkten Politikwissenschaft und iberischer Kulturraum studiert. Jahrzehnte habe die EU für ein friedliches Zusammenleben einst verfeindeter Nationen und einen Anstieg des Wohlstands gesorgt, doch sie verliere in den Köpfen der Menschen mehr und mehr an Attraktivität. Eine 5000-Kilometer-Wanderung soll nun die Vorteile Europas – wie freies Reisen – demonstrieren und Begegnungen ermöglichen. "Wir wollen die Idee von europäischer, grenzüberschreitender Freundschaft und Solidarität auf die Straße bringen", sagt der 24-Jährige.

Mitkommen kann jeder, unabhängig seines Herkunftslandes. Es ist möglich, nur Teilstrecken mitzureisen oder sich zu beteiligen, indem man Betten und Couchen oder aber Essen für die Durchreisenden zur Verfügung stellt.

Die Tour ist Teil der zivilgesellschaftlichen Initiative "Go Europe!", die es sich zum Ziel gemacht hat, in Estland – als Bindeglied zwischen der EU und Russland – ein Haus der Begegnung für Schüler und Studenten in einem ehemaligen Gefängnis in Tallinn zu bauen – dem Paratai-Seefort-Gefängnis, das über die Jahrtausendwende hinaus als eines der grausamsten Gefängnisse des Kontinents galt. Die "Make-Europe-Greater-Tour" endet daher auch in Tallinn, in Lissabon beginnt sie. Die 5000-Kilometer- "Urroute" wird von Dr. Carsten Witt (76), Geschäftsführer von "Go Europe!" und Vater von Sonnenholzner zu Fuß angeführt.

Mehr zum Thema lesen Sie in Ihrer Heimatzeitung vom 20. April 2017 (Online-Kiosk) oder als registrierter Aboennent hier.

Weitere Infos finden Sie unter http://www.go-europe.eu/ oder per E-Mail an contact@go-europe.eu.






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