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Ein Streifzug durch den Bayerischen Wald  |  24.06.2015  |  12:00 Uhr

Auf der Suche nach dem Elch

von Magnus Petz

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"Bulle tappt in Fotofalle: Erster Elch-Nachweis im Nationalpark" - So titelte die PNP am 12.06.2015 auf ihrem Internetauftritt. Elche in Niederbayern? Das war mir neu, bisher kannte ich den nordischen Hirsch-Ableger nur aus einem Schwedenurlaub bekannt und nicht einmal da bekam ich welche vor die Linse. Mein Interesse war also geweckt und wie der Zufall so wollte, hatte sich mein Vater gerade zu Besuch angekündigt. Vielleicht läuft man ja bei einer kleinen Wanderung im Bayerischen Wald dem Elchbullen über den Weg, so die Überlegung.

 

An der Ausrüstung kann es schon mal nicht scheitern.

An der Ausrüstung kann es schon mal nicht scheitern. | Magnus Petz

An der Ausrüstung kann es schon mal nicht scheitern. - Magnus Petz


Mit Kamera, Wanderstiefeln und Tarnregenschirm in Bundeswehr-Optik im Gepäck ging es an einem Sonntag los. Doch bereits kurz hinter Passau erlitt meine Elch-Euphorie einen ersten herben Dämpfer. Vor uns türmte sich ein dunkles Wolkenmeer auf, das erste Zweifel an der eigentlich passablen Wettervorhersage aufkommen ließ. Aber das Wetter hielt erst mal stand und so fuhren wir immer tiefer in "Little Lappland" (so kommt einem die Landschaft mit seinen bewaldeten Hügeln vor) hinein. Einige überfahrene Waldbewohner und kratergroße Schlaglöcher später kamen wir endlich an unserem Startpunkt im Nationalpark an, wo sich schließlich auch die deutsche Telekom verabschiedete. Into the Wild und das in Niederbayern!

Die Sicht war zumindest eingeschränkt.

Die Sicht war zumindest eingeschränkt. | Magnus Petz

Die Sicht war zumindest eingeschränkt. - Magnus Petz


Der nächste Rückschlag ließ natürlich nicht lange auf sich warten und so durchkreuzte der sich bereits andeutende Wolkenbruch unsere Wanderpläne. Bei strömendem Regen in einem Ort namens Waldhäuser (das Dorf besteht wirklich nur aus ein paar Häusern im Wald) festsitzend und weit und breit kein Elch in Sicht, da war die Laune schon mal besser!

 

So ganz wollte ich mich aber noch nicht geschlagen geben und wenn ich den Elch schon nicht in freier Wildbahn zu sehen bekam, dann wenigstens eingezäunt im Gehege. Nächster Stopp war also das Tierfreigelände Neuschönau, wo man nicht nur Elche, sondern auch Wölfe, Wisente, Luchse und sogar Bären beobachten kann. Am Elchgehege angekommen war von den Tieren aber zunächst nichts zu sehen. Kein Wunder, passen in das Gehege auch locker drei Fußballfelder!

 

Schau mir in die Augen, Kleines!

Schau mir in die Augen, Kleines! | Magnus Petz

OLYMPUS DIGITAL CAMERA - Magnus Petz


Nachdem wir das Gelände zur Hälfte umrundet hatten, trafen wir aber plötzlich auf mehrere Elchbullen, die sich anscheinend durch unsere Ankunft gestört fühlten und das Weite suchten. Einer blieb jedoch und schien durch mein hektisches Geknipse in Paparazzi-Manier neugierig geworden zu sein. Ich lief langsam den Zaun entlang und er trabte mir gemächlich hinterher, bis er mir schließlich in ein paar Metern Entfernung genau gegenüber stand. Da hatte ich endlich mein optimales Elchfoto! Auch wenn ich mir das vielleicht etwas anders vorgestellt hätte.

 






 

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