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Artikel Panorama

transform your denim skirt  |  14.11.2017  |  09:00 Uhr

Trendige Turnbeutel zum Selbernähen

von Maximiliane Sammer

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Auf der Suche nach einem neuen DIY bin ich auf die Idee gestoßen, eine Tasche aus einer alten Jeans zu machen. Doch es sollte keine gewöhnliche Umhängetasche, wie man sie schon aus etlichen Tutorials kennt, sondern etwas Besonderes sein. Dann fielen mir diese Turnbeutel ein, die zurzeit im Trend zu liegen scheinen und ich versuchte mein Glück, eine Jeans in einen Rucksack zu verwandeln. Beim Abschnippeln der Hosenbeine kam mir dann jedoch der Gedanke, dass ein Jeansrock für mein Vorhaben wohl besser geeignet wäre. Also erkundete ich das Haus nach alten oder kaputten Jeansröcken, die den Rest ihres trostlosen Lebens sehr wahrscheinlich in der hintersten Ecke des Kleiderschranks verbracht hätten.

Neben dem Jeansrock braucht ihr Folgendes für das Anfertigen des Turnbeutels:



- eine Nähmaschine, die für das Arbeiten mit Jeansstoff geeignet ist
- eine Kordel
- eine Schere
- einen Nahttrenner
- zwei abgetrennte Gürtelschlaufen aus Jeans
- ein blaues Band
- ein breites Gummiband

Der erste Schritt auf dem Weg zum Turnbeutel ist das Zurechtschneiden des Rocks auf die gewünschte Größe. In meinem Fall handelt es sich um einen langen Jeansrock, weswegen ich ein gutes Stück abschneiden muss. Danach werden an beiden Enden der Seitennähte einige Zentimeter aufgetrennt, damit dort im nächsten Schritt die abgetrennten Gürtelschlaufen aufgenäht werden können. Dazu wird der Rock auf die Innenseite gedreht und die Schlaufen werden zusammengeklappt und so angenäht, dass sie beim späteren Umstülpen des Beutels Schlaufen für die Kordel bilden.

Nun wird der Rock (noch in umgestülpter Form) an der unteren Seite zusammengenäht. Jetzt noch umdrehen und: Schon ist aus dem Jeansrock ein Beutel entstanden. Für das Schließen und Transportieren sorgen ein Gummiband und eine Kordel, deren Befestigung in den folgenden Schritten erklärt wird. Bevor das Gummiband in den Bund genäht werden kann, müssen zunächst in die Seiten Schlitze geschnitten werden. Damit diese nicht ausfranzen, werden sie mit einem blauen Band versehen, das angenäht wird.

Das Gummiband muss auf die passende Länge abgeschnitten werden und anschließend auf den inneren Bund, jeweils von Schlitz zu Schlitz, aufgenäht werden. Dies geschieht an der Ober- und Unterkante des Bandes, damit in der Mitte ein Freiraum für die Kordel entsteht. An den jeweiligen beiden Enden wird das Gummiband eingeklappt. Im letzten Schritt werden zwei Kordelteile abgeschnitten. Um die Länge abschätzen zu können, kann die Kordel, wie im sechsten Bild gezeigt wird, neben den Beutel gelegt werden. Die Länge setzt sich aus der zweifachen Höhe und der zweifachen Bundlänge des Beutels zusammen. Die beiden Kordelabschnitte werden jeweils einmal durch das gesamte Gummiband gezogen und abschließend unten an der Schlaufe festgeknotet. Das Durchfädeln der Kordel kann durch eine Sicherheitsnadel, die am Kordelanfang befestigt wird, erleichtert werden. Fertig ist der Rucksack aus Jeans!




Mit Knöpfen, Patches etc. könnt ihr dem Beutel noch den letzten Schliff verleihen.





Viel Spaß beim Nachmachen!
Eure Maxi<3






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