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Hauzenberg/HS Landshut  |  01.02.2016  |  09:42 Uhr

Studium "Wirtschaftsingenieurwesen Digital" vorgestellt

von Frank Limmer

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Digitaler Studienort Hauzenberg – ein neues Angebot. Wer sich darauf einlässt, von dem wird einiges verlangt. Was genau, darüber informierten von der Hochschule Landshut Präsident Professor Karl Stoffel und Sebastian Gebauer, der Koordinator für Digitales Studieren Bayern, in erster Linie sogenannte Multiplikatoren, aber auch eine Handvoll möglicher künftiger Studenten im Zechensaal in Kropfmühl.

Im Zentrum von Hauzenberg, direkt neben dem Rathaus, entsteht gerade der Lernort. Hier sollen ab dem Wintersemester 2016/17 die ersten Studenten neben dem Beruf "Wirtschaftsingenieurwesen" studieren, sagte Bürgermeisterin Gudrun Donaubauer bei der Begrüßung. Die Stadt stehe einstimmig hinter dem Vorhaben, auch der Landkreis unterstütze das Projekt tatkräftig.

Hochschule wichtigerStandortfaktorNun sei es wichtig, für dieses Angebot zu werben, bat sie Landrat Franz Meyer, die stellvertretende Landrätin aus Freyung-Grafenau Helga Weinberger und die Vertreter aus den umliegenden Gemeinden um tatkräftige Unterstützung.

"Die Hochschullandschaft ist im Umbruch", sagte Meyer in seinem Grußwort. "Wir erleben hier den sichtbaren Ausdruck dieses Wandels, der die Hochschulen immer mehr zu einem Standortfaktor für die gesamte Region werden lässt." Die Möglichkeit, künftig "vor der Haustür und vor allem berufsbegleitend ein Wirtschaftsingenieur-Studium zu absolvieren", werte den Raum Hauzenberg und den Landkreis enorm auf als Bildungsregion mit Zukunft. "Diese rasante Entwicklung hat mit der Hochschule Landshut einen enorm durchzugsstarken Motor." Gebauer ging detailliert auf das berufsbegleitende Studium in Hauzenberg ein. Absolventen wirkten an der Schnittstelle zwischen technischen und betriebswirtschaftlichen Unternehmensbereichen. Aufgebaut sei das Studium folgendermaßen: Zu Beginn würden Grundlagen in Mathematik und Informatik vermittelt, darauf stünden die beiden Module Technik und Betriebswirtschaft. Am Ende stehe die Bachelorarbeit.

Zum Studium gehören zwei Wahlmodule: Die Studierenden können sich für "Produktion und Logistik" oder "Energie" entscheiden. Das Studium kostet. Kalkuliert würden bei acht Semestern 1500 Euro pro Semester. Die Studiengebühren und notwendige Fahrt- und Übernachtungskosten können als Werbungskosten steuerlich abgesetzt werden.

Digital studieren in Hauzenberg kann, wer die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife hat, wer einen Meister- oder vergleichbaren Titel hat, hier ist dann noch ein Beratungsgespräch nötig, oder wer mindestens eine zweijährige Berufsausbildung und dreijährige Berufserfahrung hat. Auch in diesem Fall ist ein Beratungsgespräch erforderlich, dazu kommt auch noch eine Hochschulzugangsprüfung.

Einschreiben derzeitnoch nicht möglichDer Austausch mit anderen Studenten, mit Professoren und Betreuern ist wichtig. Daher gebe es "Anwesenheits-Phasen" und Seminare am Lernort, also im Gebäude in Hauzenberg. Bevorzugt am Freitag oder/und Samstag. Diese dienen zum Nachbereiten der Online-Phase, für Übungen, für Gruppenaufgaben und das Präsentieren der Ergebnisse.

Mit Kameras, Bildschirmen und Leinwand können die Studenten von Hauzenberg aus mit den Professoren in Landshut, München oder auch mit Referenten irgendwo in der Welt kommunizieren. Es sind immer wieder auch Professoren oder Betreuer vor Ort anwesend.

Zum Studieren gehörten auch Termine am Campus in Landshut, zum Beispiel Einführungstage, Kurse, berufsbegleitende Angebote oder auch Laborpraktika.

Noch könne man sich nicht einschreiben, so Gebauer. Das werde erst in einigen Wochen möglich sein.






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