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21.06.2016  |  10:30 Uhr

Selbstversuch: Spontan vegan - oder ist man "ohne" doch besser dran?

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Vegan... Der neue Trend oder einfach eine leckere und gesunde Alternative zu Fleisch und tierischen Produkten? Genau diese Frage haben wir uns auch gestellt und deshalb einen Selbstversuch gewagt: Ein Tag - drei Mahlzeiten - veganes Essen.

Vegane Pfannenkuchen

Vegane Pfannenkuchen - Lena Meier


08:00 Uhr: Vegane Pfannenkuchen

Zum Frühstück haben wir uns für vegane Pfannkuchen entschieden, die uns, nicht nur auf Grund der schnellen Zubereitungs- und Kochzeit von insgesamt rund 15 min, überzeugt haben. Der Geschmack verhalf uns zu
einem himmlischen und frischen Start in den Tag. Alle verwendeten Zutaten haben knapp fünf Euro gekostet - ziemlich fair für drei Personen fanden wir und geben deshalb 5/5 Punkten.

Zutaten für 2-3 Personen: 2 Tassen Sojamilch; 1 Tasse Mehl; Optional: Zucker und eine Prise Salz; (Kokos-)Öl zum Braten

Zubereitung: 1. Sojamilch und und Mehl in einer Schüssel zu einem Teig vermischen. 2. Eine beschichtete Pfanne mit (Kokos-)Öl aufstellen, einen Schöpfer Teig hineingeben und verlaufen lassen. Beidseitig goldbraun braten. 3. Vor jedem nächsten Pfannkuchen etwas neues Öl hinzugeben, bis der Teig aufgebraucht ist. 4. Warm und mit Zutaten eigener Wahl genießen. Wir haben uns für Sojajoghurt, Brombeeren und Erdbeeren entschieden.

Vegane Sommerrollen

Vegane Sommerrollen - Lena Meier


13:00 Uhr: Vegane Sommerrollen

Noch gesättigt vom Frühstück machten wir uns leicht skeptisch an die nicht ganz einfache Zubereitung veganer Sommerrollen zum Mittagessen. Trotz des wohlbemerkt stolzen Preises von knapp zehn Euro für zwei Personen und einer Zubereitungszeit von fast 45 min sind wir vom Ergebnis überzeugt: Wir fühlen uns nach dem gesunden und leckeren Geschmack gestärkt für den anstehenden Uni-Tag, aber nicht zu voll, um ihn zu meistern. Die Sommerrollen sind auf jeden Fall weiter zu empfehlen!

Zutaten für 2 Portionen (à 2 Wraps): 4 Blätter Reispapier; 4 Stiele Thai-Basilikum; 1 Mini-Salatgurke; 100g Reisnudeln; 2 TL süße Chilisauce

Zubereitung: 1. Reisnudeln mit 0.5 Liter heißem Wasser übergießen und 5 min ziehen lassen. 2. Ein Gefäß mit dem Durchmesser der Reispapierblätter mit Wasser füllen. Jeweils 1 Reispapierblatt kurz einweichen lassen und anschließend auf einem feuchten Küchentuch auslegen. 3. Thai-Basilikum und Salatgurke waschen und aufschneiden. 4. Im unteren Drittel des Reispapiers und zu den Rändern hin jeweils 5 cm Platz lassen, Thaibasilikum, Salatgurke und Reisnudeln platzieren. 5. Seitenränder überklappen und die Blätter mit leichtem Druck aufrollen. 6. Mit süßer Chilisauce genießen.

Vegane Bolognese

Vegane Bolognese - Lena Meier


20:00 Uhr: Vegane Bolognese

An dieser Stelle haben wir uns für einen pikanten, in Paprika eingelegten und geräucherten Tofu entschieden. Zwar war ein Gesamtpreis von rund fünf Euro für zwei Portionen und eine Zubereitungszeit von 20 min ziemlich überzeugend, den Eigengeschmack des Tofus muss man jedoch mögen. Alle mal einen Versuch wert, es selbst auszuprobieren!

Zutaten für 2 Portionen: 200g Fusilli; Salz und Pfeffer; 500g passierte Tomaten; 1 EL Tomatenmark; 1 Knoblauchzehe; 1 Zwiebel; Olivenöl zum Braten; 200g geräucherter Tofu; 1 Stange Frühlingszwiebel

Zubereitung: 1. 2 Liter Salzwasser zum Kochen bringen, Fusilli ca. 7 min kochen lassen und anschließend abgießen. 2. Knoblauchzehe und Zwiebel aufschneiden, Pfanne erhitzen und in 1 EL Olivenöl anbraten. 3. Olivenöl erneut hinzugeben, geräucherten Tofu aufschneiden und in der Pfanne beidseitig anbraten. 4. Passierte Tomaten und Tomatenmark hinzugeben und leicht köcheln lassen, mit Salz und Pfeffer gut würzen. 5. Zusammen mit Nudeln und frisch geschnittener Frühlingszwiebel servieren.

Am Ende des Tages haben wir für sechs Gerichte ungefähr 20 Euro ausgegeben, womit wir mehr als zufrieden sind. Obwohl vegane Gerichte aber nicht nur geld-, sondern wohlbemekt auch zeitaufwendig werden können, sind wir mit der Zubereitungszeit von etwas mehr als einer Stunde für alle drei Mahlzeiten super glücklich. Wir waren nicht nur von der Variationsvielfalt und dem Geschmack überrascht, sondern vor allem davon, wie lange frisches und gesundes Essen satt macht. Zugegeben, mit dem Wissen, seinem Körper und der Umwelt Gutes getan zu haben, geht man auch mit besserem Gewissen zu Bett!

Für den Fall, dass Ihr Euch erstmal an das ungewohnt gute Gewissen herantasten wollt, um dann selbst den Kochlöffel zu schwingen, haben wir hier eine Übersicht mit einigen Lokalen zusammengestellt, bei denen Ihr leckere vegane Gerichte testen könnt:


Stay tuned,

Eatrepeat.






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Stay tuned,
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