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Uni Regensburg  |  22.01.2015  |  14:57 Uhr

Uni Regensburg verlangt Gebühren für Sprachkurse

von Andreas Kerscher

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Eine Fremdsprache während dem Studium zu erlernen kostet an der Uni Regensburg ab dem Sommersemester etwas. − Foto: dpa

Eine Fremdsprache während dem Studium zu erlernen kostet an der Uni Regensburg ab dem Sommersemester etwas. − Foto: dpa

Eine Fremdsprache während dem Studium zu erlernen kostet an der Uni Regensburg ab dem Sommersemester etwas. − Foto: dpa


Studenten, die ihr Studium nutzen wollen, um nebenbei noch eine Sprache zu erlernen, werden an der Uni Regensburg ab dem Sommersemester 2015 zur Kasse gebeten: 25 Euro werden für einen Sprachkurs mit zwei Wochenstunden fällig, ein Kurs mit vier Stunden pro Woche kostet 50 Euro Teilnahmegebühr pro Semester.

Der Hintergrund dieser Entscheidung sei die große Nachfrage nach Sprachkursplätzen, sagte Alexander Schlaak, Pressesprecher der Universität Regensburg. "Die Alternative wäre gewesen, Kurse zu streichen". 159 Sprachkurse mit 3100 Teilnehmern werden an der Universität Regensburg angeboten. Der Universitätsleitung sei daran gelegen, das Angebot in seiner Gänze zu erhalten. Dafür sei aber der Auslagenersatz nötig.

Vorwurf: Intrasparente Informationspolitik

Die Leitung der Universität Regensburg habe diese "Bildungsgebühren" bereits am 24. November 2014 beschlossen, jedoch erst jetzt, zusammen mit dem Kursangebot, mitgeteilt, kritisierte der SprecherInnenrat der Universität Regensburg: "Die intransparente Informationspolitik seitens der Hochschulleitung lässt vermuten, dass man versuchen möchte, den durchaus berechtigten Unmut bei den Studierenden möglichst kleinzuhalten", vermutet Max Kawasch, Vorsitzender des Studentischen Konvents.

Dem widerspricht Schlaag: Im November sei lediglich beschlossen worden, dass eine Gebührenordnung erarbeitet werden soll. Verabschiedet wurde sie erst am Montag durch die Unterschrift des Präsidenten. Danach sei sie den Studenten umgehend mitgeteilt worden. "Von intransparenter Informationspolitik kann darum aus unserer Sicht keine Rede sein", sagte Schlaag der PNP. Außerdem gelte der Auslagenersatz nur für die freiwilligen Sprachkurse der "Studienbegleitenden Fremdsprachenausbildung" (SFA). Für Studiengänge, die laut Studienordnung verpflichtend Sprachkurse beeinhalten, bleiben diese Kurse weiterhin kostenlos.

Härtefallregelung

Gerade für sozial schwächer gestellte Studenten werde durch die Kursgebühren eine Hürde aufgebaut, befürchtet der SprecherInnenrat. "Kursgebühren in dieser Höhe, zudem ohne Härtefallregelungen, sind sozial selektiv und treffen in erster Linie diejenigen, die sowieso bereits übermäßig durch ihre Studienfinanzierung belastet werden", kritisiert Barbara Bachl, Referentin für Soziales im Studentischen SprecherInnenrat.

Es werde eine Härtefallregelung geben, die zur Zeit geplant wird, widerspricht Schlaag. Außerdem gelte der Auslagenersatz nur für die freiwilligen Sprachkurse der "Studienbegleitenden Fremdsprachenausbildung" (SFA). Für Studiengänge, die laut Studienordnung verpflichtend Sprachkurse beeinhalten, bleiben diese Kurse weiterhin kostenlos.

Keine Gebühren in Passau, Deggendorf und Landshut

Weiterhin kostenlos werden die Sprachkurse an der Uni Passau, der TH Deggendorf und der Hochschule Landshut bleiben, teilten die jeweiligen Pressesprecher mit. "Die Internationalisierung ist eines der wesentlichen Ziele der Technischen Hochschule Deggendorf, daher wird sehr darauf geachtet, dass die Finanzierung der Sprachkurse gesichert ist. Alle Sprachkurse, die die Studierenden während des Semesters als Pflichtvorlesung oder aber auch rein freiwillig besuchen, sind und bleiben für unsere Studierenden gebührenfrei, daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern", teilte die TH Deggendorf mit. Gebühren für Sprachkurse seien "nie ein Thema gewesen", sagte Henner Euting von der Hochschule Landshut. Das Sprachzentrum sei eine zentrale Einrichtung der Universität und es sei nicht geplant, die Kurse kostenpflichtig zu machen, sagte Katrina Jordan von der Universität Passau.






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