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HS Landshut  |  13.04.2015  |  12:20 Uhr

Medizintechnik: Impulse durch regionales Netzwerk

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Die Bilanz des Netzwerkes Medizintechnik an der Hochschule Landshut kann sich sehen lassen: Nach knapp drei Jahren Laufzeit gehören dem Netzwerk 55 Mitglieder aus der Region an. Unternehmen ebenso wie Kliniken und weitere Partner aus dem wissenschaftlichen, klinischen, sozialen und politischen Umfeld sind dem Netzwerk und seinen vielfältigen Aktivitäten verbunden. An einem breiten Schulungs- und Veranstaltungsprogramm nahmen über die Jahre rund 1125 Teilnehmer teil. Der Aufbau und die Aktivitäten des Netzwerkes Medizintechnik wurden ab März 2012 durch den Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert und von Stadt und Landkreis Landshut, Sparkasse Landshut sowie dem Bezirk Niederbayern finanziell unterstützt. Nun, nach Ablauf der Förderung wird das Netzwerk Medizintechnik von der Hochschule Landshut getragen.

"Ziel des Projektes bzw. des Netzwerks Medizintechnik war es, Unternehmen aus der Region Niederbayern von Seiten der Hochschule Landshut dabei zu unterstützen, in der Zukunftsbranche Medizintechnik Fuß zu fassen. Und genau dafür konnten wir einiges anstoßen", erläutert Hochschulpräsident Prof. Dr. Stoffel. Das Projekt wandte sich vor allem an kleinere Unternehmen, die sich für den Wachstumsmarkt Gesundheit und Medizin als zweites Standbein interessierten.

Insgesamt blicken die Projektverantwortlichen, Vizepräsident Prof. Dr. Holger Timinger (Wissenschaftlicher Leiter) und Caroline Eberl (Netzwerkmanagement), auf 68 Veranstaltungen zurück: Arbeitskreissitzungen, Forschungsgruppentreffen und Workshops aus den Themenfeldern Werkstoffe in der Medizintechnik, Medizinische Informatik, Krankenhauslogistik, Point of Care Diagnostik und Ambient Assisted Living.

In, durch die Hochschule moderierten und durch die Fachkenntnisse von Referenten und Professoren angereicherten Diskussionen wurden in einem weiteren Schritt gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsansätze definiert. So konnten im Rahmen der Projektlaufzeit Forschungsgruppen zu den Themen Datenvernetzung im Krankenhaus, Sensorik zur Vitaldatenerfassung, Drahtlose Datenkommunikation in der Luftrettung, Pflegeinnovationen, Materialdiagnose in der Medizintechnik sowie Virtualisierung der Qualifizierungsmaßnahmen in der Medizintechnik etabliert werden. Das Netzwerkmanagement unterstützte die beteiligten Firmen in ihrer Absicht zur gemeinsamen Entwicklung von möglichen Projekten, bei der Ausarbeitung von Forschungsskizzen und der Suche nach Fördermöglichkeiten.

Die Unternehmen bewerteten das Netzwerk Medizintechnik äußerst positiv. Als Vorteile wurden unter anderem genannt: eine zwanglose von den Firmen leicht zu nutzende Organisation, greifbare und realisierbare Ansätze in angedachten Forschungsprojekten sowie der Kontakt zu den im Netzwerk verbundenen Firmen und Anwendern in Kliniken.

Das Projekt bietet auch dem Ablauf der ESF-Förderung weiterhin den Partnern vielfältige Möglichkeiten zur Zusammenarbeit. Dies beispielsweise in der gezielten Fachkräfterekrutierung in Zusammenhang mit den MINT-Studiengängen der Hochschule, in einer lösungsorientierten Zusammenarbeit mit den Landshuter Wissenschaftlern oder der Nutzung hochwertiger technischer Laboreinrichtungen. In Verbundprojekten von Unternehmen und Hochschule können zusätzliche Fördermöglichkeiten erschlossen und dabei eine optimale Vernetzung zu Forschern und Entwicklern an der Hochschule erfolgen. Die Mitglieder profitieren also auch in Zukunft vom Netzwerk, um gemeinsam den Wachstumsmarkt Medizintechnik für die Unternehmen der Region besser erschließen zu können. -red






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