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22.12.2015  |  09:00 Uhr

Sieben Gründe, warum Eishockey geil ist

von Tobias Szombati

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Egal ob bei einem gemütlichen Plaudern am Stammtisch oder im Sportteil der Bild-Zeitung, das Sportthema Nummer 1 ist und bleibt der Fußball. Daran wird man in nächster Zeit auch schlecht etwas ändern können. Leider müssen dafür andere Sportarten, wie zum Beispiel Basketball, Handball und Co., kürzer treten. Eishockey trifft es da sogar noch ein bisschen härter. Während Handball und Basketball im Sportangebot vieler Vereine stehen, ist Eishockey dort kaum zu finden. Verständlicherweise besitzen nur sehr wenige Vereine Zugang zu einer Eishalle, was sehr schade ist. Denn kaum eine Sportart wird so leidenschaftlich geliebt und gelebt wie das Eishockey. Deswegen möchten wir euch nun sieben Gründe nennen, warum man Eishockey einfach lieben muss.

Platz 7: Der schnellste Sport der Welt
Jeder, der Eishockey zum ersten Mal live miterlebt hat, kann diesem Punkt nur zustimmen. Vor allem ungebübte Zuseher sind am Anfang oft vom schnellen Spiel überfordert. Aber nach kurzer Zeit hat man sich an das "Problem" gewöhnt und liebt die Geschwindigkeit im Eishockey. Schnelle Tempogegenstöße, aggressive Defensivarbeit und ein sehr intensives Laufspiel sind klare Indikatoren warum Eishockey auch "der schnellste Sport der Welt" genannt wird.

Platz 6: Tore satt
Ein 0:0 wird es im Eishockey definitiv nie geben! Bekanntlich folgt auf ein Unentschieden nach regulärer Spielzeit eine "Overtime". Sollte diese auch keinen Sieger ergeben, folgt das "Penalty-Shootout". Ergebnisse wie im Fußball wird man im Eishockey eher selten sehen. Ein 5:2 ist mit größerer Wahrscheinlichkeit auf der Anzeigetafel zu lesen als ein 2:1. Wenn es aber einem Goalie gelingt zu Null zu spielen, wird dieser besonders gefeiert. Er erhält dadurch einen sogenannten "Shutout".

Platz 5: Let`s fight
Ein Schlagschuss von der "Blauen" geht auf''s Tor. Safe vom Goalie. Ein angreifender Stürmer berührt anschließend den Keeper. Es geht los. Anfangs noch ein großes Getümmel aller Spieler, dann aber entfernen sich zwei Gegenspieler von den schlichtenden Schiedsrichter. Beide wackeln mit ihren Handschuhen. Ein klares Signal: Let's fight! Schnell Helm, Schläger und Handschuhe wegwerfen. Angefeuert von den Fans und den Mitspielern gewinnt dann derjenige Spieler, der als letzter noch auf den Beinen steht, diesen inoffiziellen Wettbewerb. In nahezu allen Sportarten ist es verboten, im Eishockey erlaubt: Schlägereien. "Bestrafungen" dafür sind dann meist eine 2 Minuten Spielstrafe plus 10 Minuten Disziplinarstrafe wegen "unnötiger Härte".

Platz 4: "What an incredible atmosphere"
Ständige Höhepunkte wie Bodychecks, Tore, Schlägereien oder unglaubliche Safes lassen in diesem Sport nie Langeweile aufkommen. 60 Minuten durchgehende Fangesänge der Heim- und Gästefans begleiten in jedem Spiel die Spieler auf dem Eis. Stimmung gibt es zwar in fast jedem Sport, doch die Akustik der Eishallen ist einfach etwas Besonderes. Jeder, der schon mal in einem Eishockeyspiel war, kann das sicherlich nachvollziehen. Beispiel gefällig? 3-gegen-5-Unterzahl der eigenen Mannschaft im eigenen Stadion: Die Gästespieler werden bei jedem Scheibenbesitz gnadenlos ausgepfiffen. Es wird einfach alles versucht, um die Gäste zu verunsichern. Gelingt dann auch noch der Befreiungsschlag durch einen der drei kämpfenden Feldspieler, wird gejubelt wie bei einem Siegtreffer. Selbst in mancher Eishalle einer deutschen Oberliga-Mannschaft ist die Stimmung besser als in dem ein oder anderen Fußballstadion der Bundesliga.

Platz 3: "It's playoff time"
Über die gesamte Hauptrunde hinweg kämpfen die Mannschaften, anders als im Fußball, nicht um den ersten Platz, sondern um die Teilnahme an den Playoffs. Selbst am 82. Spieltag in der NHL müssen noch Entscheidungen gefällt werden, wer es nun letztendlich in die begehrten Playoffs schafft. Für manche Sportler werden am Ende einer Saison die Beine schwer oder die Müdigkeit setzt ein, doch im Eishockey sind jetzt erst recht alle auf Höchsttemperatur. Aber Playoff-Zeit ist viel mehr als nur geiles Eishockey: Sowohl die Städte, als auch die Spieler sind im Ausnahmezustand. So dürfen sich die Spieler beispielsweise während der gesamten Playoffs nicht rasieren. Es ist also die Geburtsstunde der legendären Playoff-Bärte.

Platz 2: Deutschland in Übersee
Die Eishockeybegeisterung in den deutschen Städten ist relativ groß. Zumindest in den Städten, deren Mannschaften in der DEL spielen. Im Fußball werden Abgänge der besten deutschen Spieler Richtung Ausland stark betrauert. Ganz anders im Eishockey. Junge deutsche Talente, die tatsächlich den Sprung nach Amerika in die beste Liga der Welt schaffen, werden hier wie Helden gefeiert. Mit Leon Draisaitl und Tobias Rieder haben es gleich zwei große deutsche Hoffnungen in die NHL geschafft. Insgesamt haben wir sieben deutsche Akteure in der NHL. Es folgen hoffentlich bald weitere.

Platz 1: Die NHL
Die besten Eishockeyspieler, die größten Stadien, die höchsten Budgets der Welt. Alles vereint in einer Liga, der NHL. Drei bis vier Spiele die Woche pro Team bei insgesamt 30 Mannschaften aus Kanada und den USA. Jeden Tag finden mehrere Spiele vor fast immer vollen Rängen statt. Das Eishockey in der NHL ist kaum zu vergleichen mit den anderen Ligen, alle Superlative des Eishockeys befinden sich in dieser Liga. Spieler verdienen hier pro Jahr teilweise über 10 Millionen Dollar und zeigen regelmäßig auf dem Eis, dass sie dieses Gehalt auch wert sind. Sidney Crosby, Alex Ovechkin oder Patrick Kane sind nur einige der Superstars, die jeden Tag und jedes Spiel für ihr Ziel kämpfen: den Gewinn des Stanley-Cups. In der NHL sind also jede Nacht spannende Spiele, viele Tore und eine klasse Stimmung garantiert.

Solltet ihr jetzt Lust auf Eishockey bekommen haben, hier ein paar kleine Tipps:
- Alle Highlights der NHL auf nhl.com oder der offiziellen NHL-App
- Alle Highlights der DEL auf laola1.tv und Livespiele im FreeTV auf ServusTV; mehr Infos auf del.org
- Die Straubing Tigers in der DEL live miterleben; Tickets auf www.straubing-tigers.de






 

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