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Studieren in Brasilien - Fortaleza  |  06.07.2015  |  15:16 Uhr

Boa tarde amigos

von Florian Fleming & Franz Kellermann

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Boa tarde amigos,
Wie versprochen werden wir in diesem Eintrag einen näheren Einblick auf den Unialltag an der Universidade de Fortaleza (UNIFOR) geben. Die UNIFOR ist eine private Universität und zählt 25,000 Studenten und ist damit ein Stück größer als unsere Heimatuniversität in Deggendorf. Das erste Mal als wir das lasen waren wir echt verblüfft, da durch den weitläufigen Campus mit Affen und Emus dies nicht auffällt. Die Studenten der UNIFOR können meist der Mittel- oder Oberklasse der brasilianischen Gesellschaft hinzugerechnet werden, da die zum Teil hohen Studiengebühren (500 € pro Monat) für die meisten Brasilianer nicht erschwinglich ist.

Der Campus der UNIFOR bietet einiges. So gibt es ein Fittnesstudio, eine Sporthalle für Futsal, Volleybal etc einen Foodcourt mit allmöglichen Essensmöglichkeiten (wie self-service, acai, eis, crepes etc.) . An der Ausstattung kann man schon erahnen warum die Studiengebühren sind, wie sie sind.

Als wir den ersten Tag an der UNIFOR ankamen, sind wir direkt in das International Office gegangen. Die Beratung und die Hilfe dort war immer hervorragend und sie hatten von Anfang an ein offenes Ohr.
Aufgrund des Double-Degree Abkommens nehmen wir an zwei Bachelorkursen teil: Brazilian Art & Culture und Portugiesisch. Zusätzlich sind zwei aus drei Masterkurse obligatorisch: Corporate Social Responsibility, Internationalization Theory und Sustainable Growth and Developement. Wir haben uns für letztere zwei entschieden.
Die Gruppengrößen sind sehr klein 5 bis 20 Studenten. Das schafft ein angenehmes Klima um zu lernen und macht ein besseres Verhältnis zum Professor möglich. Hinzugefügt muss werden, dass alle Professoren uns immer mit offenen Armen empfangen haben und uns immer bei allem geholfen haben, ob bei universitären oder außeruniversitären Aktivitäten.

Die Bachelorkurse waren durch monatliche Prüfungen und am Ende des Semesters auch durch eine Präsentation gekennzeichnet. Hierbei wurde das Semester in zwei Teil unterteilt NP1 und NP2. Das Notensystem ist hier 1 bis 10 (10 "das beste"). Falls man im Durchschnitt zwischen NP1 und NP2 besser ist als 8, dann muss man nicht mehr eine Endprüfung schreiben. Andernfalls ist eine Endprüfung, also eine zusammenfassende Prüfung über den ganzen Stoff notwendig. Glücklicherweise muss nach jetzigen Stand keiner in diese Finals gehen.
In den Masterkursen hatten wir wöchentlich Präsentationen, Summaries und Studienarbeiten zu schreiben. Dies erforderte stets viel Aufwand und Ehrgeiz, was aber in der Regel mit guten Noten belohnt wurde.

Wir hoffen ihr konntet einen guten Einblick in unser Unileben gewinnen. Das nächste Mal wollen wir euch mehr über die Fussballkultur in Fortaleza berichten.
Atè mais!
Franz & Florian






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Die Blog-Autoren: Franziska Geske aus Indien und Kathrin Eibensteiner aus Chile

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