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TH Deggendorf  |  17.04.2017  |  08:01 Uhr

THD schafft es auf CeBIT und ins größte Computermuseum der Welt

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Es ist eines der wichtigsten IT-Themen unserer Zeit: Wie schütze ich mich vor Cyber-Attacken? Ein Angriff auf den Privatcomputer ist lästig, in der Industrie kann er verheerende Folgen haben. Seit Herbst 2014 forschen Wissenschaftler der Technischen Hochschule Deggendorf rund um Prof. Andreas Grzemba zum Thema IT-Sicherheit für kritische Infrastrukturen. Das Hauptaugenmerk ihres Projekts "SURF" (System Security for Critical Infrastructures) lag dabei auf der Absicherung von Netzwerken gegen Cyber-Angriffe, ohne laufende Prozesse zu beeinträchtigen. Die Ergebnisse konnten die Deggendorfer Forscher dieses Jahr auf der CeBIT in Hannover sowie bei der Nationalen IT-Sicherheitskonferenz in Berlin präsentieren, ein Exponat ihrer Arbeit wird noch bis September im Heinz Nixdorf MuseumsForum in Paderborn zu sehen sein.

"Sicherheitsmaßnahmen in IT-Netzwerken sind meist aktive Maßnahmen, das heißt sie greifen in die laufenden Prozesse ein. Im schlechtesten Fall können sie den korrekten Betrieb beeinträchtigen", erklärt Prof. Andreas Grzemba die Ausgangssituation. Im Zeitalter der Digitalisierung und Automatisierung kann eine solche Beeinträchtigung in der Industrie oder in großen Netzwerken wie an Flughäfen gravierende Folgen haben. Die Deggendorfer Forscher setzten in ihrem Projekt daher auf rückwirkungsfreie Sicherheitsmaßnahmen. In Zusammenarbeit mit der Technischen Universität München, dem Flughafen München und weiterer namhafter Partner aus der Industrie entwickelten sie ein entsprechendes Netzdesign, Prototypen für eine Messsonde und Vorschaltgeräte. Sie sollen Netzwerke passiv vor Cyber-Attacken schützen und so einen reibungslosen Betrieb gewährleisten. Ihre Ergebnisse konnten die Forscher deutschlandweit präsentieren. "Ob auf der CeBIT in Hannover oder bei der Nationalen IT-Sicherheitskonferenz in Berlin, das Interesse an unserer Arbeit war immer sehr groß, was uns beweist, dass wir auf dem richtigen Weg sind", fasst Prof. Grzemba die Resonanzen zusammen. Noch bis Ende September stellt das Heinz Nixdorf MuseumsForum in Paderborn Ergebnisse des Projektes aus. Das Paderborner Museum ist das größte Computermuseum der Welt. -red






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