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09.12.2015  |  16:00 Uhr

Eine Hommage an modische Klassiker

von Viktoria Bokova

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Woher kommt sie nur? Die Angst vor vermeintlich altbackenen Perlenketten oder die Furcht vor zu großen Mustern und Punkten? Gehört ihr auch zu den Schulterpolster-Bekämpfern dieser Welt, die finden, wilde Blumenprints dürfen lediglich auf Omas Tischläufer erspäht werden? Von grellen Blazern gar nicht erst anzufangen! Zugegeben, manche Modesünden der Vergangenheit sollten sich allein auf Mottopartys beschränken und bunten Leggings sollte man außerhalb des Sportzentrums den Kampf ansagen. Doch lassen sich die antiquierten Teile neu interpretieren? UNIkat hat für euch eifrig in Mutters und Omas alter Kleiderkiste gekramt und den Klassikern neues Leben eingehaucht.

Doch seht selbst...

1. Die Elegante


| Foto: Jule Ruß

- Foto: Jule Ruß


Bei der Eleganten handelt es sich um die berühmte Perlenkette. Die Kette, die schon Audrey Hepburns Hals in "Breakfast at Tiffany´s" zierte. Früher kombiniert mit dem kleinen Schwarzen oder einem dekadenten Hosenanzug. Und heute? Heute werden die exquisiten Süßwasserperlen einfach durch exquisiten Kunststoff ersetzt. Hosenanzug und Cocktailkleid werden durch eine schlichte, einfarbige Bluse und destroyed Jeans ausgetauscht. Fertig ist das "Breakfast at Cafete"-Outfit!

2. Der Farbenfrohe


| Foto: Jule Ruß

- Foto: Jule Ruß


Der Farbenfrohe kann verschiedene Gestalten annehmen. Mal tiefes Weinrot, dann wieder mutiges Pink oder doch lieber strahlendes Türkis. Die Rede ist vom klassischen Blazer. Die Wahl fiel hier auf grelles Gelb, wobei der Farbtopf der 80er wohl keine Wünsche offen ließ. Was zu Zeiten unserer Mütter immer noch zu "unauffällig" war, musste mit wilden Mustern und bunten Farbexperimenten zusätzlich noch aufgewertet werden. Aktuell wird der Farbenfrohe mit Jeans und Basics - am besten in dezentem Schwarz oder Weiß - getragen. Für die Wagemutigen unter euch: Kombiniert diesen Klassiker doch mal mit einem kleinen It-Piece in Animalprintoptik oder einem ausgefallenen Armband.

3. Die Vielseitigen


| Foto: Jule Ruß

- Foto: Jule Ruß


Sie haben sich schon längst einen Platz in den Herzen der Trendsetter erkämpft. Und auch von erklärten Modemuffeln werden sie im Kleiderschrank beherbergt. Punkte sowie Tupfen in allen möglichen Größen, Farben und Ausführungen. Ein Modephänomen, das sich wohl nie zur Ruhe setzen wird. Und das zu Recht! Denn die Kleinen, die so gut wie immer im Rudel auftreten, sind wahre Alleskönner. Ob als Oversized-Schal, Business-Bluse oder extravagante Tasche - Punkte verleihen jedem Look im Nu das gewisse Etwas.

4. Die Anschmiegsame


| Foto: Jule Ruß

- Foto: Jule Ruß


Die Anschmiegsame bekommt man leider nur noch selten zu Gesicht. Von Schals verdrängt. Von Ponchos in die Knie gezwungen. "Damals" in einem Handgriff kunstvoll am Hals drapiert, oder vor der Fahrt mit dem Cabriolet um die Haare gebunden. Wir geben ihr eine zweite Chance und zeigen, dass ein Seidentuch mehr kann, als auf dem Dachboden zu verstauben. Weil es inzwischen Tücher mit nur allen erdenklichen Motiven gibt, sind eurer Fantasie keine Grenzen gesetzt. Haltet den Rest des Outfits beim Styling eher im Hintergrund, aber greift die Farbnuancen des Tuches auf, dann seid ihr auf der sicheren Seite.

5. Der Dominante


| Foto: Jule Ruß

- Foto: Jule Ruß


In diesem Look sind gleich zwei Klassiker unserer Vorgängergenerationen vereint. Der beängstigend wilde Print trifft auf die gefürchteten Schulterpolster. Und seien wir mal ehrlich: Wer will schon, dass der Fokus sofort auf hervorstechende Schultern fällt? Wir versuchen uns zwanghaft so zu kleiden, dass wir schmäler und zierlicher wirken, dabei ist ein auffallend breiter Oberkörper nicht gerade hilfreich. Doch wir sollten uns von dieser Einstellung lösen und etwas für uns Neues ausprobieren! In meinem Fall waren es die verhassten Polster und der gewöhnungsbedürftige Aufdruck, in Kombination mit schlichten, schwarz-weißen Teilen.

Egal, ob heute oder vor unserer Zeit. Mode ist dafür gemacht, sich selbst neu zu erfinden. Seid mutig, seid neugierig, seid auf modischer Entdeckungstour! Greift das nächste Mal im H&M doch zu einem Teil, das aus eurem üblichen Beuteschema fällt. Lasst euch auf eure eigene modische Zeitreise ein und schenkt vermeintlich eingerosteten Kleidungsstücken neues Leben. Aber bleibt euch dabei immer treu. Es ist nicht nötig sich zu verkleiden, oder ein Teil mit Accessoires zu überladen. Oft reicht schon ein aufrichtiges Lächeln aus, um einem Outfit Persönlichkeit zu verleihen. In diesem Sinne:

Stay unique

Vicky

 

 

 

 

 






 

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