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Uni Passau/TH Deggendorf/HS Landshut  |  01.04.2015  |  13:13 Uhr

Nach Wohnungsnot im Winter: Studenten finden wieder Wohnungen

von Sabrina Wintersberger und Christoph Werner

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Während an der Technischen Hochschule Deggendorf und der Hochschule Landshut die Vorlesungen des neuen Sommersemesters bereits begonnen haben, ist an der Uni Passau erst am 13. April Vorlesungsbeginn. Was den studentischen Wohnungsmarkt anbelangt, so ist die Lage verhältnismäßig ruhig, da im Sommersemester weniger Studiengänge starten, als im Wintersemester. "Die Nachfrage schwankt dabei vom Sommer- zum Wintersemester und ist im Winter um den Faktor drei höher", sagt Robert Klughardt, Abteilungsleiter Studentisches Wohnen beim Studentenwerk Niederbayern/Oberpfalz in Regensburg. Dies gelte an allen betreuten Standorten.

In Passau beispielsweise gingen bislang 129 Anträge auf einen Wohnplatz beim Studentenwerk ein, im vergangenen Sommersemester seien es noch 199 gewesen. Insgesamt stehen in der Dreiflüssestadt 607 Zimmer zur Verfügung, unterteilt in studentenwerkseigene sowie verwaltete Wohneinheiten.

Keine Wohnungsnot im Sommer

Auch in weiteren Bereichen des Passauer Wohnungsmarkts ist von der angespannten Lage des vergangenen Wintersemesters nichts mehr zu spüren. "Im Sommer ist es allgemein nicht so dramatisch", sagt Martin Gründobler von Hatz & Popp-Immobilien. Zum Wintersemester hingegen kämen durchaus mal zehn Bewerber auf eine Wohnung. Eine solche Wohnungsnot herrsche im Sommer jedoch nicht. "Zurzeit ist es relativ ruhig, da kann man auch mal eine Wohnung ablehnen, die einem nicht gefällt, um anschließend weiterzusuchen" – ein Luxus, den man sich zum Wintersemester kaum erlauben könne. "Ein Großteil der Bewegungen gehe aktuell von Studenten aus, die im Winter mit einer Wohnung oder einem Umfeld vorliebnehmen mussten, die eigentlich nicht ihren Vorstellungen entsprochen haben. Jetzt ziehen sie dann in beliebtere, zentralere Gegenden wie die Altstadt oder in den Bereich der Innstraße." Erstsemester, die noch nicht fündig geworden sind, kann Martin Gründobler derweil beruhigen: "Die, die bei uns anrufen, würden wir nach aktuellem Stand auch unterbekommen."

Nicht anders verhält es sich in der Jugendherberge Passau am Oberhaus, die Tendenz ist klar erkennbar: "Zum Wintersemester haben wir sehr viele Anfragen, im Sommersemester wenige, heuer sogar sehr wenige", sagt Janina Distler, Leiterin der Jugendherberge. Zum vergangenen Sommersemester habe man 15 Studierende im Hause gehabt, "bisher ist es nicht mal eine Handvoll".

Mehr Zimmer für Deggendorf und Landshut

Ähnlich präsentiert sich der Wohnungsmarkt den Studierenden in Deggendorf an der dort ansässigen Technischen Hochschule. Im vergangenen Sommersemester habe das Studentenwerk 15 Anträge erhalten, heuer seien es nur acht gewesen – "all unsere freien Zimmer konnten belegt werden", sagt Robert Klughardt. In Deggendorf verfüge das Studentenwerk Niederbayern/Oberpfalz derzeit lediglich über 24 geförderte Studentenwohnheimplätze und vier zusätzliche Zimmer. "Nach der Generalsanierung unserer Wohnanlage in der Detterstraße werden weitere 67 geförderte Zimmer hinzukommen", die Inbetriebnahme sei jedoch erst für 2016 angedacht.

Auch in Landshut sind die Anfragen für die studentischen Wohnanlagen geringer als im Vorjahr. Zum Sommersemester 2015 gab es 131 Anträge, 2014 waren es 165. Für die Studenten der Hochschule Landshut stehen vom Studentenwerk gesamt 290 Zimmer zur Verfügung. Derzeit baut das Studentenwerk eine mit öffentlichen Mitteln geförderte Wohnanlage in der Ritter-von-Schoch-Straße, in denen, voraussichtlich Ende diesen Jahres, 208 Zimmer zur Verfügung stehen werden. Auch das Wohnheim in der Bürgermeister-Zeiler-Straße soll demnächst abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden.






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