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Artikel Panorama

Ein Interview mit Isabelle Braun  |  02.06.2014  |  15:19 Uhr

About a Girl oder: Der Tag der beschwipsten Quietschies

von Claudia Beierlein und Christopher Sawo

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Jeder Student der Universität Passau hat als Quietschie angefangen. Die Philosophische Fakultät organisiert jedes Semester für die neuen Studierenden die O-Woche. Neben hilfreichen Informationen kommen der Spaß und das Feiern nicht zu kurz. Wir haben Isabelle Braun, eine Initiatorin der O-Woche, interviewt und sie zum Kneipenbummel genauer befragt.





Wir haben erfahren, dass du an der Organisation der O-Woche für das Sommersemester 2014 beteiligt warst und auch eine Gruppe bei der Kneipentour geführt hast. Wie kamst du denn dazu?


Ich bin in der Fachschaft Philo, welche die O-Woche und den Kneipenbummel organisiert.

Was hat dich dazu bewogen, als Mitglied bei der Fachschaft zu wirken?

Ich bin gleich im ersten Semester zur Fachschaft gegangen. Ich find´s halt einfach toll, in der Hochschulpolitik mitzuwirken, zwischen den Studenten und Professoren zu vermitteln und Hilfe anzubieten. Und die O-Woche ist ja eine Einführung in die Uni für die neuen Studenten, also die Quietischies. Ich fand´s damals selber sehr nützlich und freue mich, wenn ich damit auch den anderen helfen kann.

Welche Aufgaben hast du im Rahmen der O-Woche übernommen?

Ich war speziell für den Fächerinfotag und den Brunch für die Quietschies zuständig. Also vorher teilen wir die Aufgaben untereinander auf. Da ich als Fachschaftssprecherin kandidiere, sollte ich mehrere Aufgaben übernehmen. Und der Fächerinfotag bedeutet im Prinzip nur die Lehrstühle anschreiben und einen Termin ausmachen, wann sich die neuen Studierenden über die Fächer informieren können. Und der Brunch an sich ist einfach schwierig einzuschätzen, da man nicht weiß, wie viele Leute kommen. Es ist zwar anstrengend, macht aber einen Haufen Spaß.

Der Lageplan der Universität Passau hilft den Studierenden bei der Orientierung.

Der Lageplan der Universität Passau hilft den Studierenden bei der Orientierung.

Der Lageplan der Universität Passau hilft den Studierenden bei der Orientierung.


Der erste Abend der O-Woche wird mit einem Kneipenbummel abgerundet. Worin siehst du persönlich den Nutzen?

Der Kneipenbummel hilft ganz klar beim Austausch von Interessen. Wenn beispielsweise jemand Probleme mit der Wohnungssuche hat, wird das angesprochen und vielleicht kann einer helfen. Es ist einfach ein lockeres Kennenlernen und hilft natürlich dabei erste Freunde zu finden. Und eine kleine Orientierung in der Stadt gibt es gratis dazu.

Könntest du dir vorstellen, auch die nächsten Quietschies in das Passauer Bar- und Café-Leben einzuführen?

Ja, auf jeden Fall.

Wie viele Bars werden denn vorab ausgewählt?

Kommt drauf an, mit wie vielen Quietschies gerechnet wird. Im Wintersemester sind die einzelnen Gruppen größer und es werden mehr Bars ausgewählt. Jetzt im Sommersemester 2014 waren es ja nur ungefähr 500 neue Studenten. Und da gehen ja dann auch nicht alle mit. Deswegen waren es weniger. Aber eine genaue Zahl kann ich gerade gar nicht sagen, da ich ja nicht direkt für die Organisation der O-Woche zuständig war.

Wie viele Studierende haben denn an dem Kneipenbummel teilgenommen?

Das ist wirklich schwer zu sagen. Normalerweise sollten es so 15-20 Personen pro Gruppe sein. Und bei mir in der Gruppe waren dann irgendwie 30 oder 35 Personen.

Wie reagieren die Barbesitzer darauf, dass ihr dann plötzlich mit mehreren Personen erscheint?

Naja, wir reservieren ja immer schon vorher. Von daher ist das dann nicht schlimm. Es kommt dann halt schon mal vor, dass wir zu zehnt um einen kleinen Tisch sitzen, aber das geht alles. Wenn wir merken, dass wir mehr sind, rufen wir einfach in der zweiten Bar vorher an und geben noch Bescheid.

