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08.12.2015  |  10:20 Uhr

,,Tyrannosaufus-Ex" gegen ,,Arminia Bierzelt"

von Jonas Kraus

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Sehr gut besucht war das Kapfinger während des Beer-Pong-Turniers.

Sehr gut besucht war das Kapfinger während des Beer-Pong-Turniers. | Jonas Kraus

Sehr gut besucht war das Kapfinger während des Beer-Pong-Turniers. - Jonas Kraus


Es sind bereits sieben Stunden gespielt, als Flo vom Team ,,Drei Bier sand a a Schnitzel" zum entscheidenden Wurf ansetzt. Der Ball verlässt seine Hand und mindestens 20 Augenpaare beobachten gespannt seine Flugbahn. Der Ball steigt erst sehr weit nach oben, senkt sich dann wieder und fällt in den Becher. Die verzweifelten Versuche des gegnerischen Teams ,,Here 4 Beer" den Ball noch aus dem Becher zu pusten scheitern, Flo und Daniel haben das Turnier gewonnen.

Der gemeine Student wird es bereits geahnt haben, die Rede ist natürlich von Beer Pong, einem der beliebtesten Trinkspiele weltweit. Am vergangenen Mittwoch fand im Kapfinger-Wohnheim ein hochkarätig besetztes Turnier statt und wir von ,,InnBewegung" waren natürlich vor Ort, um diese sportlichen Höchstleistungen für euch zu dokumentieren.

Beer Pong ist eine Sportart, die sich aus zwei Teildisziplinen zusammensetzt. Zum einen sollte man ein guter Werfer mit einem ruhigen Händchen sein, zum anderen benötigt man eine gewisse Trinkfestigkeit. Nur wer diese beiden Eigenschaften vereint, hat das Zeug zum Beer Pong Meister. Bei jedem Duell stehen sich zwei Zweierteams mit je sechs Bechern Bier gegenüber. Geworfen wird abwechselnd mit dem Ziel, den Ball in einem der Becher des gegnerischen Teams unterzubringen. Gelingt dies, muss der Becher geleert werden. Der Ball darf dabei die Tischplatte nicht berühren, tut er es dennoch, darf ihn das gegnerische Team abwehren. Geht der Ball auf direktem Weg in den Becher des Gegners, haben diese noch die Möglichkeit, ihn durch pusten wieder aus dem Becher zu befördern. Gewonnen hat das Team, das zuerst alle Becher des gegnerischen Teams abgeworfen hat.

Das Organisationsteam des Beer-Pong-Turniers (v.l.) Martin, Heinzi, Hauptorganisatorin Andrea, Sherife und Marvin.

Das Organisationsteam des Beer-Pong-Turniers (v.l.) Martin, Heinzi, Hauptorganisatorin Andrea, Sherife und Marvin. | Jonas Kraus

Das Organisationsteam des Beer-Pong-Turniers (v.l.) Martin, Heinzi, Hauptorganisatorin Andrea, Sherife und Marvin. - Jonas Kraus


Die Idee, ein Beer-Pong-Turnier im Kapfinger-Wohnheim zu veranstalten, stammt von Heimrätin Andrea Unger. ,,Wir möchten einfach wieder mehr Turniere hier im Kapfinger etablieren", erklärte sie ,,und was bietet sich besser an als Beer Pong?". Besonders begeistert zeigte sie sich von der großen Resonanz: ,,Alle 32 Startplätze waren innerhalb eines Tages vergeben." Besonders kreativ zeigten sich viele dieser 32 Teams bereits bei der Namensgebung. Mannschaften wie ,,Tyrannosaufus-Ex", ,,Arminia Bierzelt", oder ,,Der Bierfriedhof" hatten bereits bei der Teamvorstellung die Lacher und Sympathien der Fans auf ihrer Seite.

Viel Spaß beim Turnier hatten Carina und Andrea, auch wenn es nicht für das Viertelfinale reichte.

