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07.02.2018  |  11:30 Uhr

Live Below The Line-Challenge

Das Leben unterhalb der Armutsgrenze

von Sarah Becker

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Zuerst habe ich gedacht, das ist absolut unmöglich. Aber ich bin schnell eines Besseren belehrt worden. Bei der "Live Below The Line"-Challenge geht es darum, nur 1,50€ am Tag für Essen und Trinken auszugeben und das fünf Tage lang. 1.2 Billionen Menschen weltweit leben unterhalb der Armutsgrenze. Über 896 Mio. davon haben täglich nur 1,50€ oder weniger zum Überleben zur Verfügung. Mit der "Live Below The Line"-Challenge sollen die Menschen für dieses Thema sensibilisiert werden. Dabei beschränkt sich die Challenge lediglich auf Nahrungsmittel.

Tag 1: Gemüsesuppe mit Reis

Tag 1: Gemüsesuppe mit Reis | Privat

Tag 1: Gemüsesuppe mit Reis - Privat


Tag 1

Zum Frühstück gab es Haferbrei, zusammen mit Apfelmus und einer Blutorange. Jeweils zum Mittag und zum Abendessen habe ich eine Suppe gekocht. Diese bestand aus Gemüsebrühe und zwei Händen voll Kaisergemüse. Dazu habe ich Reis im Reiskocher zubereitet. Ich würde sagen, dass der erste Tag vermutlich mein schlechtester Tag bezüglich meines Sättigungsgefühls und kreativer Essensvariationen war. Die Suppe hat nicht lange vorgehalten und ich hatte am Abend ziemlichen Hunger, aber es kann ja nur besser werden.

Tag 2: Nudelauflauf

Tag 2: Nudelauflauf | Privat

Tag 2: Nudelauflauf - Privat


Tag 2

Endlich frühstücken! Es gab wie an Tag 1 Haferbrei mit Apfelmus und Blutorange. Zum Mittag habe ich mir einen Nudelauflauf gekocht, bestehend aus Nudeln, passierten Tomaten und Kaisergemüse. Davon habe ich die andere Hälfte zum Abendessen gegessen. An Tag 2 war ich den ganzen Tag über gesättigt und relativ zufrieden mit den kulinarischen Möglichkeiten, die mir zur Verfügung standen. Obwohl ich ehrlich gesagt, die ganze Woche über gar keine Lust auf Nudeln hatte, aber mir blieb nicht viel übrig.

Tag 3: Haferbrei mit Blutorange und Banane

Tag 3: Haferbrei mit Blutorange und Banane | Privat

Tag 3: Haferbrei mit Blutorange und Banane - Privat


Tag 3

Haferbrei zum Frühstück. Was für eine Überraschung. Diesmal mit einer Blutorange sowie einer halben Banane. Abwechslung muss schließlich sein. Mittags habe ich mir Chinakohl angebraten, diesen mit etwas Gemüsebrühe und Zwiebeln gewürzt und dazu Reis gekocht. Am Abend gab es nur einen Haferbrei mit Banane und Apfelmus, weil ich vom Mittag noch ziemlich satt war. Ein ganzer Beutel Reis war doch ziemlich viel. Außerdem habe ich mich mit Freunden im Kino getroffen und hatte daher nicht viel Zeit, um etwas zu kochen. Leider reichte mein Budget nicht einmal für eine Tüte Popcorn.

Tag 4: Haferflocken-Pizza

Tag 4: Haferflocken-Pizza | Privat

Tag 4: Haferflocken-Pizza - Privat


 Tag 4

Am vorletzten Tag meiner Challenge habe ich beschlossen, meine Gerichte etwas kreativer und abwechslungsreicher zu gestalten. Also gab es zum Frühstück Haferflocken-Bananen-Pancakes. Diese habe ich zusammen mit Apfelmus und einer Blutorange gegessen. Mittags habe ich mir aus Haferflocken (ja, schon wieder) und Wasser einen Pizzateig angerührt und diesen erstmal ohne Belag für 15 Minuten im Ofen gebacken. Anschließend habe ich meinen Teig mit passierten Tomaten und Kaisergemüse belegt. Zum Abendessen gab es dann einen Klassiker: Nudeln mit Tomatensoße.

Tag 5: Bananen-Pancakes

Tag 5: Bananen-Pancakes | Privat

Tag 5: Bananen-Pancakes - Privat


Tag 5

Und damit mein letzter Tag, an dem ich meine Challenge bestreite. Zum Frühstück: Haferbrei mit Blutorange und Apfelmus. Da ich den ganzen Tag über ein Seminar an der Uni hatte, habe ich mir mein Mittagessen mitgenommen. Es gab Reis und gebratenen Chinakohl. Zum Abendessen war ich wieder zu Hause und weil mir die Pancakes von Tag 4 so gut geschmeckt haben, gab es diese zusammen mit einer Banane und Apfelmus. Der krönende Abschluss für meine "Live Below The Line" Challenge.

 

Mein Fazit nach fünf Tagen und 1,50€ pro Tag für Lebensmittel

Unterm Strich habe ich 7,12€ für meinen Einkauf ausgegeben. Hinzu kamen zwei Zwiebeln und zwei Brühwürfel, sowie Salz und Pfeffer. Mir sind frische Lebensmittel wie Obst und Gemüse sehr wichtig, und diese haben mir neben den Gewürzen am meisten gefehlt. Es ist keine einfache Challenge, aber eine Herausforderung, der man sich stellen kann...

Wer also beschließt, die Challenge selbst auszuprobieren, sollte auf jeden Fall seinen Einkauf und die Gerichte vorausplanen. Ich habe mir diverse Kombinationsmöglichkeiten mit den mir zur Verfügung stehenden Lebensmitteln aufgeschrieben, sodass ich jeden Tag eines dieser Gerichte aussuchen und nachkochen konnte.






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