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Lebkuchen
Artikel Panorama

01.05.2014  |  17:15 Uhr

Ein Prosit, ein Prosit...

Unser Besuch der Passauer Maidult

von Claudia Beierlein

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Gestern waren wir in keiner Bar, sondern auf der Passauer "Maidult". Seitdem wir in Passau studieren (Oktober 2013), schwärmte uns jeder von diesem Volksfest vor. Dementsprechend war unsere Vorfreude groß. Leider entpuppte sich die Anreise zum Messegelände als wenig bequem. In Dirndl und Lederhosen gefühlte Stunden auf einen Bus zu warten, um dann wie Sardinen in einer Büchse eingeengt zu fahren, war keine komfortable Lösung.

Beim Messepark angekommen, wurde uns rasch klar, was die Dult-Kenner unter einem ‚Festzelt in der Halle‘ verstehen. Schon erst einmal komisch, ein riesiges Festzelt aufgebaut in einer Messehalle aus purem Beton zu betreten. Aber die Atmosphäre wurde dadurch nicht getrübt. Schnell mussten wir feststellen, dass wir bereits um 17 Uhr keine Chance mehr auf einen freien Tisch hatten*. Es begann die mühevolle Suche nach freien Plätzen in einem der kleineren und außerhalb gelegenen Zelte. Aufgrund des sonnigen Wetters entschieden wir uns für einen Tisch im Freien.

Willkommen auf der Passauer "Maidult"

Willkommen auf der Passauer "Maidult"

Willkommen auf der Passauer "Maidult"


Die Bedienung kam prompt und nahm unsere Bestellungen auf. Den ganzen Abend lang kümmerten sich die Servicekräfte darum, dass unsere Maßkrüge nie leer wurden. Trotz des Stresses und der Menge an schweren Krügen in der Hand, blieben sie immer freundlich. Super! Die Getränkeauswahl war nicht so groß wie in einer Bar, was für ein Volksfest wiederum nicht ungewöhnlich ist. Eine Maß Festbier gab´s für 7,80 Euro und eine Limo (0,5L) für 3,50 Euro. Auch wenn diese Preise ein großes Loch in den studentischen Geldbeutel reißen, empfanden wir sie als für ein solches Volksfest akzeptabel. Und außerdem findet die Dult nur zweimal jährlich statt. Da muss die Gelegenheit genutzt werden.

Feuerwerk mit musikalischer Untermalung

Feuerwerk mit musikalischer Untermalung

Feuerwerk mit musikalischer Untermalung


Um 22 Uhr begann das Feuerwerk mit musikalischer Begleitung: trotz eifriger Böllerei der Pyrotechniker kein wirklicher Knaller Die Fahrgeschäfte und die Musik in den Zelten übertönten die des Feuerwerks. Außerdem war es kaum möglich, die Raketen aus den hinteren Reihen zu sehen. Alles in allem fanden wir es eher fad. Gegen Mitternacht brach Aufbruchstimmung unter den Gästen aus, der wir uns anschlossen. Den Versuch, wieder durch die Festhalle nach draußen zu gelangen, brachen wir sofort ab: Es war einfach zu voll. Fraglich wie bei solchen Menschenmengen in einem geschlossenen Raum sicherheitstechnische Regeln eingehalten werden können. Ein Prosit der Gemütlichkeit war eher Fehlanzeige.

Dult-Besucherinnen, die uns vom "Bienenkorb" erzählt haben

Dult-Besucherinnen, die uns vom "Bienenkorb" erzählt haben

Dult-Besucherinnen, die uns vom "Bienenkorb" erzählt haben


Über einen Seitenausgang gelangten wir zur Bushaltestellt, wo sich eine gewaltige Menschenmasse versammelt hatte. Leider fehlte es an Taxis. Beim Warten berichteten uns drei Dult-Besucherinnen über ihren Beschluss, den Abend im "Bienenkorb" ausklingen zu lassen. Da wir davon bisher noch nicht gehört hatten, fragten wir genauer nach:

"Der Bienenkorb ist eine Bar, also eher eine Art Disko, wo aber eher ältere Leute hingehen. Also nicht unbedingt ein Laden, in den wir öfters gehen. Aber nach der Dult ist es schon fast ein Muss, weil dann viele junge Leute noch zum Feiern da hin gehen, da ja die Dult schon so zeitig zu ende ist."

Der Abend sollte für uns somit nicht mit der Dult enden. Es hieß: "Auf in den Bienenkorb"…

In diesem Sinne testen wir weiter, ganz nach unserem Motto: WohlfühlBar. GenießBar. TrinkBar.

* An dieser Stelle sei natürlich gesagt, dass aufgrund des Mai-Feiertages besonders viele Besucher auf der Dult waren. An einem Tag innerhalb der Woche findet man durchaus noch einen freien Platz im großen Festzelt - zum Tanzen und Spaßhaben - mit genügend Bewegungsfreiraum. Ansonsten sollte man einen Tisch im Voraus reservieren, um auf Nummer sicher zu gehen.






 

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Über TrinkBar




TrinkBar ist ein Blog, der einen Überblick über ausgewählte Bars in Passau geben soll. Du kennst die Funky Buddha Bar, das roots oder auch das Shamrock? Ok, die kennen wir auch, aber da muss es doch noch mehr geben… Welche Bars sind bei Studenten vielleicht noch nicht so bekannt, überzeugen aber trotzdem durch eine außergewöhnliche Atmosphäre und sind ebenfalls einen Besuch wert? Genau das versuchen wir in den nächsten Wochen herauszufinden. Also bleibt dabei und begleitet uns durch diesen Blog bei unserer Kneipentour durch Passau.

Viel Spaß beim Lesen wünschen Claudia und Chris.

Die Blog-Autoren: Claudia Beierlein und Chris Sawo

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Hier schreiben Studenten der Universität Passau. Im Rahmen einer wissenschaftlichen Übung am Lehrstuhl für Medien und Kommunikation unter der Leitung von Professor Thomas Knieper erstellen sie ihre eigenen Blogs. Darin nehmen sie die Uni von innen unter die Lupe, testen Passaus Lifestyle-Qualitäten oder geben ihren Kommilitonen Tipps fürs Leben als Student.




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