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Praxiswissen  |  18.12.2015  |  14:00 Uhr

Hilfe - Meine Hausarbeit besteht aus Fragezeichen!

von Elina Göhrmann

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Jeder wird wohl einmal in seiner Studentenkarriere seine Notizen durchlesen und über die Worte "wissenschaftlich schreiben" stolpern. Natürlich steht dahinter ein fettes Ausrufezeichen – schließlich hat der Dozent das mehrfach betont. Aber wie schreibt man wissenschaftlich? Wir haben euch hier ein paar Tipps zusammengestellt, die uns im Laufe unseres Studiums schon ein paar Mal bei Hausarbeiten geholfen haben. Vielleicht ist ja auch noch etwas Neues für die "alten Hasen" dabei!

Tipp 1: Das richtige Thema finden
Was macht man, wenn das Thema nicht vorgegeben wird? Am besten konzentriert man sich dann erst einmal auf die Kursthemen und begibt sich nicht auf die Suche nach neuen Aspekten. Vor allem in den Diskussionen werdet ihr oft fündig: Punkte, die ihr lange durchgesprochen habt oder der Dozent nebenbei neu angeschnitten hat, enthalten oft die passenden Ideen. Ganz wichtig ist aber, dass ihr auch ein gewisses Interesse an dem Thema habt – schließlich müsst ihr euch in den nächsten Wochen immer wieder mit eben diesem beschäftigen!

Tipp 2: Wo suche ich nach Literatur?
Wenn man die Literatur aus dem Kurs außer Acht lässt, habt ihr folgende Möglichkeiten noch an Literatur zu kommen: Zu aller erst wird euch die Suche wohl zum Bibliotheksverzeichnis eurer Universität führen. Einfach mal einen Tag Zeit nehmen und durch die Literatur lesen, dann findet man schnell etwas Passendes. Die meisten Unis bieten auch eine Elektronische Zeitschriften Bibliothek (EZB) an, wo ihr auf wissenschaftliche Arbeiten zugreifen könnt. Als Zusatz gibt es dann noch Google Scholar (wissenschaftliche Arbeiten) und Google Books, um Literatur zu finden, welche die Bibliothek nicht anbietet.

Visualisierung der Hausarbeit

Visualisierung der Hausarbeit | Christopher Eichfelder

Eine mögliche Art der Visualisierung. - Christopher Eichfelder


Tipp 3: Die Gliederung
Manche fangen schon vor der Literatursuche damit an, eine grobe Gliederung zu schreiben, um wenigstens schon einmal einen kleinen Überblick zu haben, andere machen es erst nach der Suche. Aber stellt euch immer darauf ein, zwischendurch etwas am Aufbau ändern zu müssen. Achtet am besten schon beim Aufstellen der Gliederung darauf, dass ihr eine stringente, also logische, Argumentation verfolgt. Ein Geheimtipp: Wer seine Notizen gerne visuell hat, kann einfach mehrere DINA4 Blätter aneinander heften und drauf los malen und schreiben. Das Ganze dann an eine Wand hängen und man hat immer einen guten Überblick!

Tipp 4: Die Sprechstunde wahrnehmen
Viele denken, dass das Gespräch mit dem Dozenten nicht so wichtig ist. Allerdings ist es sinnvoll so einen Termin noch einmal wahrzunehmen, bevor man anfängt zu schreiben. Vor allem kann man sich dadurch noch einmal absichern, dass der eigene Gedankengang logisch und auch nachvollziehbar ist. Und ganz oft fällt den Dozenten auch noch einmal eine Anregung ein oder sie können euch sagen, worauf sie eher die Schwerpunkte setzen würden.

Tipp 5: Andere Arbeiten lesen
Wie fange ich bloß an? Erst einmal andere wissenschaftliche Arbeiten durchlesen! Vor allem bei den ersten Hausarbeiten findet man schneller in die bestimmten Formulierungen und den Schreibstil hinein, wenn man sich erst einmal eingelesen hat (das kann auch eine Arbeit über ein ganz anderes Thema sein!)

Tipp 6: Lesen und Schreiben im Wechsel

Es ist egal, ob ihr euch erst einmal wichtige Notizen macht oder ob ihr, während ihr die Literatur lest, gleich anfangt zu schreiben - es heißt ja nicht zu Unrecht "jedem das Seine". Aber im Wechsel zu lesen und zu schreiben bringt den Vorteil nichts zu vergessen und eigene Ideen nicht wieder zu verlieren. Also immer schön zwischendurch aufschreiben!

Tipp 7: Auf die Argumentation achten
Bei der Argumentation kommt es darauf an, dass man euren Gedankengang nachvollziehen kann. Also immer auf die schon erwähnte stringente Argumentation achten (siehe Tipp 3)! Und  vor allem auch mal Mut zu eigenen Gedanken haben – schließlich ist es ja auch eure Arbeit, oder nicht?

Tipp 8: Andere lesen lassen
Egal, wie oft man selbst über seine fertige Arbeit liest, es kommt immer wieder vor, dass man Fehler übersieht. Das kann man ganz einfach vermeiden, indem die Arbeit noch einmal von ein oder zwei Personen durchlesen lässt. Die können euch dann zusätzlich noch einmal Feedback geben, ob alles für den Leser verständlich ist.

Vielleicht habt ihr ja auch noch weitere Tricks und Kniffe, wie man das Schreiben leichter machen kann. Oder gibt es Seiten, die euch immer mal wieder geholfen haben? Wenn ja, dann schreibt uns diese doch einfach in die Kommentare – je mehr, desto besser!






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Wissenschaft ist langweilig? Ganz und gar nicht! Wir zeigen Euch, wie spannend und vielfältig Forschung sein kann. Dazu gehören die witzigen Seiten und Wissen, das Euch im Alltag wirklich nützt. Aber auch die Schattenseiten. Also dann: Wälzer weg und Schutzbrillen auf! Wir gehen auf Forschungsreise!

Eure Gscheidwisser,
Christopher, David und Elina

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Hier schreiben Studenten der Universität Passau. Im Rahmen einer wissenschaftlichen Übung am Lehrstuhl für Medien und Kommunikation unter der Leitung von Professor Thomas Knieper erstellen sie ihre eigenen Blogs. Darin nehmen sie die Uni von innen unter die Lupe, testen Passaus Lifestyle-Qualitäten oder geben ihren Kommilitonen Tipps fürs Leben als Student.




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