Es werden im Rahmen des Kneipenbummels also immer zwei Bars besucht?

Ja, genau. Zwei Bars je Gruppe.

Achtet ihr bei den zwei Bars darauf, dass sie sich unterscheiden? Beispielsweise eine Bar und ein Café?

Also wir achten da schon drauf, dass es nicht immer in die gleiche Richtung geht. Ich war beispielsweise mit meiner Gruppe erst im Innsteg und dann im Calvados, also auch total unterschiedliche Einrichtungen.

Und nach welchen Kriterien wählt ihr die Bars aus?

Wir nehmen eigentlich jede Bar in Passau, die Platz für uns hat und bereit ist, an dem Kneipenbummel teilzunehmen. Da gibt es sicher noch weitere Kriterien, die ich aber nicht weiß, da ich für die Planung nicht zuständig war.

Wir von TrinkBar testen verschiedene Bars in Passau. Gibt es welche, die du uns an dieser Stelle noch empfehlen würdest?

Spontan würde mir noch das Revolution oder die Cocktailbar Barsil einfallen. Bald ist ja auch WM, da gibt es sicherlich auch Public-Viewing-Möglichkeiten, die ihr besuchen könnt.

Das TrinkBar-Team wird den Empfehlungen von Isabelle nachgehen und neben Public-Viewing-Angeboten auch das Revolution und Barsil testen. Mal sehen, welche Bars wir dann noch besuchen.

Das TrinkBar-Team wird den Empfehlungen von Isabelle nachgehen und neben Public-Viewing-Angeboten auch das Revolution und Barsil testen. Mal sehen, welche Bars wir dann noch besuchen.




Habt ihr einen festen Ablaufplan, wann ihr in welche Bars geht?

Ja, es ist zeitlich alles festgelegt. Vorher wird vom zuständigen Team reserviert und dann wird ein genauer Ablaufplan gemacht.

Kann es passieren, dass ihr bei merklich guter Stimmung in einer Bar länger bleibt?

In der ersten Bar kann man einfach nicht länger bleiben, da danach immer noch eine zweite Gruppe kommt, aber in der zweiten Bar und danach ist ja nur noch Party angesagt. Das heißt, da kannst du dann auch länger bleiben. Auch dieses Mal sind wir in der zweiten Bar länger geblieben, weil es einfach gepasst hat und die Leute noch eine zweite Runde bestellt haben.

Wie viel Zeit ist pro Kneipenbesuch eingeplant?

So eine dreiviertel Stunde bis Stunde ist immer geplant. Je nachdem wie groß auch die Gruppe ist, dauert es natürlich, bis jeder seinen Durst gelöscht und gezahlt hat.

Sind die Quietischies eher aufgeschlossen oder (noch) zurückhaltend?

Die meisten, die mitgehen, sind eher aufgeschlossen und unterhalten sich gleich mit den anderen.

Und wurdest du als Leiterin deiner Gruppe beim Kneipenbummel auch mal angeflirtet?

Also als Leiterin wird man natürlich auch immer wieder in Gespräche einbezogen, flirten würde ich das aber nicht unbedingt nennen.



Wir sind schon gespannt auf unsere nächsten Tests nach unserem Motto: WohlfühlBar. GeniessBar. TrinkBar.






 

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Über TrinkBar




TrinkBar ist ein Blog, der einen Überblick über ausgewählte Bars in Passau geben soll. Du kennst die Funky Buddha Bar, das roots oder auch das Shamrock? Ok, die kennen wir auch, aber da muss es doch noch mehr geben… Welche Bars sind bei Studenten vielleicht noch nicht so bekannt, überzeugen aber trotzdem durch eine außergewöhnliche Atmosphäre und sind ebenfalls einen Besuch wert? Genau das versuchen wir in den nächsten Wochen herauszufinden. Also bleibt dabei und begleitet uns durch diesen Blog bei unserer Kneipentour durch Passau.

Viel Spaß beim Lesen wünschen Claudia und Chris.

Die Blog-Autoren: Claudia Beierlein und Chris Sawo

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Hier schreiben Studenten der Universität Passau. Im Rahmen einer wissenschaftlichen Übung am Lehrstuhl für Medien und Kommunikation unter der Leitung von Professor Thomas Knieper erstellen sie ihre eigenen Blogs. Darin nehmen sie die Uni von innen unter die Lupe, testen Passaus Lifestyle-Qualitäten oder geben ihren Kommilitonen Tipps fürs Leben als Student.




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