Viel Spaß beim Turnier hatten Carina und Andrea, auch wenn es nicht für das Viertelfinale reichte. | Jonas Kraus

Viel Spaß beim Turnier hatten Carina und Andrea, auch wenn es nicht für das Viertelfinale reichte. - Jonas Kraus


Ab 17 Uhr wurde dann auf den vier aufgebauten Tischen endlich gespielt und die Teams zeigten sich von Beginn an hochmotiviert. Während die meisten Spiele zwischen zehn und zwanzig Minuten dauerten, schafften es zwei Teams tatsächlich, sich über eine dreiviertel Stunde lang zu duellieren, was die wartenden Spieler fast zur Weißglut trieb. Mit zunehmender Spieldauer hatten viele der Spieler zunehmend mit Konditions- und Koordinationsproblemen zu kämpfen, was manche Spiele zwar in die Länge zog, aber für den neutralen Zuschauer auch durchaus sehr unterhaltsam war.

Mit Konditionsproblemen hatten die beiden Mädels von ,,Cup&Cupper" zwar nicht zu kämpfen, die Vorrunde überstanden sie aber trotzdem nicht. ,,Wir hatten einfach sehr viel Pech", meinte Carina, die als Teil eines reinen Frauenteams den Männern gern ein Schnippchen geschlagen hätte. ,,Das zweite Spiel haben wir gleich gewonnen, aber dann fiel der Ball einfach nicht mehr rein." Doch auch trotz des vorzeitigen Ausscheidens steht für die beiden fest, dass sie bei einem erneuten Turnier auf alle Fälle wieder antreten wollen. ,,Vielleicht haben wir einfach zu wenig getrunken", mutmaßte Carina augenzwinkernd.

Natürlich war auch einiges an Diskussionsstoff geboten. Vor allem die Entscheidung der Schiedsrichter, die Vorrunde nach fünf von sieben Spielen zu beenden, um nicht bis in den frühen Morgen zu spielen, sorgte für Diskussionen. Obwohl die meisten Teilnehmer die Notwendigkeit dieser Maßnahme erkannten, kam sie nicht bei allen gut an. Marvin von den ,,Sushi Bombers", der vor drei Wochen ein Beer-Pong-Turnier im Cubana für sich entscheiden konnte, war sich sicher, dass sie die ausstehenden zwei Spiele mit großer Warscheinlichkeit gewonnen hätten. ,,Natürlich war bisher viel technisches Unvermögen von uns dabei", erklärte er nach der Vorrunde, ,,aber wir werden erfahrungsgemäß im Laufe des Turniers besser, während alle anderen Teams abbauen."

Die vier Finalisten (v.l.) Johannes, Daniel, Flo und Moritz nach dem packenden Finale.

Die vier Finalisten (v.l.) Johannes, Daniel, Flo und Moritz nach dem packenden Finale. | Jonas Kraus

Die vier Finalisten (v.l.) Johannes, Daniel, Flo und Moritz nach dem packenden Finale. - Jonas Kraus


Mehr Glück hatten Johannes und Moritz, die die kurioseste Erfolgsgeschichte des Abends lieferten. Eigentlich waren die beiden nach der Vorrunde bereits ausgeschieden. Doch ein Team, das sich sportlich für das Viertelfinale qualifiziert hatte, konnte nicht antreten und so wurde ein Platz frei. Dieser wurde ausgelost und die beiden trinkfesten Studenten von ,,Here 4 Beer" hatten das Glück auf ihrer Seite. Im Viertelfinale fanden sie endlich zu ihrem Spiel und marschierten bis ins Finale. Dort warteten die Jungs von ,,3 Bier sand a a Schnitzel", die im Halbfinale die Favoriten ,,Panic" ausgeschaltet hatten.

Beide Teams schenkten sich im Finale von Anfang an nichts und jeder versenkte Ball wurde frenetisch bejubelt. Doch obwohl sich die beiden Teams im Laufe des Turniers äußerst treffsicher gezeigt hatten, fielen die Würfe im Finale eher schleppend und so dauerte es knapp 20 Minuten, bis Flo den entscheidenden Wurf verwandelte. Die beiden ,,absolut verdienten Sieger", wie Flo sich und seinen Teamkollegen Daniel im Anschluss bezeichnete, wurden für ihre starke Leistung mit Gutscheinen der Stadtgalerie belohnt. Aber auch die beiden knapp Geschlagenen konnten nach der anfänglichen Enttäuschung gleich wieder lachen, als ihnen als Trostpreis ein Kasten Hacklberg überreicht wurde.






 

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