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01.12.2015  |  10:00 Uhr

Koreanischen Kampfsport hautnah erleben

von Katharina Haudek

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Nachdem wir für euch in den vergangenen Wochen die besten Joggingstrecken der Umgebung, die Sportart Parkour und die Kunst der Fußballmoderation vorgestellt haben, machten wir uns diese Woche auf die Suche nach asiatischem Kampfsport in der Dreiflüssestadt. Am vergangenen Donnerstagabend war es dann endlich soweit: direkt an der Passauer Ortsspitze, zwischen Donau und Inn, wird seit 1989 der koreanische Kampfsport Taekwondo geschult - und wir waren live vor Ort. Nachdem wir uns das Kindertraining angeschaut hatten, durften wir selbst in die Welt der Kampfkunst eintauchen und gut 90 Minuten mit den Erwachsenen trainieren. Am Ende stand dann vor allem eines fest: puh, ganz schön anstrengend!

Mit dem Kampfsport Taekwondo schult man den gesamten Körper. Besonders wichtig ist die Bewegungsschnelligkeit des Fußes und der Hand. Das wird auch schon im Namen "Taekwondo" selbst deutlich. Denn dieser besteht aus den drei koreanischen Wörtern "Tae" (der Fuß), "Kwon" (die Faust) und "Do" (steht für die Gesamtheit des Kampfsportes). Frei übersetzt heißt Taekwondo also so viel wie "die Kunst sich mit Händen und Füßen zu verteidigen".

Die Profis der Zukunft beim Training

Die Profis der Zukunft beim Training | Katharina Haudek

Cedric trainiert schon für die nächste Prüfung. - Katharina Haudek


Im Taekwondo stehen nicht nur Kraft- und Ausdauerübungen wie etwa Liegestützen und Sit-Ups auf dem Trainingsplan. Vor allem in den Partnerübungen  ist auch die Konzentration sehr wichtig - denn es geht nicht nur um die Körperschulung, sondern auch um die Kraft des Geistes. Diese wird unter anderem bei den so genannten "Formenläufen" einstudiert. Neben Dynamik und Konzentration erfordern diese speziellen Übungen, in denen die Abläufe und Techniken der Selbstverteidigung einstudiert werden, auch ein gutes Gedächtnis.

Auch die Kleinen haben sehr viel Spaß beim Training

Auch die Kleinen haben sehr viel Spaß beim Training | Katharina Haudek

Vor dieser Truppe sollte man Respekt haben. Auch der Nachwuchs hat schon einiges drauf. - Katharina Haudek


Für Abteilungsleiter Peter Obermeier ist das Faszinierende am Taekwondo, mit einem Partner zu trainieren. Statt nur mit einem Spielgerät, wie etwa im Fußball, könne man aktiv greifen und so lernen, sich selbst zu verteidigen und mehr Selbstbewusstsein entwickeln. Jedoch stellt Obermeier auch klar: "Natürlich gibt es K.O.s. Wir spielen ja nicht Schach, sondern machen Kampfsport." Umso wichtiger ist es, dem Gegner im Training Respekt entgegen zu bringen und konzentriert zu bleiben.

Bloggerin Katharina ist mit vollem Einsatz dabei

Bloggerin Katharina ist mit vollem Einsatz dabei | Katharina Haudek

Eine Probestunde wie diese ist selten - Intensives Training trifft Teamgeist und koreanische Kampfkultur. - Katharina Haudek


Habt ihr übrigens schon gewusst, dass es im Taekwondo Schüler- und Meistergrade gibt? Die zehn Schülergrade werden dabei durch farbige Gürtel gekennzeichnet und "Kup" genannt. Hierbei geht es von den hellen zu den dunklen Farben - so werden alle Farben von weiß, über gelb, grün, blau, braun bzw. rot und schwarz durchlaufen. Wenn man alle Schülergrade absolviert hat, kann man die Prüfung zu den Meistergraden ablegen und mit dem schwarzen Gürtel den Grad des "DAN-Trägers" erhalten. In den Trainingsstunden trainieren jedoch Anfänger und Fortgeschrittene zusammen. So kann jeder von jedem lernen und sich individuell weiter entwickeln.

Uns hat der Blick hinter die Kulissen des Taekwondos sehr viel Spaß gemacht. Die Atmosphäre im Training war beeindruckend und der Respekt für den Gegner wurde in jeder Sekunde deutlich. Probiert es doch einfach selbst einmal aus!






 

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