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Cafe Museum

Cafe Museum | Michael Bartel

Cafe Museum - Michael Bartel




Genug mit Musik aus der Dose! Seit dem 18. Juni läuft das JazzFest in Passau und es tut gut! Nicht "I pressed play", sondern "I play"! Und das ganze auch noch umsonst: freier Eintritt im Cafe Museum und im Rathaus-Innenhof bei zahlreichen Veranstaltungen bis 16. August. Ich hatte das Glück, den Auftritt des Sologitarristen Jimmy Robinson am Sonntag zu erleben und ihn anschließend im persönlichen Gespräch kennenzulernen.

Der kleine Gewölbe-Raum im Cafe Museum war gefüllt mit Menschen und den Klängen der Gitarre. Bei seinen Songs, die der Künstler "Weezy" oder "You Rescued Me" nennt, wird das Maximum aus der Gitarre geholt. Jimmy benutzt seine Gitarre als Melodie- und Rhythmusinstrument: Er spielt nicht nur die Saiten, sondern verwendet den Korpus auch als Percussion. Wenn seine Finger über das Instrument fliegen und er auch noch zu singen anfängt, denkt man nicht, dass es sich hier nur um eine Person handelt. Schließt man die Augen, ergibt sich eher das Gefühl, dass eine kleine Band auf der Bühne steht.

One-Man-Band

One-Man-Band - Michael Bartel


Jimmy Robinson ist in New Orleans geboren und aufgewachsen. Angefangen Gitarre zu spielen hat er mit etwa neun Jahren und ließ sich dabei von den Beatles und später Jimmy Hendrix inspirieren: "I saw the girls screaming for the Beatles and I was like: I gotta get in on this!", erzählt der Künstler lachend. "When the music of the Beatles hit the scene it was like everything changed, just a complete revolution for rock music. Then Hendrix came along and everything went out of the window!" Weitere Anregungen fand der Solist durch Größen wie Jeff Beck und John McLaughlin.

Marke Eigenbau

Marke Eigenbau | Michael Bartel

Marke Eigenbau - Michael Bartel


Seit einiger Zeit leidet der Gitarrist an einer neurologischen Erkrankung namens Fokale Dystonie oder "Musikerkrampf". Diese macht es für den Musiker unmöglich, das Plektron beim Spielen der Gitarre zu halten. Dank einer Spezialkonstruktion "Marke Eigenbau", aus Kabelklemme, Gummi, Plektron und Schraube, ist es Jimmy Robinson trotzdem möglich, sein Instrument zu beherrschen: "It saved my career, otherwise I wouldn't be able to play. I built my whole technique around this."

Als nächstes tritt Jimmy Robinson in der Nähe von Frankfurt und anschließend in Amsterdam auf. Der Künstler plant auch nächstes Jahr wieder zum JazzFest nach Passau zu kommen und wen es nach New Orleans verschlägt, der kann den Gitarristen auch dort bestaunen. Alle Informationen zu seinen Tourdaten findet ihr unter www.jimmyrobinsonmusic.com. Die Termine des JazzFestes findet ihr unter www.cafe-museum.de. Und an alle Studenten unter euch noch einmal die Erinnerung: Der Eintritt ist frei und man muss keinen Rausch haben, um diese Musik zu genießen!

In diesem Sinne: Stay tuned und bis nächsten Mittwoch!

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Über Musikfluss




Kommt man als Quietschie nach Passau macht sich vor allem ein Eindruck breit: Hier feiern alle Studenten nur zu Elektro. Von der Camera über Cubana bis zum Frizz immer nur dasselbe. Und die "Locals"? Hören doch bestimmt alle ‘Blasmusi'!

Kratzt man aber nur ein bisschen an der Oberfläche, merkt man schnell, dass Passau doch einiges mehr zu bieten hat. Wir, das sind Michi, Lukas, Jakob und Amelie, wollen mit euch die Musikflüsse von Passau entdecken. Also Kopfhörer auf und laut drehen!

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